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Die Nichtberufsunfallversicherung in der Schweiz: Schutz für Unfälle außerhalb der Arbeit



Die Nichtberufsunfallversicherung (NBU) in der Schweiz ist ein bedeutendes Sozialversicherungssystem, das den Versicherten Schutz und finanzielle Sicherheit bietet, wenn sie außerhalb der Arbeit einen Unfall erleiden. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die Nichtberufsunfallversicherung, ihre Bedeutung, den Versicherungsschutz und die Leistungen.

Was ist die Nichtberufsunfallversicherung (NBU)?

Die Nichtberufsunfallversicherung (NBU) ist ein Bestandteil der schweizerischen Sozialversicherung und bietet Versicherungsschutz für Personen, die in ihrer Freizeit, zu Hause oder während des Arbeitswegs einen Unfall erleiden. Im Gegensatz zur Unfallversicherung am Arbeitsplatz (durch das Unfallversicherungsgesetz, UVG) deckt die NBU Unfälle außerhalb der beruflichen Tätigkeit ab.

Wer ist durch die NBU versichert?

Die NBU gilt grundsätzlich für alle in der Schweiz wohnhaften Personen. Dies schließt Schweizer Staatsangehörige und ausländische Einwohner ein. Die NBU bietet Schutz für Unfälle, die nicht unter das UVG fallen, wie Freizeitunfälle, Haushaltsunfälle und Unfälle auf dem Arbeitsweg.

Versicherungsschutz und Leistungen

Die Nichtberufsunfallversicherung bietet eine Reihe von Leistungen, darunter:

  1. Medizinische Leistungen: Die NBU deckt die Kosten für medizinische Behandlungen und Rehabilitation im Falle eines Unfalls außerhalb der Arbeit.

  2. Taggeld: Versicherte haben Anspruch auf Taggeldzahlungen, wenn sie aufgrund eines Unfalls arbeitsunfähig sind. Die Höhe des Taggeldes richtet sich nach dem versicherten Lohn.

  3. Invalidenrente: Falls eine Arbeitsunfähigkeit dauerhaft ist, haben die Versicherten Anspruch auf eine Invalidenrente.

  4. Hinterlassenenrenten: Die NBU sieht auch Leistungen für Hinterbliebene vor, falls der Versicherte durch einen Unfall verstirbt.


Arbeitswegunfälle

Ein wichtiger Bereich der Nichtberufsunfallversicherung betrifft Unfälle auf dem Arbeitsweg. Diese sind ebenfalls durch die NBU abgedeckt. Als Arbeitsweg gelten die Wege zwischen Wohnort und Arbeitsplatz, die üblicherweise zurückgelegt werden. Dies bedeutet, dass Unfälle, die auf dem direkten Weg zur oder von der Arbeit passieren, in den Schutz der NBU fallen.

Finanzierung der Nichtberufsunfallversicherung

Die Finanzierung der NBU erfolgt durch die Versicherungsprämien, die von den Versicherten und den Arbeitgebern getragen werden. Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, ihre Arbeitnehmer für die Nichtberufsunfallversicherung anzumelden und die Prämien abzuführen. Die Höhe der Prämien hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des versicherten Lohns.

Fazit

Die Nichtberufsunfallversicherung (NBU) ist ein wichtiger Bestandteil des schweizerischen Sozialversicherungssystems und bietet Versicherungsschutz für Unfälle außerhalb der Arbeit. Sie spielt eine entscheidende Rolle dabei, die finanzielle Sicherheit von Personen in der Schweiz zu gewährleisten, wenn sie unerwartete Unfälle erleiden. Es ist wichtig, die Bedingungen und Leistungen der NBU zu verstehen und sicherzustellen, dass die Versicherungspflicht erfüllt wird, um im Bedarfsfall Anspruch auf Leistungen zu haben.


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