„Angekommen in der Schweiz“ ist Amazon Bestseller Nr. 1 – ein ehrlicher Auswanderungsratgeber über das Leben in der Schweiz
- Roman Welzk

- vor 8 Minuten
- 6 Min. Lesezeit
Es gibt Neuigkeiten, über die ich mich besonders freue: Mein neues Buch „Angekommen in der Schweiz – Was Einwanderer wirklich über Arbeit, Familie, Geld und das Leben in der Schweiz erzählen“ hat kurz nach seiner Veröffentlichung Platz 1 der Amazon-Bestsellerliste in der Kategorie „Arbeiten im Ausland“ erreicht.
Damit ist „Angekommen in der Schweiz“ aktuell Amazon Bestseller Nr. 1 in seiner Kategorie.
Für mich ist das mehr als eine Platzierung bei Amazon. Das Ergebnis zeigt vor allem, wie gross das Interesse an ehrlichen Informationen über das Auswandern in die Schweiz inzwischen geworden ist. Denn das Buch ist bewusst kein klassischer Auswanderungsratgeber, der lediglich erklärt, welche Aufenthaltsbewilligung benötigt wird, wie die Anmeldung bei der Gemeinde funktioniert oder welche Dokumente beim Umzug mitgebracht werden müssen. All diese Informationen sind wichtig und finden sich ausführlich auf auswandernschweiz.ch. Im Buch wollte ich jedoch einen Schritt weitergehen.
Die zentrale Frage lautet: Wie ist es wirklich, in die Schweiz auszuwandern?
Nicht während eines Wochenendes in Zürich. Nicht während eines Urlaubs in den Schweizer Bergen. Und auch nicht anhand eines Brutto-Netto-Rechners im Internet. Sondern dann, wenn der Arbeitsvertrag unterschrieben ist, die Umzugskisten ausgepackt sind und aus der Vorstellung von einem neuen Leben plötzlich ganz normaler Alltag wird.
Warum ich „Angekommen in der Schweiz“ geschrieben habe
Ich lebe seit 2019 in der Schweiz. Seitdem habe ich nicht nur meine eigenen Erfahrungen mit dem Schweizer Arbeitsmarkt, den höheren Löhnen, den Lebenshaltungskosten und dem Alltag gesammelt. Rund um Auswandern Schweiz ist über die Jahre eine grosse Community entstanden. Dadurch habe ich unzählige Nachrichten, Kommentare und persönliche Erfahrungsberichte von Menschen erhalten, die bereits in die Schweiz ausgewandert sind oder unmittelbar vor diesem Schritt stehen.
Dabei fiel mir irgendwann etwas auf: Viele Fragen beginnen vor der Auswanderung mit Bürokratie und Geld. Wie hoch muss mein Gehalt in der Schweiz sein? Welche Aufenthaltsbewilligung bekomme ich? Wie finde ich eine Wohnung? Wie teuer ist die Krankenkasse? Wie bewerbe ich mich in der Schweiz?
Nach einigen Monaten oder Jahren verändern sich die Fragen jedoch.
Dann geht es plötzlich darum, ob man sich wirklich angekommen fühlt. Ob das höhere Schweizer Gehalt tatsächlich zu mehr finanzieller Freiheit führt. Wie einfach oder schwierig es ist, Freundschaften aufzubauen. Wie sich das Familienleben verändert. Ob man sich mit der Schweizer Mentalität identifizieren kann. Warum manche Menschen nach wenigen Jahren wieder nach Deutschland zurückkehren und andere sich ein Leben ausserhalb der Schweiz kaum noch vorstellen können.
Genau diese zweite Phase der Auswanderung wollte ich in einem Buch festhalten.
„Angekommen in der Schweiz“ beschäftigt sich deshalb mit dem Leben nach der eigentlichen Auswanderung. Mit den Dingen, die man häufig erst versteht, wenn man selbst hier lebt.
Arbeiten, Gehalt und Karriere in der Schweiz
Einer der wichtigsten Gründe für eine Auswanderung in die Schweiz ist für viele Menschen der Arbeitsmarkt. Schweizer Löhne liegen in zahlreichen Berufen erheblich über denen in Deutschland. Besonders Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, der IT, dem Ingenieurwesen, der Finanzbranche, Pharmaindustrie und verschiedenen technischen Berufen finden interessante Möglichkeiten.
Doch ein Schweizer Bruttogehalt allein sagt wenig darüber aus, wie gut man tatsächlich lebt.
Krankenkasse, Miete, Lebensmittel, Mobilität, Kinderbetreuung und andere Lebenshaltungskosten müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Hinzu kommen erhebliche regionale Unterschiede. Ein bestimmtes Gehalt kann in einer ländlichen Gemeinde einen komfortablen Lebensstandard ermöglichen und gleichzeitig in Zürich oder Genf wesentlich weniger beeindruckend wirken.
Deshalb beschäftige ich mich im Buch nicht nur mit der Frage, was Menschen verdienen. Viel interessanter ist die Frage, was am Ende übrig bleibt.
Aus meiner eigenen Erfahrung spielt die Schweiz gerade beim Vermögensaufbau eine besondere Rolle. Wer ein gutes Einkommen erzielt und gleichzeitig seine Ausgaben bewusst kontrolliert, kann hier sehr hohe Sparquoten erreichen. Höheres Einkommen führt allerdings nicht automatisch zu höherem Vermögen. Wer seinen Lebensstandard mit jedem zusätzlichen Franken Einkommen erhöht, kann auch mit einem Schweizer Gehalt am Monatsende kaum Geld übrig haben.
Das ist einer der Punkte, an denen sich Auswandern, Lebensstil und finanzielle Freiheit unmittelbar miteinander verbinden.
Familie, Integration und das wirkliche Leben in der Schweiz
Geld ist allerdings nur ein Teil einer erfolgreichen Auswanderung.
Die langfristig viel wichtigere Frage lautet: Fühlst du dich in der Schweiz wohl?
Die Antwort darauf ist deutlich individueller als jeder Gehaltsvergleich. Manche Menschen fühlen sich bereits nach wenigen Monaten zuhause. Andere leben zehn Jahre in der Schweiz und betrachten Deutschland weiterhin als ihre eigentliche Heimat.
Integration funktioniert ebenfalls nicht automatisch mit der Anmeldung bei einer Schweizer Gemeinde. Sie entsteht im Alltag: am Arbeitsplatz, mit den Nachbarn, im Sportverein, durch Freundschaften und durch das Verständnis für kulturelle Unterschiede.
Gerade deutsche Einwanderer unterschätzen diesen Punkt manchmal. Die gemeinsame Sprache vermittelt schnell den Eindruck, Deutschland und die Deutschschweiz seien kulturell nahezu identisch. Wer länger hier lebt, merkt jedoch, dass es zahlreiche kleine Unterschiede in Kommunikation, Arbeitsleben und gesellschaftlichem Umgang gibt.
Keiner davon muss besser oder schlechter sein. Aber man sollte bereit sein, sie zu verstehen.
Auch für Familien verändert sich die Rechnung noch einmal. Kinderbetreuung, Wohnraum, Schulen, Arbeitsmodelle und die Entfernung zu Grosseltern oder Freunden können plötzlich wichtiger werden als das maximale Einkommen. Eine Auswanderung, die für einen alleinstehenden IT-Spezialisten finanziell hervorragend funktioniert, kann für eine Familie mit zwei kleinen Kindern völlig anders aussehen.
Deshalb gibt es meiner Ansicht nach nicht die eine richtige Antwort auf die Frage, ob sich das Auswandern in die Schweiz lohnt.
Ist die Schweiz wirklich besser als Deutschland?
Auch diese Frage begegnet mir ständig.
Meine Antwort darauf fällt bewusst differenziert aus.
Die Schweiz bietet hohe Löhne, politische und wirtschaftliche Stabilität, Sicherheit, eine hervorragende Infrastruktur und eine aussergewöhnliche Natur. Gleichzeitig sind die Lebenshaltungskosten hoch, der Wohnungsmarkt kann schwierig sein und insbesondere Familien müssen Kinderbetreuung und Krankenkassen realistisch kalkulieren.
Wer nur aufgrund des Gehalts auswandert, betrachtet deshalb lediglich einen Teil des Gesamtbildes.
Auswandern bedeutet auch, ein soziales Umfeld zurückzulassen. Familie und langjährige Freunde wohnen plötzlich mehrere Hundert Kilometer entfernt. Feiertage, Geburtstage und spontane Treffen verändern sich. Gleichzeitig entsteht in der Schweiz ein neues Leben, das mit jedem Jahr selbstverständlicher wird.
Genau diese Ambivalenz wollte ich in „Angekommen in der Schweiz“ zeigen.
Die Schweiz wird im Buch weder romantisiert noch schlechtgeredet. Sie wird aus der Perspektive der Menschen betrachtet, die tatsächlich hier leben.
Vom Auswanderungsratgeber zum Amazon Bestseller Nr. 1
Dass das Buch nun kurz nach Veröffentlichung Amazon Bestseller Nr. 1 in der Kategorie „Arbeiten im Ausland“ geworden ist, freut mich deshalb besonders.
Vor allem möchte ich mich bei allen bedanken, die das Buch bereits gekauft, weiterempfohlen oder meine Arbeit über die vergangenen Jahre begleitet haben. Ohne die Community rund um Auswandern Schweiz wäre dieses Buch in dieser Form nicht entstanden.
Viele der Gedanken darin sind aus Gesprächen hervorgegangen. Aus Fragen von Menschen kurz vor ihrem Umzug. Aus Rückmeldungen nach dem ersten Arbeitstag. Aus Erfahrungen nach einem Jahr in der Schweiz und aus Geschichten von Menschen, die nach zehn oder zwanzig Jahren noch immer hier leben.
Genau dadurch unterscheidet sich das Buch von einem rein theoretischen Ratgeber.
Es geht nicht nur darum, wie Auswandern funktionieren sollte.
Es geht darum, wie es sich tatsächlich entwickelt.
Für wen eignet sich „Angekommen in der Schweiz“?
Das Buch richtet sich vor allem an Menschen, die mit dem Gedanken spielen, aus Deutschland oder einem anderen europäischen Land in die Schweiz auszuwandern. Ebenso interessant ist es für Menschen, die bereits einen Schweizer Arbeitsvertrag unterschrieben haben und sich auf ihren Umzug vorbereiten.
Aber auch wer bereits seit einigen Monaten oder Jahren in der Schweiz lebt, wird viele Situationen wiedererkennen.
Besonders hilfreich ist das Buch für alle, die nicht nur wissen möchten, wie viel man in der Schweiz verdienen kann, sondern sich ein realistisches Gesamtbild vom Leben machen möchten: Arbeit, Geld, Familie, Integration, Mentalität, Lebensqualität und die Frage, ob die Schweiz langfristig zur neuen Heimat werden kann.
Auswandern in die Schweiz: Information ist die beste Vorbereitung
Eine erfolgreiche Auswanderung beginnt lange vor dem Umzug.
Wer den Schweizer Arbeitsmarkt versteht, sein Gehalt realistisch einschätzt, genügend finanzielle Reserven besitzt und sich frühzeitig mit Wohnung, Krankenkasse und Aufenthaltsbewilligung beschäftigt, vermeidet viele der typischen Probleme.
Deshalb ergänzen sich das Buch und auswandernschweiz.ch.
Auf auswandernschweiz.ch findest du ausführliche Informationen, Checklisten und Ratgeber zu Bewerbungen, Schweizer Gehältern, Krankenkassen, Steuern, Aufenthaltsbewilligungen, Wohnungssuche und vielen weiteren praktischen Fragen rund um die Auswanderung.
„Angekommen in der Schweiz“ beschäftigt sich stärker mit dem, was danach kommt: dem tatsächlichen Leben.
Wer darüber hinaus individuelle Unterstützung benötigt, kann sich im Rahmen unserer Bewerbungs- und Auswanderungscoachings persönlich begleiten lassen. Gerade bei der Jobsuche lohnt es sich, Bewerbungsunterlagen an den Schweizer Arbeitsmarkt anzupassen und den eigenen Marktwert zu kennen.
Fazit: Angekommen in der Schweiz – jetzt Amazon Bestseller Nr. 1
Aus einer Idee ist ein Buch geworden. Aus dem Buch ist wenige Tage nach Veröffentlichung ein Amazon Bestseller Nr. 1 geworden.
Darüber freue ich mich sehr – und gleichzeitig bestätigt es für mich, dass viele Menschen nicht nur Checklisten und Gehaltszahlen suchen. Sie möchten wissen, was sie nach der Auswanderung tatsächlich erwartet.
„Angekommen in der Schweiz – Was Einwanderer wirklich über Arbeit, Familie, Geld und das Leben in der Schweiz erzählen“ versucht genau darauf eine Antwort zu geben.
Nicht aus der Perspektive eines Touristen.
Nicht aus einer Hochglanzbroschüre.
Sondern aus dem Leben in der Schweiz.
Danke an jeden, der das Buch bereits gekauft oder weiterempfohlen hat und an alle Menschen aus unserer Community, die über die Jahre ihre Erfahrungen geteilt haben.
🥇 Amazon Bestseller Nr. 1 in „Arbeiten im Ausland“.
Mehr Informationen zum Auswandern, Arbeiten und Leben in der Schweiz findest du auf auswandernschweiz.ch.








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