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Umzug von Deutschland in die Schweiz 2026: Was kostet er?


Was kostet der Umzug von Deutschland in die Schweiz 2026? Diese Frage betrifft Zuzügler, die neben dem Transport auch Zoll, Wohnung, Aufenthaltsbewilligung, Krankenversicherung und mögliche Fahrzeugkosten einplanen müssen.


Einen amtlichen Durchschnittspreis für den gesamten Umzug gibt es nicht. Gebrauchter Hausrat kann jedoch für CHF 0 Schweizer Einfuhrabgaben eingeführt werden, wenn er als Übersiedlungsgut anerkannt wird. Spedition, Transportstrecke, Umzugsvolumen und die konkrete Wohnung bleiben individuell.



Gibt es einen Durchschnittspreis für den kompletten Umzug?


In den geprüften Bundesquellen findet sich keine schweizweite Kennzahl für 2026, die sämtliche Ausgaben zu einem durchschnittlichen Gesamtpreis zusammenfasst. Ein seriöses Budget muss deshalb aus einzelnen Kostenblöcken aufgebaut werden.


Dazu gehören vor allem der Transport, mögliche Einfuhrabgaben, der erste Monatszins, die Mietkaution, kantonale Gebühren, die Krankenversicherung und gegebenenfalls die Einfuhr eines Autos. Auch Verpackungsmaterial, Zwischenlagerung, Nebenkosten, Versicherungen und neue Möbel können den Finanzbedarf verändern.


Was kostet eine Umzugsfirma von Deutschland in die Schweiz?


Ein amtlich belegbarer Durchschnittspreis für eine Umzugsfirma liegt nicht vor. Der Preis hängt unter anderem von der Strecke, dem Umzugsvolumen, der Zugänglichkeit beider Wohnungen und den gebuchten Leistungen ab.


Zuzügler benötigen daher konkrete Angebote, die denselben Leistungsumfang enthalten. Nur so lassen sich beispielsweise Transport, Verpackung, Möbelmontage und Zwischenlagerung sinnvoll vergleichen.



Wann kostet die Einfuhr des Hausrats CHF 0?


Gebrauchter Hausrat kann abgabenfrei eingeführt werden, wenn er als Übersiedlungsgut anerkannt wird. Dafür muss der Wohnsitz in die Schweiz verlegt werden. Die Gegenstände müssen vor dem Umzug mindestens 6 Monate persönlich im Ausland benutzt worden und für die weitere eigene Nutzung in der Schweiz bestimmt sein.


Für die Anmeldung wird das Formular 18.44 verwendet. Auch bei CHF 0 Einfuhrabgaben bleibt die Zollanmeldung erforderlich.


Nachsendungen sind grundsätzlich innerhalb von 2 Jahren ab der Wohnsitzverlegung möglich. Sie sollten bereits bei der ersten Einfuhr angegeben werden und müssen grundsätzlich ebenfalls die Voraussetzung der vorherigen Benutzung erfüllen.



Was kosten Gegenstände, die nicht als Übersiedlungsgut gelten?


Werden Gegenstände nicht als abgabenfreies Übersiedlungsgut anerkannt, kann Schweizer Mehrwertsteuer entstehen. Für normal besteuerte Waren beträgt sie 8,1 Prozent. Der reduzierte Satz liegt bei 2,6 Prozent, der Sondersatz bei 3,8 Prozent.


Ein konkreter Frankenbetrag lässt sich ohne Warenliste, Warenwert und Zollbehandlung nicht angeben. Je nach Gegenstand können weitere Abgaben hinzukommen.


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Wie viel sollte man für Wohnung und Mietkaution einplanen?


Bei Wohnräumen darf die Mietkaution höchstens 3 Monatszinse betragen. Wird sie als Geldbetrag oder in Wertpapieren geleistet, muss die Sicherheit bei einer Bank auf einem Konto oder Depot auf den Namen des Mieters hinterlegt werden.


Als amtlicher Vergleichswert nennt die *Statistik der Schweizer Städte 2026* für eine 3-Zimmer-Wohnung in Schweizer Städten einen durchschnittlichen Nettomietzins von CHF 1’448 pro Monat. Es handelt sich dabei um einen statistischen Bestandswert mit Datenstand 2023 und nicht um eine Angebotsmiete aus dem Jahr 2026. Für Städte mit mehr als 100’000 Einwohnern beträgt der ausgewiesene Wert CHF 1’404.




Was kostet die Aufenthaltsbewilligung?


Die Gebühren werden kantonal festgelegt. Im Kanton Bern beträgt die Gesamtgebühr für die Erteilung, Erneuerung oder Verlängerung einer Kurzaufenthalts-, Aufenthalts- oder Grenzgängerbewilligung nach FZA/EFTA CHF 65. Davon entfallen CHF 45 auf den Kanton und CHF 20 auf die Gemeinde.


Für ledige Minderjährige weist der Kanton Bern CHF 30 aus. Am tatsächlichen Wohnort kann eine andere Gebühr gelten.



Was kostet die Krankenversicherung 2026?


Die mittlere Krankenkassenprämie über alle Altersgruppen beträgt 2026 CHF 393.30 pro Monat. Für Erwachsene liegt die mittlere Monatsprämie bei CHF 465.30, für junge Erwachsene bei CHF 326.30.


Die persönliche Prämie hängt vom Wohnort, Versicherer, Versicherungsmodell und von der Franchise ab. Diese Durchschnittswerte sind deshalb keine verbindlichen Angebote.


Die Grundversicherung muss grundsätzlich innerhalb von 3 Monaten nach der Wohnsitznahme abgeschlossen werden. Bei rechtzeitigem Abschluss beginnt der Versicherungsschutz rückwirkend mit der Wohnsitznahme. Auch die Prämien werden rückwirkend fällig. Bei einem Zuzug während eines laufenden Monats erfolgt die Berechnung taggenau.



Welche weiteren Haushaltskosten fallen an?


Die Schweizer Radio- und Fernsehabgabe beträgt CHF 335 pro Jahr und Privathaushalt. Sie wird pro Haushalt und nicht pro Person erhoben.


Weitere laufende Kosten wie Nebenkosten, private Versicherungen oder individuelle Ausgaben lassen sich ohne Angaben zur Wohnung und zur persönlichen Situation nicht belastbar beziffern.


Was kostet das Umschreiben des deutschen Führerausweises?


Im Kanton Zürich nennt der Gebührentarif 2026 für die Bearbeitung des Umschreibgesuchs CHF 42 und für die Umschreibung CHF 50. Für eine Identitätsprüfung bei der Umschreibung eines ausländischen Führerausweises sind CHF 20 aufgeführt.


Aus der Gebührenliste geht nicht sicher hervor, ob im Einzelfall sämtliche Positionen anfallen. Eine pauschale Gesamtsumme lässt sich daher nicht nennen.


Hast du Fragen zu der Thematik? Dann schreibe uns gern eine Mail an auswandernschweiz.ch@gmail.com

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Was kostet die Einfuhr eines Autos?


Wurde das Auto bereits länger als 6 Monate persönlich benutzt und sind die weiteren Voraussetzungen erfüllt, kann es für CHF 0 Einfuhrabgaben als Übersiedlungsgut eingeführt werden. Es muss beim ersten Grenzübertritt im Zusammenhang mit dem Umzug beim Schweizer Zoll angemeldet werden.


Bei einer Benutzungsdauer von weniger als 6 Monaten besteht grundsätzlich kein Anspruch auf diese Abgabenbefreiung. Bei einer definitiven regulären Einfuhr beträgt die Automobilsteuer 4 Prozent des Fahrzeugwerts und die Einfuhr-MWST 8,1 Prozent. Zur Bemessungsgrundlage der Einfuhr-MWST gehören auch die Kosten bis zum Bestimmungsort sowie Einfuhrabgaben und Gebühren.


Ohne Fahrzeugwert und weitere Kosten bleibt der konkrete Frankenbetrag offen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Verzollung mit der Bewilligung 15.30 bis maximal 2 Jahre nach der Wohnsitzverlegung aufgeschoben werden.


Welche Zulassungsgebühren können für ein Auto entstehen?


Im Kanton Zürich kostet der Fahrzeugausweis 2026 CHF 42. Für die Kontrolle des Prüfberichts 13.20 A werden CHF 30 genannt, für die technische Fahrzeugprüfung CHF 30 je Prüfeinheit beziehungsweise Takt. Ein neues Kontrollschildpaar kostet CHF 40, die Kontrollschildereinlösung CHF 30.


Welche Positionen tatsächlich erforderlich sind, hängt vom Fahrzeug und vom Zulassungsverfahren ab. Verkehrsabgabe und private Haftpflichtversicherung kommen zusätzlich hinzu. Schweizer Kontrollschilder sind grundsätzlich spätestens 1 Jahr nach der Wohnsitzverlegung erforderlich.


Was kostet die Autobahnvignette 2026?


Die Schweizer Autobahnvignette 2026 kostet CHF 40. Sie gilt vom 01.12.2025 bis zum 31.01.2027.


Eine Tages-, Wochen- oder Monatsvignette wird nicht angeboten. Auch bei einer kurzen Nutzung der vignettenpflichtigen Strassen bleibt daher die Jahresvignette massgebend.


Welche Abzüge vom Schweizer Lohn gehören in die Budgetplanung?


Der Arbeitnehmeranteil für AHV, IV und EO beträgt 2026 zusammen 5,3 Prozent. Für die Arbeitslosenversicherung kommen bis zu einem Jahreslohn von CHF 148’200 weitere 1,1 Prozent hinzu. Damit ergibt sich für diese Sozialversicherungen ein Arbeitnehmeranteil von insgesamt 6,4 Prozent bis zur ALV-Grenze.


Die berufliche Vorsorge ist grundsätzlich ab einem Jahreslohn von mehr als CHF 22’680 obligatorisch. Der Arbeitnehmerbeitrag hängt von Alter, Pensionskasse und Vorsorgeplan ab.


Viele ausländische Arbeitnehmer ohne Niederlassungsbewilligung C werden zudem an der Quelle besteuert. Eine einheitliche Prozentzahl gibt es nicht, weil der Tarif vom Kanton sowie von den persönlichen Lohn- und Lebensverhältnissen abhängt. Die Krankenkassenprämie ist nicht in diesen Lohnabzügen enthalten.


Beispiel: Wie kann ein Startbudget aussehen?


Eine alleinstehende erwachsene Person zieht ohne Auto in den Kanton Bern. Der gebrauchte Hausrat wird als Übersiedlungsgut anerkannt. Für die Wohnung wird der statistische Vergleichswert von CHF 1’448 netto pro Monat verwendet. Der Mietvertrag verlangt die höchstmögliche Kaution von 3 Monatszinsen.


Die berücksichtigten Positionen lauten:


  • Einfuhrabgaben für den Hausrat: CHF 0

  • Bewilligungsgebühr im Kanton Bern: CHF 65

  • Erster Monatszins: CHF 1’448

  • Mietkaution: 3 × CHF 1’448 = CHF 4’344

  • Mittlere Monatsprämie für Erwachsene: CHF 465.30

  • Radio- und Fernsehabgabe für ein volles Jahr: CHF 335


Daraus ergibt sich ein anfänglicher Finanzbedarf von CHF 6’657.30. Davon entfallen CHF 4’344 auf die Mietkaution. Dieses Geld ist als Sicherheit gebunden und nicht mit einer gewöhnlichen Verbrauchsausgabe gleichzusetzen.


Ohne die Kaution betragen die aufgeführten Positionen CHF 2’313.30. Nicht enthalten sind insbesondere Spedition, Verpackungsmaterial, Zwischenlagerung, Nebenkosten, tatsächliche Angebotsmiete, private Versicherungen, Möbelkäufe und individuelle Steuern. Die Rechnung ist daher kein durchschnittlicher Gesamtpreis für einen Umzug von Deutschland in die Schweiz.


Was ist für Zuzügler anders als in Deutschland?


Der grenzüberschreitende Umzug erfordert eine Zollanmeldung. Selbst wenn für anerkanntes Übersiedlungsgut CHF 0 Einfuhrabgaben anfallen, muss der Hausrat mit dem Formular 18.44 angemeldet werden. Das gilt grundsätzlich auch für ein mitgebrachtes Auto.


Ein weiterer Unterschied betrifft die Krankenversicherung. Jedes Familienmitglied wird grundsätzlich separat versichert und erhält eine eigene Prämie. Wer die Frist von 3 Monaten nutzt, muss trotzdem mit rückwirkenden Prämien ab der Wohnsitznahme rechnen.


Auch die kantonalen Unterschiede spielen eine wichtige Rolle. Aufenthaltsbewilligungen, Fahrzeugzulassungen und Quellensteuern lassen sich nicht mit einem einzigen schweizweiten Betrag kalkulieren. Für Zuzügler ist deshalb neben dem Transport vor allem der konkrete Wohnkanton für das Startbudget entscheidend.


Die wichtigsten Zahlen


Wert

Betrag

Einfuhrabgaben für anerkanntes Übersiedlungsgut

CHF 0

Erforderliche vorherige Benutzung

mindestens 6 Monate

Frist für nachgesandtes Umzugsgut

grundsätzlich 2 Jahre

Normalsatz der Schweizer MWST

8,1 Prozent

Bewilligungsgebühr im Beispiel Kanton Bern

CHF 65

Durchschnittlicher Nettomietzins einer 3-Zimmer-Wohnung in Schweizer Städten

CHF 1’448 pro Monat

Höchste Mietkaution bei Wohnraum

3 Monatszinse

Mittlere Krankenkassenprämie für Erwachsene 2026

CHF 465.30 pro Monat

Radio- und Fernsehabgabe

CHF 335 pro Jahr und Privathaushalt

Autobahnvignette 2026

CHF 40

Arbeitnehmeranteil AHV/IV/EO und ALV bis zur ALV-Grenze

6,4 Prozent

Beispielhafter anfänglicher Finanzbedarf

CHF 6’657.30

Beispielhafter Finanzbedarf ohne Kaution

CHF 2’313.30


Fazit: Was kostet der Umzug von Deutschland in die Schweiz 2026?


Einen amtlichen Durchschnittspreis für den vollständigen Deutschland-Schweiz-Umzug 2026 gibt es nicht. Anerkannter gebrauchter Hausrat kann für CHF 0 Einfuhrabgaben eingeführt werden, während Spedition, Wohnung und weitere Leistungen individuell kalkuliert werden müssen.


Im Rechenbeispiel ergibt sich ein anfänglicher Finanzbedarf von CHF 6’657.30, wovon CHF 4’344 auf die Mietkaution entfallen. Hinzu kommen nicht bezifferte Ausgaben wie Transport, Nebenkosten, Versicherungen und gegebenenfalls Fahrzeugkosten. Zuzügler sollten deshalb zuerst Angebote für den Transport einholen und anschliessend die Kosten des konkreten Wohnkantons ergänzen.



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