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  • Vermögenssteuer in der Schweiz: Ein Überblick

    Die Vermögenssteuer ist eine Besonderheit des Schweizer Steuersystems. Während viele Länder Vermögen nur indirekt besteuern oder entsprechende Abgaben abgeschafft haben, erhebt die Schweiz weiterhin eine jährliche Steuer auf das Nettovermögen von Privatpersonen . Für Steuerpflichtige ist es daher entscheidend zu verstehen, was genau besteuert wird, wie die Vermögenssteuer berechnet wird und welche Gestaltungsmöglichkeiten bestehen. Dieser Artikel gibt einen strukturierten Überblick über die Vermögenssteuer in der Schweiz, ihre Grundlagen, die wichtigsten Einflussfaktoren und typische Praxisfragen. Was ist die Vermögenssteuer? Die Vermögenssteuer ist eine jährlich erhobene Steuer auf das gesamte Reinvermögen  einer natürlichen Person. Sie wird ausschließlich von Kantonen und Gemeinden erhoben – der Bund kennt keine Vermögenssteuer. Besteuert wird nicht das Einkommen, sondern der Bestand des Vermögens  zu einem bestimmten Stichtag, in der Regel dem 31. Dezember eines Jahres. Maßgeblich ist das Vermögen abzüglich der bestehenden Schulden. Wer ist vermögenssteuerpflichtig? Vermögenssteuerpflichtig sind grundsätzlich alle in der Schweiz steuerlich ansässigen Privatpersonen. Dazu zählen: Schweizer Staatsangehörige ausländische Personen mit Wohnsitz in der Schweiz Personen mit wirtschaftlicher Zugehörigkeit (z. B. Immobilienbesitz) Auch verheiratete Paare werden gemeinsam besteuert, während unverheiratete Personen individuell veranlagt werden. Welche Vermögenswerte werden besteuert? Zum steuerbaren Vermögen zählen nahezu alle Vermögenswerte, unabhängig davon, ob sie Erträge abwerfen oder nicht. Dazu gehören insbesondere: Bankguthaben und Bargeld Aktien, ETFs, Fonds und Obligationen Beteiligungen an Unternehmen Immobilien im In- und Ausland Edelmetalle wie Gold oder Silber Kryptowährungen Nicht besteuert werden üblicherweise: Hausrat und persönliche Gebrauchsgegenstände Vorsorgevermögen in der Säule 2 und 3a Schulden und Abzüge Von den Vermögenswerten dürfen bestehende Schulden vollständig abgezogen  werden. Dazu zählen: Hypotheken Privatdarlehen Konsumkredite Steuerschulden Besteuert wird somit ausschließlich das Nettovermögen , nicht der Bruttowert der Vermögenswerte. Bewertung der Vermögenswerte Die Bewertung erfolgt nicht immer zum Marktwert. Je nach Vermögensart gelten unterschiedliche Regeln: Wertschriften werden in der Regel zum Kurswert per Jahresende bewertet Immobilien werden zum kantonalen Steuerwert angesetzt, der meist unter dem Marktwert liegt Bankguthaben werden zum Nominalwert erfasst Edelmetalle zum offiziellen Kurswert Diese Bewertungsregeln können je nach Kanton leicht variieren. Höhe der Vermögenssteuer Die Vermögenssteuer ist kantonal sehr unterschiedlich ausgestaltet. Sowohl der Steuersatz  als auch die Progression  unterscheiden sich erheblich zwischen den Kantonen und Gemeinden. Typischerweise liegt die Vermögenssteuer im Bereich von: wenigen Promille bei niedrigem Vermögen bis zu rund 1 % bei sehr hohem Vermögen Zusätzlich bestehen oft Freibeträge , unterhalb derer keine Vermögenssteuer anfällt. Vermögenssteuer und Immobilien Immobilien spielen bei der Vermögenssteuer eine zentrale Rolle. Der Steuerwert von selbstgenutztem oder vermietetem Wohneigentum erhöht das steuerbare Vermögen, während Hypotheken dieses reduzieren. Dadurch entsteht häufig eine enge Wechselwirkung zwischen Vermögenssteuer, Eigenmietwert und Einkommenssteuer. Besonders für schuldenfreie Eigentümer kann die Vermögenssteuer spürbar ins Gewicht fallen. Vermögenssteuer und Kapitalanlagen Wertschriften wie Aktien, ETFs oder Fonds erhöhen das steuerbare Vermögen. Gleichzeitig können sie steuerlich effizient sein, da private Kapitalgewinne in der Schweiz meist steuerfrei  sind. Dividenden und Zinsen werden zwar als Einkommen besteuert, beeinflussen aber nicht direkt die Vermögenssteuer, sondern nur den Vermögensbestand zum Jahresende. Gestaltungsmöglichkeiten und Optimierung Die Vermögenssteuer lässt sich nicht vermeiden, aber in gewissen Grenzen gestalten. Typische Ansätze sind: Nutzung von Vorsorgeinstrumenten (Säule 2 und 3a) Berücksichtigung von Schulden in der Vermögensbilanz Wahl eines steuerlich günstigen Wohnorts langfristige Planung der Vermögensstruktur Wichtig ist dabei stets die Gesamtbetrachtung von Einkommen-, Vermögens- und Vorsorgesteuern . Vermögenssteuer im internationalen Vergleich International ist die Schweizer Vermögenssteuer eine Ausnahme. Allerdings ist sie eingebettet in ein System mit: vergleichsweise moderaten Einkommenssteuern steuerfreien privaten Kapitalgewinnen stabiler Rechtssicherheit In der Gesamtbetrachtung bleibt die Steuerbelastung für viele Vermögensinhaber konkurrenzfähig. Fazit: Die Vermögenssteuer als Teil des Gesamtsystems Die Vermögenssteuer ist ein fester Bestandteil des Schweizer Steuersystems und betrifft breite Bevölkerungsschichten. Wer Vermögen aufbaut oder besitzt, sollte sie in seine langfristige Planung einbeziehen. Ein gutes Verständnis der Vermögenssteuer hilft, Überraschungen zu vermeiden und fundierte Entscheidungen zu treffen – insbesondere im Zusammenspiel mit Einkommen, Immobilien und Kapitalanlagen. Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Reisegedanken Über uns ►► Das sind wir. Instagram ►► @auswandernschweiz Instagram ►► @reisegedanken Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz Podcast ►► Auswandern Schweiz Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • So werden ETFs in der Schweiz besteuert – ein umfassender Überblick

    ETFs (Exchange Traded Funds) haben sich in der Schweiz als beliebtes Anlageinstrument etabliert. Sie bieten breite Diversifikation, tiefe Kosten und einen einfachen Zugang zu den globalen Finanzmärkten. Trotz ihrer Einfachheit auf Produktebene ist die steuerliche Behandlung von ETFs  für viele Anleger jedoch unklar. Wer hier die Grundlagen nicht kennt, riskiert Fehlannahmen über Rendite, Steuerlast und Deklarationspflichten. Dieser Artikel erklärt detailliert, wie ETFs in der Schweiz besteuert werden , welche Unterschiede zwischen ausschüttenden und thesaurierenden ETFs bestehen und worauf bei der Steuererklärung zu achten ist. Zum Onlinekurs gehts hier. Grundsätzliches zur Besteuerung von ETFs in der Schweiz In der Schweiz werden ETFs steuerlich nicht als Sonderfall behandelt, sondern nach den allgemeinen Regeln für Wertschriften. Besteuert werden dabei nicht Kursgewinne, sondern Erträge . Für Privatanleger ist dieser Unterschied entscheidend. Grundsätzlich gilt: Kapitalgewinne  aus ETFs sind für Privatpersonen in der Regel steuerfrei Erträge  aus ETFs gelten als Einkommen und sind einkommenssteuerpflichtig ETFs unterliegen der Vermögenssteuer Die steuerliche Behandlung hängt nicht vom Produktnamen, sondern von den enthaltenen Erträgen ab. Besteuerung von Ausschüttungen aus ETFs Ausschüttende ETFs zahlen Erträge regelmäßig an die Anleger aus. Diese Ausschüttungen setzen sich in der Regel aus Dividenden und Zinserträgen der im ETF enthaltenen Wertpapiere zusammen. In der Schweiz gelten diese Ausschüttungen als steuerbares Einkommen  und müssen in der Steuererklärung vollständig deklariert werden. Sie unterliegen der Einkommenssteuer zum persönlichen Steuersatz. Bei ETFs mit Sitz in der Schweiz wird häufig zusätzlich eine Verrechnungssteuer  erhoben. Diese kann bei korrekter Deklaration vollständig zurückgefordert werden. Thesaurierende ETFs – Besteuerung ohne Auszahlung Ein weit verbreiteter Irrtum besteht darin, dass thesaurierende ETFs steuerlich günstiger seien, weil keine Auszahlung erfolgt. In der Schweiz ist dies nicht der Fall. Auch bei thesaurierenden ETFs werden die intern wiederangelegten Erträge  steuerlich erfasst. Die Steuerverwaltung behandelt diese sogenannten ausschüttungsgleichen Erträge  so, als wären sie dem Anleger zugeflossen. Diese Erträge müssen ebenfalls als Einkommen versteuert werden, obwohl kein Geld auf dem Konto eingeht. Die relevanten Beträge werden von der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) jährlich veröffentlicht. Kursgewinne aus ETFs – in der Regel steuerfrei Ein wesentlicher Vorteil des Schweizer Steuersystems ist die Steuerfreiheit privater Kapitalgewinne. Das gilt auch für ETFs. Wer ETFs im Privatvermögen hält und nicht als gewerbsmässiger Wertschriftenhändler eingestuft wird, zahlt auf Kursgewinne keine Einkommenssteuer . Diese Steuerfreiheit ist einer der Hauptgründe, warum ETFs für langfristige Anleger in der Schweiz besonders attraktiv sind. Wichtig ist jedoch die Abgrenzung zur gewerbsmässigen Handelstätigkeit. Häufiges Trading, hoher Fremdfinanzierungsgrad oder der Einsatz von Derivaten können dazu führen, dass Gewinne steuerpflichtig werden. Vermögenssteuer auf ETFs ETFs zählen zum steuerbaren Vermögen. Der Wert per Jahresende wird in der Steuererklärung angegeben und unterliegt der kantonalen Vermögenssteuer. Die Höhe der Vermögenssteuer hängt vom Kanton und der Gemeinde ab, ist jedoch im internationalen Vergleich moderat. Auch thesaurierende ETFs erhöhen das steuerbare Vermögen, da die reinvestierten Erträge den Fondswert steigern. Quellensteuer und ausländische ETFs Viele ETFs investieren international und erhalten Dividenden aus dem Ausland. Auf diesen Dividenden fällt häufig eine ausländische Quellensteuer  an. Je nach Fondsdomizil und Doppelbesteuerungsabkommen kann: ein Teil der Quellensteuer angerechnet werden ein Teil definitiv verloren gehen US-dominizilierte ETFs können für Schweizer Anleger steuerlich vorteilhaft sein, da ein Großteil der US-Quellensteuer anrechenbar ist. Europäische ETFs haben hier oft Nachteile, da Quellensteuern auf Fondsebene nicht vollständig zurückgeholt werden können. ETFs in der Steuererklärung richtig deklarieren ETFs müssen in der Schweizer Steuererklärung mit folgenden Angaben aufgeführt werden: Fondsname ISIN Anzahl Anteile Steuerwert per 31.12. steuerbarer Ertrag Die ESTV stellt mit der ICTax-Liste  ein zentrales Hilfsmittel zur Verfügung, in dem steuerlich relevante Daten für die meisten ETFs enthalten sind. Eine korrekte Deklaration ist entscheidend, insbesondere um Verrechnungssteuern oder anrechenbare Quellensteuern zurückzufordern. ETF-Sparpläne und steuerliche Auswirkungen ETF-Sparpläne haben keine besonderen steuerlichen Privilegien. Jede Ausschüttung oder ausschüttungsgleiche Ertragskomponente ist steuerpflichtig, unabhängig davon, ob sie reinvestiert wird. Langfristige Anleger profitieren jedoch von der Steuerfreiheit der Kursgewinne und können durch Buy-and-Hold-Strategien die steuerliche Belastung gering halten. Häufige Fehler bei der ETF-Besteuerung Zu den häufigsten Fehlern zählen: Annahme, thesaurierende ETFs seien steuerfrei Nichtdeklaration ausschüttungsgleicher Erträge falsche Einschätzung der Quellensteuer Vernachlässigung der Vermögenssteuer fehlende Abgrenzung zur gewerbsmässigen Handelstätigkeit Diese Fehler können zu Nachsteuern oder Verlust von Rückerstattungsansprüchen führen. Fazit: ETFs sind steuerlich transparent – wenn man sie versteht ETFs sind in der Schweiz steuerlich gut handhabbar, aber nicht trivial. Der große Vorteil liegt in der Steuerfreiheit privater Kapitalgewinne, während Erträge konsequent besteuert werden. Wer die Unterschiede zwischen Ausschüttung und Thesaurierung kennt, die Quellensteuer korrekt einordnet und seine ETFs sauber deklariert, kann ETFs effizient und rechtssicher in den Vermögensaufbau integrieren. Hast du Fragen zu der Thematik? Dann schreibe uns gern eine Mail an auswandernschweiz.ch@gmail.com Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • Eigenmietwert in der Schweiz – verständlich erklärt, kritisch eingeordnet

    Der Eigenmietwert gehört zu den am häufigsten diskutierten und zugleich am wenigsten verstandenen Konzepten im Schweizer Steuersystem. Für Wohneigentümer bedeutet er, dass sie ein fiktives Einkommen  versteuern müssen – obwohl kein tatsächlicher Geldfluss stattfindet. Kaum ein anderes Steuerthema sorgt seit Jahrzehnten für so viel Unmut, Reformversuche und politische Debatten. Doch was genau ist der Eigenmietwert, warum existiert er überhaupt, wie wird er berechnet und welche steuerlichen Auswirkungen hat er für Eigentümer? Dieser Artikel erklärt den Eigenmietwert sachlich, umfassend und praxisnah. Zum Onlinekurs gehts hier. Was ist der Eigenmietwert? Der Eigenmietwert ist ein theoretisch angenommener Mietwert , den Eigentümer einer selbstbewohnten Immobilie erzielen würden, wenn sie diese vermieten würden. Dieser Wert wird dem steuerbaren Einkommen hinzugerechnet, obwohl keine Mieteinnahmen erzielt werden. Die Logik dahinter ist steuerrechtlich: Wer zur Miete wohnt, bezahlt seine Wohnkosten aus bereits versteuertem Einkommen. Wer hingegen im eigenen Haus lebt, spart sich diese Ausgaben. Der Staat betrachtet diesen „Wohnvorteil“ als geldwerten Vorteil – und besteuert ihn. Der Eigenmietwert betrifft: selbstbewohnte Einfamilienhäuser Eigentumswohnungen teilweise auch Ferienimmobilien Nicht betroffen sind vermietete Objekte – hier werden reale Mieteinnahmen besteuert. Warum gibt es den Eigenmietwert? Historisch wurde der Eigenmietwert eingeführt, um eine steuerliche Gleichbehandlung von Mietern und Eigentümern  sicherzustellen. Ohne Eigenmietwert könnten Eigentümer ihre Wohnleistung steuerfrei konsumieren, während Mieter ihr Einkommen vollständig versteuern müssen. Zudem ermöglicht der Eigenmietwert dem Staat, Abzüge zu rechtfertigen: Hypothekarzinsen Unterhaltskosten Renovationen energetische Sanierungen Ohne Eigenmietwert wären viele dieser Abzüge steuerlich nicht mehr haltbar. Wie wird der Eigenmietwert berechnet? Die Berechnung erfolgt kantonal und ist nicht schweizweit einheitlich. In der Regel orientiert sich der Eigenmietwert an: der Lage der Immobilie der Größe und Ausstattung dem Baujahr dem lokalen Mietniveau Die meisten Kantone setzen den Eigenmietwert auf 60 bis 70 Prozent der Marktmiete  fest. In der Praxis ist der Wert häufig pauschalisiert und wird nur bei wesentlichen Änderungen (Umbauten, Renovationen, Neubewertung) angepasst. Für Eigentümer bedeutet das: Der Eigenmietwert ist oft nicht realitätsnah, sondern ein statistischer Näherungswert – was ein zentraler Kritikpunkt ist. Steuerliche Auswirkungen für Wohneigentümer Der Eigenmietwert erhöht das steuerbare Einkommen und damit: die Einkommenssteuer indirekt auch die Progression Gleichzeitig dürfen Eigentümer bestimmte Kosten abziehen: Hypothekarzinsen Unterhalts- und Renovationskosten Verwaltungskosten energetische Maßnahmen In der Praxis profitieren vor allem hoch verschuldete Eigentümer von diesem System. Wer eine hohe Hypothek hat, kann Zinsen abziehen und den Eigenmietwert teilweise oder vollständig kompensieren. Wer hingegen schuldenfrei wohnt, zahlt häufig mehr Steuern , obwohl keine realen Einnahmen bestehen. Der Eigenmietwert und die Vermögenssteuer Neben der Einkommenssteuer unterliegt Wohneigentum auch der Vermögenssteuer. Massgeblich ist dabei der Steuerwert der Immobilie, der in vielen Kantonen unter dem Marktwert liegt, aber dennoch relevant ist. Das führt zu einer doppelten steuerlichen Belastung : fiktives Einkommen durch Eigenmietwert Vermögenssteuer auf den Immobilienwert Gerade für ältere Eigentümer oder Pensionierte kann diese Kombination finanziell belastend sein. Kritik am Eigenmietwert Der Eigenmietwert steht seit Jahren in der Kritik. Die häufigsten Argumente sind: Besteuerung eines nicht realisierten Einkommens Benachteiligung schuldenfreier Eigentümer Anreiz zur hohen Verschuldung mangelnde Transparenz und Nachvollziehbarkeit Aus volkswirtschaftlicher Sicht wird kritisiert, dass das System Haushalte dazu motiviert, Hypotheken möglichst lange nicht zu amortisieren, um Steuern zu sparen – ein Risiko für die private Verschuldung. Reformdiskussion: Wird der Eigenmietwert abgeschafft? Die Abschaffung oder Reform des Eigenmietwerts wird seit Jahrzehnten diskutiert. Mehrere politische Vorstöße zielten darauf ab, den Eigenmietwert ganz oder teilweise zu streichen. Aktuelle Reformmodelle sehen meist vor: Abschaffung des Eigenmietwerts für selbstgenutztes Wohneigentum gleichzeitige Streichung der Abzugsfähigkeit von Hypothekarzinsen Einschränkungen bei Unterhaltsabzügen Die zentrale Schwierigkeit besteht darin, eine Lösung zu finden, die: fiskalisch tragbar ist generationengerecht wirkt keine extremen Verlierer schafft Bislang konnte sich keine Variante politisch durchsetzen. Abschaffung des Eigenmietwerts – Chancen und Risiken im Überblick Die Abschaffung des Eigenmietwerts gehört seit Jahren zu den meistdiskutierten Reformprojekten im Schweizer Steuerrecht. Befürworter sehen darin einen längst überfälligen Schritt hin zu mehr Fairness, während Kritiker vor neuen Ungleichgewichten und finanziellen Nebenwirkungen warnen. Eine nüchterne Betrachtung zeigt, dass eine Abschaffung sowohl klare Vorteile als auch erhebliche Nachteile mit sich bringen würde. Argumente für die Abschaffung des Eigenmietwerts Ein zentrales Argument für die Abschaffung ist die Besteuerung eines fiktiven Einkommens . Der Eigenmietwert zwingt Eigentümer dazu, Steuern auf einen theoretischen Wohnvorteil zu zahlen, obwohl kein realer Geldzufluss stattfindet. Gerade für schuldenfreie Eigentümer oder Pensionierte kann diese Steuerbelastung zu Liquiditätsproblemen führen, obwohl das Vermögen überwiegend in der Immobilie gebunden ist. Ein weiterer Vorteil einer Abschaffung wäre die Reduktion falscher Anreize . Das heutige System belohnt hohe Hypothekarschulden, da Zinszahlungen steuerlich abzugsfähig sind. Dies führt dazu, dass viele Eigentümer bewusst auf Amortisation verzichten, obwohl sie finanziell dazu in der Lage wären. Eine Abschaffung des Eigenmietwerts würde diesen Verschuldungsanreiz deutlich abschwächen und langfristig zu stabileren privaten Haushaltsbilanzen beitragen. Auch aus administrativer Sicht spricht einiges für eine Reform. Die Berechnung des Eigenmietwerts ist komplex , kantonal unterschiedlich und für viele Steuerpflichtige kaum nachvollziehbar. Eine Abschaffung würde das Steuersystem vereinfachen, den administrativen Aufwand reduzieren und Streitigkeiten über Bewertungsfragen verringern . Nicht zuletzt könnte eine Abschaffung die Attraktivität von Wohneigentum  erhöhen, insbesondere für ältere Haushalte. Schuldenfreies Wohnen würde steuerlich entlastet und als Lebensmodell gestärkt, was angesichts des demografischen Wandels zunehmend an Bedeutung gewinnt. Argumente gegen die Abschaffung des Eigenmietwerts Gegen eine Abschaffung spricht zunächst der Verlust steuerlicher Abzugsmöglichkeiten . In nahezu allen Reformmodellen ist vorgesehen, dass mit dem Wegfall des Eigenmietwerts auch die Abzugsfähigkeit von Hypothekarzinsen und Unterhaltskosten stark eingeschränkt oder ganz gestrichen wird. Für Eigentümer mit hoher Fremdfinanzierung oder laufenden Renovationskosten könnte dies zu einer höheren Steuerbelastung führen als im heutigen System. Ein weiterer kritischer Punkt ist die ungleiche Wirkung auf verschiedene Eigentümergruppen . Während schuldenfreie Haushalte klar profitieren würden, könnten junge Familien oder Erstkäufer mit hoher Hypothek deutlich schlechter gestellt werden. Die Reform würde somit Gewinner und Verlierer schaffen, was die politische Umsetzbarkeit erschwert. Auch fiskalisch ist die Abschaffung anspruchsvoll. Der Eigenmietwert generiert erhebliche Steuereinnahmen für Bund und Kantone. Sein Wegfall müsste entweder durch höhere Steuern an anderer Stelle oder durch Einsparungen kompensiert werden. Kritiker befürchten, dass letztlich Mieter oder andere Steuerzahler indirekt belastet würden. Schließlich stellt sich die Frage der steuerlichen Gleichbehandlung . Ohne Eigenmietwert würden Eigentümer ihre Wohnleistung steuerfrei nutzen, während Mieter ihre Wohnkosten weiterhin aus versteuertem Einkommen bezahlen. Dieses Ungleichgewicht widerspricht dem bisherigen Prinzip der Gleichbehandlung von Mietern und Eigentümern, das tief im Schweizer Steuerrecht verankert ist. Gesamtbewertung: Reform ja – aber nicht ohne Nebenwirkungen Die Abschaffung des Eigenmietwerts hätte das Potenzial, strukturelle Schwächen des heutigen Systems zu beheben. Gleichzeitig würde sie neue Ungleichgewichte schaffen und bestehende Abzugsmöglichkeiten beseitigen. Aus ökonomischer Sicht ist der Eigenmietwert zwar theoretisch konsistent, in der praktischen Umsetzung jedoch problematisch. Eine nachhaltige Reform müsste daher mehr leisten als eine einfache Abschaffung. Sie müsste Übergangsregelungen schaffen, soziale Härten vermeiden und langfristig fiskalisch tragfähig sein. Solange diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, bleibt der Eigenmietwert ein ungeliebter, aber funktionaler Bestandteil des Schweizer Steuersystems. Strategien im Umgang mit dem Eigenmietwert Da der Eigenmietwert aktuell Teil des Systems ist, bleibt Eigentümern nur die optimierende Gestaltung  innerhalb der geltenden Regeln. Dazu gehören: bewusste Amortisationsstrategie zeitliche Planung von Renovationen Überprüfung des Eigenmietwerts bei offensichtlicher Überbewertung Abstimmung von Vorsorge, Einkommen und Immobilienfinanzierung In bestimmten Fällen kann ein Antrag auf Reduktion des Eigenmietwerts  sinnvoll sein, etwa bei eingeschränkter Nutzbarkeit oder stark veränderten Marktverhältnissen. Eigenmietwert vs. Miete – ein nüchterner Vergleich Ob Eigentum oder Miete steuerlich günstiger ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Der Eigenmietwert ist nur ein Faktor unter vielen. Entscheidend sind: Kaufpreis Hypothekarzins Unterhaltskosten Steuerdomizil Lebensphase Eigentum bietet langfristige Stabilität und Vermögensaufbau, Miete hingegen Flexibilität. Der Eigenmietwert verzerrt diese Entscheidung steuerlich, sollte aber nicht das alleinige Kriterium sein. Fazit: Der Eigenmietwert bleibt ein ungeliebter, aber zentraler Bestandteil Der Eigenmietwert ist eines der umstrittensten Elemente des Schweizer Steuersystems. Er basiert auf dem Prinzip der Gleichbehandlung, führt in der Praxis jedoch zu komplexen, teils widersprüchlichen Effekten. Solange keine Reform umgesetzt wird, bleibt er Realität für Wohneigentümer. Wer ihn versteht, kann seine Auswirkungen besser einordnen und innerhalb des Systems fundierte Entscheidungen treffen. Unwissen hingegen führt oft zu falschen Erwartungen und finanziellen Fehlplanungen. Hast du Fragen zu der Thematik? Dann schreibe uns gern eine Mail an auswandernschweiz.ch@gmail.com Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • Steuern optimieren in der Schweiz – legale Strategien für Privatpersonen

    Die Schweiz gilt international als Hochlohnland, gleichzeitig aber auch als Land mit komplexem Steuersystem. Wer hier lebt oder arbeitet, stellt schnell fest: Steuern lassen sich nicht vermeiden, aber sehr wohl gestalten . Steueroptimierung bedeutet nicht Steuerhinterziehung, sondern die legale Nutzung von Spielräumen , die das Schweizer Steuerrecht bewusst vorsieht. Viele Steuerzahler verschenken jedes Jahr tausende Franken, weil sie Abzüge nicht kennen, Vorsorgemöglichkeiten nicht ausschöpfen oder Wohn- und Vermögensstruktur steuerlich ungünstig wählen. Dieser Artikel zeigt, wie sich Steuern in der Schweiz systematisch und rechtskonform optimieren  lassen – für Angestellte, Selbstständige und Vermögensbesitzer. Zum Onlinekurs gehts hier. Das Schweizer Steuersystem verstehen Steuern in der Schweiz werden auf drei Ebenen erhoben: Bund Kanton Gemeinde Die effektive Steuerbelastung hängt stark vom Wohnort ab. Zwischen einzelnen Gemeinden können die Unterschiede mehrere Prozentpunkte betragen. Eine Steueroptimierung beginnt daher immer mit dem Verständnis der föderalen Struktur . Besteuert werden insbesondere: Einkommen Vermögen Kapitalerträge Immobilien Erbschaften (kantonal unterschiedlich) Die Kombination aus progressiven Steuersätzen und kantonalen Unterschieden macht individuelle Planung entscheidend. Wohnort als stärkster Steuerhebel Der Wohnort ist einer der wichtigsten Faktoren für die Steuerlast in der Schweiz. Kantone wie Zug, Schwyz oder Nidwalden haben deutlich tiefere Steuersätze als andere Regionen. Auch innerhalb eines Kantons können Gemeinden stark variieren. Ein Wohnortwechsel kann die Steuerbelastung spürbar senken – insbesondere bei: hohen Einkommen großem Vermögen Kapitalerträgen Wichtig ist jedoch eine ganzheitliche Betrachtung: Mieten, Lebenshaltungskosten, Krankenkassenprämien und Pendelkosten müssen mit einbezogen werden. Steueroptimierung ist nur dann sinnvoll, wenn sie auch wirtschaftlich Sinn ergibt. Säule 3a – der effektivste Steuerabzug Die gebundene Vorsorge ( Säule 3a ) ist eines der wirksamsten Instrumente zur Steueroptimierung in der Schweiz. Einzahlungen können vollständig vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Für Angestellte gilt ein jährlicher Maximalbetrag, für Selbstständige ohne Pensionskasse ein deutlich höherer Prozentsatz des Einkommens. Die Steuerersparnis ist direkt und sofort wirksam. Zusätzlich profitieren Einzahlungen in die Säule 3a von: steuerfreiem Vermögensaufbau steuerfreien Kapitalerträgen während der Laufzeit reduzierter Besteuerung bei Auszahlung Eine verbreitete Optimierungsstrategie besteht darin, mehrere 3a-Konten  zu führen, um die spätere Auszahlung auf mehrere Jahre zu verteilen und die Progression zu brechen. Pensionskasse und freiwillige Einkäufe Freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse (Säule 2) ermöglichen hohe Steuerabzüge – insbesondere bei gutem Einkommen. Diese Einzahlungen reduzieren das steuerbare Einkommen unmittelbar. Besonders attraktiv sind PK-Einkäufe: nach Lohnerhöhungen bei Unterbrüchen im Erwerbsleben nach Selbstständigkeit oder Auslandaufenthalt Allerdings sind Sperrfristen und langfristige Bindung zu beachten. PK-Gelder sind nicht kurzfristig verfügbar und unterliegen beim Bezug einer separaten Besteuerung. Vermögenssteuer gezielt senken Die Schweiz kennt im Gegensatz zu vielen anderen Ländern eine Vermögenssteuer. Diese wird kantonal erhoben und betrifft: Bankguthaben Wertschriften Immobilien Edelmetalle Nicht alle Vermögenswerte werden gleich behandelt. Hypotheken reduzieren das steuerbare Vermögen, ebenso Schulden. Eine sinnvolle Fremdfinanzierung kann daher steuerlich vorteilhaft sein. Auch die Struktur des Vermögens spielt eine Rolle: Kapitalgewinne sind in der Schweiz meist steuerfrei, Dividenden hingegen einkommenssteuerpflichtig. Eine ausgewogene Anlagestrategie kann die laufende Steuerbelastung deutlich senken. Kapitalerträge richtig einordnen Ein zentraler Vorteil der Schweiz liegt in der Steuerfreiheit privater Kapitalgewinne . Wer Wertschriften langfristig hält und nicht als gewerbsmässiger Händler eingestuft wird, zahlt auf Kursgewinne keine Einkommenssteuer. Dividenden und Zinsen hingegen gelten als Einkommen und unterliegen der Besteuerung. Bei Schweizer Dividenden wird zusätzlich eine Verrechnungssteuer erhoben, die bei korrekter Deklaration zurückgefordert werden kann. Eine steueroptimierte Anlagestrategie berücksichtigt daher: Ausschüttungen vs. Kurswachstum Reinvestition statt laufende Erträge Vermeidung unnötiger Umschichtungen Selbstständigkeit und Steueroptimierung Selbstständige verfügen über besonders große Gestaltungsspielräume. Betriebsausgaben, Abschreibungen, Vorsorgebeiträge und Rückstellungen reduzieren das steuerbare Einkommen erheblich. Typische Optimierungsmöglichkeiten sind: Abschreibung von Geschäftsinventar Abzug von Fahrzeug-, Büro- und Weiterbildungskosten flexible Vorsorgelösungen zeitliche Steuerung von Einnahmen und Ausgaben Eine saubere Buchhaltung ist dabei Voraussetzung. Steueroptimierung funktioniert nur transparent und nachvollziehbar. Immobilien und Steuern Immobilien haben in der Schweiz eine doppelte steuerliche Wirkung: Sie erhöhen das Vermögen, bieten aber gleichzeitig Abzugsmöglichkeiten. Hypothekarzinsen, Unterhalt und Renovationen können vom Einkommen abgezogen werden. Der Eigenmietwert ist ein oft kritisierter, aber relevanter Faktor. Je nach Situation kann Wohneigentum steuerlich vorteilhaft oder nachteilig sein. Eine gezielte Amortisationsstrategie kann die Steuerlast beeinflussen. Häufige Fehler bei der Steueroptimierung Viele Steuerzahler machen ähnliche Fehler: keine oder verspätete Vorsorgeeinzahlungen fehlende Deklaration von Vermögen (Verlust der Verrechnungssteuer) falsche Einschätzung der Steuerprogression kurzfristiges Denken ohne langfristige Planung Steueroptimierung ist kein einmaliger Schritt, sondern ein laufender Prozess , der an Lebensphasen angepasst werden sollte. Fazit: Steuern optimieren bedeutet bewusst gestalten Steuern lassen sich in der Schweiz nicht vermeiden, aber gezielt steuern. Wer das System versteht, Vorsorgeinstrumente nutzt, Vermögen klug strukturiert und langfristig plant, kann seine Steuerlast legal und nachhaltig senken. Entscheidend ist nicht der einzelne Trick, sondern das Zusammenspiel aus Wohnort, Einkommen, Vermögen und Lebensplanung. Steueroptimierung ist kein Privileg für Reiche, sondern eine Frage von Wissen, Struktur und Konsequenz. Hast du Fragen zu der Thematik? 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  • In Silber investieren – Chancen, Risiken und strategisches Wissen für Anleger

    Silber wird oft als „kleiner Bruder des Goldes“ bezeichnet – und genau darin liegt eines der größten Missverständnisse. Während Gold primär als monetärer Wertspeicher fungiert, ist Silber zugleich Edelmetall, Industriemetall und strategischer Rohstoff . Diese Doppelrolle macht Silber einzigartig, aber auch anspruchsvoller als Investment. In Zeiten steigender Inflation, wachsender Staatsverschuldung und zunehmender geopolitischer Spannungen rückt Silber zunehmend in den Fokus langfristig orientierter Anleger. Dennoch bleibt es für viele ein schwer greifbares Investment: zu volatil, zu technisch, zu wenig verstanden. Wer Silber jedoch falsch einschätzt oder unvorbereitet kauft, riskiert teure Fehlentscheidungen. Dieser Artikel erklärt umfassend, wie Silber als Investment funktioniert , worin es sich fundamental von Gold unterscheidet, welche Fehler besonders häufig gemacht werden und wie Silber sinnvoll in eine moderne Vermögensstrategie integriert werden kann – mit Fokus auf physisches Silber und die Besonderheiten des Schweizer Marktes. Zum Onlinekurs gehts hier. Warum Silber in der heutigen Welt eine besondere Rolle spielt Silber ist kein reines Absicherungsmetall wie Gold. Es ist ein hybrider Vermögenswert , der sowohl von monetären Entwicklungen als auch von industrieller Nachfrage beeinflusst wird. Rund die Hälfte der jährlichen Silbernachfrage stammt aus der Industrie – unter anderem aus: Photovoltaik und erneuerbaren Energien Elektromobilität Elektronik und Halbleitertechnik Medizintechnik Wasseraufbereitung Diese industrielle Abhängigkeit führt dazu, dass Silber deutlich volatiler ist als Gold. Genau diese Volatilität ist jedoch kein Nachteil per se, sondern Ausdruck seiner zusätzlichen Funktion im realen Wirtschaftskreislauf. Während Gold primär Vermögen bewahrt , hat Silber das Potenzial, Vermögen zu bewegen . In inflationären Phasen oder bei Angebotsengpässen reagiert Silber historisch häufig überproportional. Gleichzeitig ist das physische Angebot begrenzt, da Silber überwiegend als Nebenprodukt anderer Metallförderung gewonnen wird und nicht gezielt hochgefahren werden kann. Silber als Absicherung – aber anders als Gold Ein häufiger Fehler besteht darin, Silber wie Gold zu behandeln. Beide Metalle schützen vor Kaufkraftverlust, jedoch auf unterschiedliche Weise. Gold ist primär ein Vertrauensanker gegenüber Währungen und Finanzsystemen. Silber hingegen reagiert stärker auf reale wirtschaftliche Engpässe. In Krisen, die sowohl monetär als auch industriell wirken – etwa Energiekrisen, Lieferkettenprobleme oder strukturelle Umbrüche – kann Silber eine doppelte Schutzfunktion entfalten. Gleichzeitig ist es weniger geeignet als alleiniger Sicherheitsbaustein, da starke Konjunktureinbrüche die industrielle Nachfrage kurzfristig dämpfen können. Silber ist daher kein Ersatz für Gold, sondern eine Ergänzung , die bewusst dosiert werden sollte. Wie viel Silber ist sinnvoll? Die optimale Silberquote hängt stark von der individuellen Strategie ab. Während Gold häufig mit 10–30 % des liquiden Vermögens gewichtet wird, liegt Silber in der Praxis meist deutlich darunter. Viele professionelle Strategien sehen Silber im Bereich von 5–15 %  des Edelmetallanteils vor. Eine höhere Gewichtung erhöht die Chancen, steigert aber auch die Schwankungsanfälligkeit des Gesamtportfolios. Entscheidend ist nicht nur die Menge, sondern die Form des Investments  – denn gerade bei Silber sind Produktwahl, Steuern und Lagerung wesentlich komplexer als bei Gold. Physisches Silber – die richtige Produktwahl Physisches Silber ist das Fundament jeder ernsthaften Silberstrategie. Doch genau hier entstehen die meisten Fehler. Silberbarren – effizient, aber nur bedingt flexibel Silberbarren haben im Vergleich zu Münzen meist geringere Aufpreise pro Gramm, insbesondere bei größeren Einheiten. Sie eignen sich vor allem für Anleger, die gezielt größere Beträge investieren möchten. Allerdings sind große Barren – etwa 5 kg oder 15 kg – extrem unflexibel. Im Verkaufsfall muss immer der gesamte Barren veräußert werden. Zudem steigt das Fälschungsrisiko mit der Größe, da Silber im Gegensatz zu Gold günstiger ist und daher häufiger manipuliert wird. Bewährt haben sich mittlere Stückelungen wie 1 kg oder 500 g , vorzugsweise von international anerkannten Herstellern. Silbermünzen – flexibel, bekannt, aber teurer Anlagemünzen wie Maple Leaf, Wiener Philharmoniker oder Britannia sind weltweit handelbar und bei Privatanlegern besonders beliebt. Sie bieten hohe Wiedererkennbarkeit, gute Fungibilität und klare Echtheitsmerkmale. Der große Nachteil liegt im hohen Aufpreis , insbesondere bei Einzelstücken. Dieser Aufpreis wirkt sich beim Verkauf direkt renditemindernd aus – ein Punkt, den viele Anleger unterschätzen. Sammlermünzen, kolorierte Ausgaben oder Medaillen sind als Investment ungeeignet. Sie kombinieren hohe Preise mit geringer Liquidität und sind einer der häufigsten Fehler im Silbermarkt. Mehrwertsteuer – der entscheidende Unterschied zu Gold Der größte strukturelle Nachteil von Silber ist steuerlicher Natur. Während Anlagegold in der Schweiz und der EU mehrwertsteuerfrei ist, unterliegt physisches Silber grundsätzlich der Mehrwertsteuer . In der Schweiz beträgt diese aktuell 8,1 % . Diese Steuer fällt beim Kauf an und ist beim Verkauf in der Regel nicht rückerstattbar. Sie stellt somit einen sofortigen Renditenachteil dar. Aus diesem Grund nutzen viele Anleger Zollfreilager oder spezielle Lagerlösungen , bei denen Silber mehrwertsteuerfrei gekauft und gelagert werden kann – allerdings nur, solange es das Lager nicht physisch verlässt. Diese Konstruktionen erfordern Vertrauen, Transparenz und klare Vertragsbedingungen. Ein häufiger Anfängerfehler besteht darin, Silber mit Gold gleichzusetzen und die steuerliche Komponente zu ignorieren. Silberpreise verstehen – warum Volatilität dazugehört Silber schwankt deutlich stärker als Gold. Diese Volatilität ist kein Zufall, sondern strukturell bedingt: kleinerer Markt geringere Liquidität starke industrielle Abhängigkeit hoher Einfluss von Terminmärkten Viele Anleger verkaufen Silber genau dann, wenn Geduld gefragt wäre. Wer Silber kauft, muss Preisschwankungen aushalten können. Kurzfristige Bewegungen sind selten aussagekräftig. Silber entfaltet sein Potenzial vor allem in langfristigen Zyklen , oft verzögert gegenüber Gold – dafür aber mit stärkeren Ausschlägen. Lagerung von Silber – unterschätzt und entscheidend Silber ist voluminös. Der gleiche Gegenwert wie Gold benötigt ein Vielfaches an Platz. Das macht Lagerung zu einem zentralen Thema. Lagerung zu Hause erfordert große, sichere Tresore und ist versicherungstechnisch oft problematisch. Bankschließfächer sind sicher, aber begrenzt verfügbar und nicht immer kosteneffizient. Professionelle Hochsicherheitslager bieten Schutz, verursachen jedoch laufende Kosten. Der häufigste Fehler besteht darin, Silber zu kaufen, ohne die Lagerfrage vorab zu klären. Lagerkosten können die Rendite erheblich beeinflussen und müssen realistisch einkalkuliert werden. Für wen Silber geeignet ist – und für wen nicht Silber eignet sich für Anleger, die: reale Sachwerte schätzen Volatilität aushalten können Edelmetalle strategisch diversifizieren möchten langfristig denken Weniger geeignet ist Silber für Anleger, die: kurzfristige Stabilität suchen laufende Erträge erwarten steuerliche Effizienz priorisieren geringe Schwankungen bevorzugen Silber ist kein Sicherheitsgurt – es ist ein Verstärker innerhalb einer durchdachten Strategie. Fazit: Silber ist kein Einsteigerinvestment – aber ein strategisches Silber ist komplexer als Gold, steuerlich anspruchsvoller und deutlich volatiler. Genau deshalb wird es oft falsch verstanden oder falsch eingesetzt. Wer Silber jedoch bewusst, informiert und maßvoll integriert, erhält einen Vermögensbaustein mit echtem strategischem Wert. Silber schützt nicht vor allem – aber es reagiert dort, wo andere Anlageklassen versagen. In einer Welt, in der technologische Abhängigkeit, Ressourcenknappheit und monetäre Unsicherheit zunehmen, bleibt Silber ein Metall mit Zukunft – vorausgesetzt, man versteht es. Hast du Fragen zu der Thematik? Dann schreibe uns gern eine Mail an auswandernschweiz.ch@gmail.com Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • Passives Einkommen mit Dividenden in der Schweiz – Grundlagen, Strategien und Praxiswissen

    Dividenden gelten in der Schweiz als eine der stabilsten Formen des langfristigen Vermögensaufbaus. Gerade in einem Umfeld mit hoher Kaufkraft, stabiler Währung und vergleichsweise soliden Unternehmen rücken dividendenstarke Aktien und ETFs zunehmend in den Fokus von Privatanlegern. Doch was steckt wirklich hinter Dividenden, wie funktionieren sie im Schweizer Kontext und welche Strategien sind sinnvoll? Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über das Investieren in Dividenden – von den Grundlagen über steuerliche Aspekte bis hin zu Dividenden-ETFs und dem Aktionärsleben in der Schweiz. Zum Onlinekurs gehts hier. Warum überhaupt investieren? Nicht zu investieren bedeutet in vielen Fällen, schleichend Kaufkraft zu verlieren. Auch in der Schweiz, trotz vergleichsweise niedriger Inflation, wirkt der Wertverlust von Geld über lange Zeiträume erheblich. Klassische Sparkonten bieten kaum noch reale Rendite, während Lebenshaltungskosten kontinuierlich steigen. Investieren ermöglicht die Beteiligung an produktiven Unternehmen und deren wirtschaftlichem Erfolg. Anstatt Vermögen passiv zu parken, wird Kapital aktiv eingesetzt, um Wertschöpfung zu erzeugen. Dividenden spielen dabei eine besondere Rolle, da sie nicht auf Kursgewinnen basieren, sondern auf real erwirtschafteten Gewinnen. Für viele Anlegerinnen und Anleger in der Schweiz ist Investieren daher weniger Spekulation als vielmehr eine Form der langfristigen Vermögenssicherung und Ergänzung zum Arbeitseinkommen. Dividenden als Einkommensstrategie Dividenden sind regelmäßige Gewinnausschüttungen von Unternehmen an ihre Aktionäre. Sie stellen eine planbare Einnahmequelle dar und können über Jahre hinweg wachsen. Im Gegensatz zu Kursgewinnen sind Dividenden nicht vom Verkaufszeitpunkt abhängig, sondern fließen unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen. Gerade im Schweizer Markt sind Dividenden historisch tief verankert. Viele Unternehmen verfolgen eine konservative Ausschüttungspolitik und legen Wert auf Kontinuität. Für Anleger bedeutet das eine vergleichsweise hohe Verlässlichkeit – vorausgesetzt, die Unternehmen sind wirtschaftlich solide aufgestellt. Eine Dividendenstrategie zielt darauf ab, ein Portfolio aufzubauen, das regelmäßig Erträge liefert und langfristig stabil bleibt. Einkommensquellen sinnvoll aufbauen Dividenden sind eine von mehreren möglichen Einkommensquellen. Während das Arbeitseinkommen zeitlich begrenzt und an persönliche Leistung gekoppelt ist, entstehen Dividenden aus Kapitalbeteiligungen. Sie können im Laufe der Zeit wachsen, ohne dass zusätzlicher Arbeitsaufwand erforderlich ist. Im Kontext des Vermögensaufbaus werden Dividenden häufig genutzt: zur Ergänzung des laufenden Einkommens zur Reinvestition und Vermögensvermehrung als Baustein der Altersvorsorge Besonders im Schweizer Vorsorgesystem, das stark auf Eigenverantwortung setzt, gewinnen private Kapitalerträge zunehmend an Bedeutung. Dividenden von A bis Z erklärt Dividenden werden in der Regel einmal jährlich ausgeschüttet, teilweise auch halbjährlich oder quartalsweise. Die Entscheidung über die Ausschüttung trifft die Generalversammlung auf Vorschlag des Verwaltungsrats. Wichtige Begriffe im Überblick: Dividende : Gewinnanteil pro Aktie Dividendenrendite : Verhältnis von Dividende zum Aktienkurs Ausschüttungsquote : Anteil des Gewinns, der ausgeschüttet wird Ex-Dividenden-Datum : Stichtag, ab dem die Aktie ohne Dividendenanspruch gehandelt wird Eine hohe Dividendenrendite allein ist kein Qualitätsmerkmal. Entscheidend sind Stabilität der Gewinne, finanzielle Gesundheit des Unternehmens und langfristige Ausschüttungspolitik. Eine nachhaltige Dividendenstrategie entwickeln Eine erfolgreiche Dividendenstrategie basiert nicht auf kurzfristigen Renditeversprechen, sondern auf langfristiger Planung. In der Praxis bewähren sich Strategien, die auf Qualität, Diversifikation und Geduld setzen. Zentrale Elemente einer soliden Dividendenstrategie sind: Investitionen in etablierte Unternehmen mit stabilen Cashflows breite Streuung über Branchen und Regionen regelmäßige Überprüfung der Fundamentaldaten Reinvestition der Dividenden zur Nutzung des Zinseszinseffekts Gerade in der Schweiz, wo viele Unternehmen global tätig sind, lassen sich internationale Erträge mit einem stabilen Heimatmarkt kombinieren. Aktien und Dividenden gezielt finden Die Auswahl geeigneter Dividendenaktien erfordert mehr als einen Blick auf Ranglisten. Wichtige Kennzahlen sind unter anderem: freier Cashflow Verschuldungsgrad Gewinnentwicklung über mehrere Jahre historische Dividendenstabilität Darüber hinaus spielt das Geschäftsmodell eine zentrale Rolle. Unternehmen mit wiederkehrenden Umsätzen, klaren Wettbewerbsvorteilen und defensiver Marktstellung sind oft zuverlässigere Dividendenzahler als zyklische Titel. Für Schweizer Anleger ist zudem relevant, ob ein Unternehmen in Schweizer Franken ausschüttet oder Fremdwährungsrisiken bestehen. Steuern auf Dividenden in der Schweiz Dividenden unterliegen in der Schweiz der Einkommenssteuer. Zusätzlich wird bei Schweizer Aktien eine Verrechnungssteuer von 35 %  erhoben. Diese kann bei korrekter Deklaration in der Steuererklärung vollständig zurückgefordert werden. Bei ausländischen Dividenden fällt häufig eine Quellensteuer im Ausland an. Dank Doppelbesteuerungsabkommen kann ein Teil dieser Steuer angerechnet oder zurückgefordert werden, der administrative Aufwand variiert jedoch je nach Land. Für eine realistische Renditebetrachtung ist es entscheidend, Dividenden stets nach Steuern  zu bewerten. Aktionäre und Generalversammlungen (gratis Essen) Aktionäre haben Mitspracherechte. In der Schweiz umfasst dies insbesondere das Stimmrecht an Generalversammlungen. Dort werden unter anderem Dividenden, Verwaltungsratsmitglieder und strategische Weichenstellungen beschlossen. Auch wenn viele Privatanleger nicht aktiv teilnehmen, bieten Generalversammlungen wertvolle Einblicke in Unternehmensführung, Transparenz und langfristige Ausrichtung. Warum Dividenden nicht immer die beste Wahl sind Dividenden gelten oft als „sicheres Einkommen“, doch sie sind nicht in jeder Situation die optimale Investitionsform. Ein zentraler Nachteil liegt in der steuerlichen Behandlung : Dividenden werden in der Schweiz als Einkommen besteuert und erhöhen damit die persönliche Steuerlast. Kursgewinne hingegen sind für Privatpersonen in der Regel steuerfrei, sofern keine gewerbsmässige Handelstätigkeit vorliegt. Ein weiterer Punkt ist die geringere Flexibilität . Dividenden werden ausgeschüttet, unabhängig davon, ob der Anleger aktuell Einkommen benötigt oder nicht. Das kann insbesondere in hohen Einkommensjahren steuerlich nachteilig sein. Wachstumsaktien ohne Dividende erlauben dagegen eine zeitlich steueroptimierte Realisierung von Gewinnen. Auch aus Unternehmenssicht sind Dividenden nicht immer effizient. Ausgeschüttete Gewinne stehen dem Unternehmen nicht mehr für Investitionen, Innovation oder Schuldenabbau zur Verfügung. Gerade in wachstumsstarken Branchen kann eine geringe oder fehlende Dividende langfristig zu höheren Kursgewinnen führen als regelmäßige Ausschüttungen. Hinzu kommt, dass hohe Dividendenrenditen teilweise ein Warnsignal  sein können. Sinkende Kurse bei gleichbleibender Dividende erhöhen rechnerisch die Rendite, spiegeln aber häufig wirtschaftliche Probleme wider. Dividendenkürzungen oder -streichungen sind in solchen Fällen keine Seltenheit. Dividenden eignen sich daher nicht für jede Lebensphase und nicht für jedes Anlageziel. Sie sind ein Werkzeug – kein universeller Standard. Steuern auf Dividenden in der Schweiz – was Anleger wissen müssen Dividenden unterliegen in der Schweiz vollständig der Einkommenssteuer. Sie werden zum steuerbaren Einkommen hinzugerechnet und mit dem persönlichen Grenzsteuersatz besteuert. Dies betrifft sowohl Dividenden aus Schweizer als auch aus ausländischen Aktien. Verrechnungssteuer bei Schweizer Dividenden Bei Dividenden von Schweizer Unternehmen wird zusätzlich eine Verrechnungssteuer von 35 %  direkt an der Quelle abgezogen. Diese Steuer dient als Sicherungsinstrument des Staates und kann von in der Schweiz steuerpflichtigen Personen vollständig zurückgefordert werden, sofern die Dividende korrekt in der Steuererklärung deklariert wird . Die Rückerstattung erfolgt nicht automatisch, sondern über die ordentliche Veranlagung. Wer Dividenden nicht deklariert, verliert den Anspruch auf Rückerstattung. Ausländische Dividenden und Quellensteuer Bei ausländischen Dividenden wird häufig eine Quellensteuer im jeweiligen Herkunftsland erhoben. Die Höhe variiert je nach Staat und liegt oft zwischen 15 % und 30 %. Dank Doppelbesteuerungsabkommen kann ein Teil dieser Steuer in der Schweiz angerechnet werden. Allerdings ist die Rückforderung oder Anrechnung je nach Land unterschiedlich aufwendig. In vielen Fällen bleibt ein Teil der ausländischen Quellensteuer definitiv verloren, was die effektive Nettorendite reduziert. Dividenden in der Vermögenssteuer Neben der Einkommensbesteuerung unterliegen dividendenzahlende Aktien auch der Vermögenssteuer . Massgeblich ist der Steuerwert der Aktie per Jahresende. Dividenden führen somit zu einer doppelten steuerlichen Belastung: einmal als Einkommen und einmal über das gehaltene Vermögen. Steuerliche Einordnung für die Strategie Aus steuerlicher Sicht sind Dividenden insbesondere für Anleger attraktiv, die bewusst laufendes Einkommen generieren möchten die Dividenden in steuerlich begünstigten Vorsorgelösungen halten können oder die planbare Cashflows höher gewichten als steuerliche Optimierung Wer den Fokus auf maximale Nachsteuerrendite legt, sollte Dividenden immer im Gesamtkontext von Einkommen, Vermögen und Anlagehorizont betrachten. Aktienregister und Namensaktien Viele Schweizer Unternehmen geben Namensaktien aus. Aktionäre müssen sich ins Aktienregister eintragen lassen, um Stimmrechte auszuüben oder an Generalversammlungen teilzunehmen. Der Eintrag ins Aktienregister ist in der Regel unkompliziert, erfordert jedoch eine bewusste Entscheidung des Anlegers. Für langfristig orientierte Investoren kann dies ein Vorteil sein, da die Eigentümerstruktur transparenter wird. Dividenden-ETFs als einfache Lösung Dividenden-ETFs ermöglichen es, mit einem einzigen Produkt in eine Vielzahl dividendenstarker Unternehmen zu investieren. Sie eignen sich besonders für Anleger, die: breit diversifizieren möchten keinen Fokus auf Einzeltitelauswahl legen wollen regelmäßige Ausschüttungen bevorzugen Wichtig sind dabei Kriterien wie Kostenquote, Indexmethodik, Ausschüttungsfrequenz und Währungsstruktur. Auch bei Dividenden-ETFs gilt: Nicht jede hohe Ausschüttung ist nachhaltig. Fazit Dividendeninvestments bieten im Schweizer Markt eine solide Möglichkeit, langfristig Vermögen aufzubauen und regelmäßige Erträge zu erzielen. Wer Dividenden systematisch versteht, steuerliche Aspekte berücksichtigt und auf Qualität setzt, kann ein stabiles Fundament für finanzielle Unabhängigkeit schaffen. Entscheidend ist nicht die kurzfristige Rendite, sondern ein durchdachter, langfristiger Ansatz, der zum eigenen Lebensmodell passt. Hast du Fragen zu der Thematik? Dann schreibe uns gern eine Mail an auswandernschweiz.ch@gmail.com Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • Investieren in Gold: Der vollständige Guide für sicheren Vermögensschutz – und welche Fehler du unbedingt vermeiden musst

    Gold ist seit Jahrtausenden der Fels in der Brandung, wenn es um Vermögenssicherung geht. Während Währungen verschwinden, Staaten sich überschulden und Finanzsysteme instabil werden, hat Gold jeden Umbruch überstanden. Heute, in einer Zeit hoher Inflation und globaler Unsicherheit, erlebt Gold eine Renaissance – und doch sind viele Menschen unsicher, wie sie richtig investieren sollen. Dabei sind die wichtigsten Grundlagen erstaunlich einfach. Wer jedoch unvorbereitet in den Markt einsteigt, begeht schnell Fehler, die schmerzhaft teuer werden können. Viele verlieren Geld, weil sie am falschen Ort kaufen, die falschen Produkte wählen oder sich von vermeintlichen Schnäppchen locken lassen, die sich als Fälschungen entpuppen. Dieser Guide erklärt dir alles, was du über Goldinvestments wissen musst – verständlich, umfassend und praxisnah – und integriert gleichzeitig die acht größten Fehler , die Anleger häufig begehen, damit sie dir nicht passieren. Zum Onlinekurs gehts hier. Warum Gold in der heutigen Welt unverzichtbar ist Gold ist kein Spekulationsobjekt. Es ist Sicherheit in Reinform. Während staatliche Währungen jedes Jahr an Kaufkraft verlieren und digitale Konten im Ernstfall eingefroren werden können, besitzt physisches Gold eine einzigartige Eigenschaft: Es ist völlig unabhängig vom Finanzsystem. Gold lässt sich nicht „drucken“, nicht künstlich vermehren, nicht entwerten. Es ist ein global akzeptiertes Zahlungsmittel, das in jeder Krise zuverlässig als letzter Wertspeicher dient. Trotz technologischem Fortschritt hat sich an dieser Rolle nie etwas geändert. Zentralbanken kaufen seit vielen Jahren enorme Mengen und sichern ihre Reserven zunehmend in physischem Gold. Wenn diejenigen, die Geld selbst erschaffen können, ihr eigenes System nicht mehr vollständig vertrauen – warum solltest du es tun? Gerade deshalb ist der größte Fehler überhaupt , keinen Anteil des Vermögens in Gold zu halten. Wer gar kein Gold besitzt, ist komplett abhängig vom Wohlwollen des Staates, den Launen der Finanzmärkte und der Stabilität des Bankensystems. Gold ist nicht die Antwort auf alles, aber es ist die Versicherung gegen das, was niemand kontrollieren kann. Wie viel Gold sinnvoll ist – die optimale Gewichtung Eine häufige Frage lautet: „Wie viel Gold sollte man kaufen?“Die Antwort hängt vom Gesamtvermögen, der Risikobereitschaft und der persönlichen Lebenssituation ab. Die Mehrheit der Experten empfiehlt zwischen 10 und 30 Prozent  des liquiden Vermögens in physischer Form. Weniger als 10 Prozent bietet kaum Schutz; deutlich mehr als 30 Prozent kann zu einseitig werden.Doch unabhängig von der Menge ist entscheidend, wie du investierst  – denn falsche Produkte, schlechte Händler oder überteuerte Stückelungen mindern den Effekt erheblich. Worauf es beim Kauf wirklich ankommt Um Gold richtig zu kaufen, musst du die wichtigsten Produktformen kennen: Barren und Münzen. Beide haben ihre Berechtigung, aber Unterschiede in Preis, Sicherheit und Flexibilität. Goldbarren – effizient, aber nur in den richtigen Größen Goldbarren sind ideal, wenn du größere Summen investieren möchtest. Sie haben niedrigere Aufpreise als Münzen, sind platzsparend lagerbar und weltweit anerkannt – vorausgesetzt, sie stammen von renommierten LBMA-zertifizierten Herstellern wie Heraeus, Umicore, Argor-Heraeus oder Valcambi. Doch gerade hier begehen viele Anleger einen klassischen Fehler: Sie kaufen zu kleine Barren . Ein Gramm-Barren oder 0,5-g-Miniformate sind extrem teuer, da Produktion und Verpackung proportional kaum günstiger sind. Bei kleinen Gewichten zahlst du oft 20 bis 30 Prozent mehr pro Gramm – Geld, das dir später fehlt. Umgekehrt ist es aber ebenso falsch, zu große Barren  zu kaufen. Ein Kilobarren wirkt preislich attraktiv, doch er ist unflexibel: Du kannst ihn nur komplett verkaufen. Wenn du später nur einen kleinen Betrag benötigst, zwingt dich ein großer Barren zu einem überdimensionierten Verkauf. Optimal sind daher 50 g, 100 g oder 250 g , je nach Budget. Goldmünzen – flexibel, weltweit erkennbar und besonders sicher Bullionmünzen wie Krügerrand, Maple Leaf, Britannia oder Wiener Philharmoniker sind die idealen Einsteigerprodukte. Sie haben eingebaute Sicherheitsmerkmale, die du selbst prüfen kannst – ein entscheidender Vorteil gegen Fälschungen. Und genau hier findet der nächste typische Fehler statt: Viele Anleger kaufen Sammlermünzen, Medaillen oder Schmuck , weil diese hübsch aussehen oder vermeintlich „limitiert“ sind. Doch diese Produkte enthalten oft nur kleine Goldmengen, haben hohe Aufpreise und bringen beim Wiederverkauf massive Verluste ein. Bleibe deshalb bei internationalen Anlagemünzen , die jeder Händler weltweit ankauft. Wo du Gold kaufen solltest – und wo auf keinen Fall Der größte Risikofaktor beim Goldkauf ist nicht das Produkt, sondern der Verkäufer. Gold ist begehrt, wertvoll und klein – perfekt für Betrüger. Die meisten Fälschungen, Betrugsfälle und überteuerten Käufe entstehen bei: Kleinanzeigenportalen Social-Media-Gruppen dubiosen Online-Shops „Privatverkäufern“ vermeintlichen Rabattaktionen Es gibt keine echten Goldschnäppchen . Wer Gold unter dem Marktpreis anbietet, verfolgt entweder betrügerische Absichten oder verkauft Produkte, die nichts mit Anlagegold zu tun haben. Das größte Risiko ist also der falsche Kaufort  – Fehler Nummer drei. Gold gehört ausschließlich in die Hände seriöser Edelmetallhändler, idealerweise mit Live-Preisen, Ladenlokal, geprüfter Zertifizierung und klaren Kontaktdaten. Alles andere ist ein Spiel mit dem Risiko, Falschgold oder komplett wertlose Ware zu erhalten. Wie du echtes Gold erkennst – einfache Prüfmethoden Moderne Bullionmünzen verfügen über Sicherheitsmerkmale, die Fälschern das Leben schwer machen. Und als Käufer solltest du diese kennen. Maple Leaf Münzen besitzen eine Laser-Mikrogravur, Britannia-Münzen zeigen ein latent Bild, das sich beim Kippen verändert, und der Krügerrand hat seinen unverwechselbaren Klang. Ein häufiger Fehler ist es, Gold zu kaufen, das sich nicht leicht prüfen lässt . Bei unbekannten Barren ohne Zertifizierung oder exotischen Münzen ist eine Echtheitsprüfung für Laien kaum möglich. Setze deshalb auf Produkte, deren Authentizität mit bloßem Auge, per Waage, Messschieber oder Klangtest überprüfbar ist. Warum die Preisstruktur entscheidend ist – und wie du Aufpreise verstehst Gold hat immer zwei Preise: den Weltmarktpreis („Spotpreis“) und den Endpreis beim Händler. Dieser enthält Produktionskosten, Handelsspannen, Transport, Versicherung und die Margen der Händler. Viele Anfänger kaufen Gold zu teuer, weil sie den Aufpreis nicht verstehen oder zu kleine Stückelungen wählen. Ebenso verbreitet ist der Fehler, Gold zu Zeiten zu kaufen, in denen Händler ihre Preise künstlich erhöhen – zum Beispiel am Wochenende, wenn der Spotpreis ruht und sie ihr Risiko absichern müssen. Wer smart kauft, achtet auf: werktägliche Kaufzeiten realistische Aufpreise (1–6 % je nach Produkt) größere Stückelungen, aber nicht zu groß international anerkannte Produkte Wer diese Regeln missachtet, zahlt mehr – oft viel mehr – als nötig. Wie du dein Gold richtig lagerst Gold ist kompakt und wertvoll, weshalb die Lagerung durchdacht sein sollte. Für Zuhause eignet sich ein hochwertiger Tresor, idealerweise befestigt und feuerfest. Doch viele unterschätzen, dass Hausratversicherungen Gold oft nur in sehr begrenztem Umfang abdecken. Bankschließfächer bieten professionelle Sicherheit, allerdings mit eingeschränktem Zugriff und potenziellen politischen Risiken. Noch sicherer sind Hochsicherheitslager und Zollfreilager, die zusätzlich Vorteile bei Edelmetallen wie Silber oder Platin bieten. Der größte Fehler ist hier ein simpler: keine klare Lagerstrategie zu haben . Gold ist kein dekoratives Objekt – es braucht eine bewusst geplante Aufbewahrung. Solltest du Gold über Sparpläne kaufen? Für viele Anleger, die regelmäßig kleinere Beträge investieren möchten, sind Goldsparpläne eine ideale Lösung. Sie ermöglichen es, Bruchteile großer Barren zu erwerben, was die Kosten deutlich senkt. Gleichzeitig baut man über Monate oder Jahre ein stabiles Goldportfolio auf. Doch auch hier lauert Fehlerpotenzial: Wer glaubt, Sparpläne seien ein Ersatz für physisches Gold, missversteht den Zweck. Ein Sparplan ist ein Weg zum  physischen Gold, nicht die Lösung selbst. Achte darauf, dass du echte, physisch hinterlegte Anteile kaufst – nicht Papiergold. Fazit: Gold ist die stabile Säule jeder modernen Vermögensstrategie Gold hat seit Jahrtausenden nicht an Relevanz verloren – im Gegenteil. In einer Welt voller finanzieller Unsicherheiten ist es wichtiger denn je, zumindest einen Teil des Vermögens in eine Form zu bringen, die unabhängig von Banken, Staaten und digitaler Infrastruktur existiert. Doch Gold entfaltet seinen wahren Nutzen nur dann, wenn man es richtig kauft. Die häufigsten Fehler – zu kleine Stückelungen, falsche Händler, überteuerte Produkte, Fälschungen, Schmuck statt Anlagegold, schlechte Lagerung oder fehlende Prüfung – lassen sich leicht vermeiden. Und wer sie vermeidet, handelt wie ein Profi, schützt sein Vermögen und profitiert langfristig von der stabilen Wertentwicklung. Hast du Fragen zu der Thematik? Dann schreibe uns gern eine Mail an auswandernschweiz.ch@gmail.com Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • Lex Koller – Was Ausländer beim Immobilienkauf in der Schweiz wissen müssen

    Wer als ausländische Person in der Schweiz eine Immobilie kaufen möchte, stößt früher oder später auf die Lex Koller . Dieses Gesetz regelt genau, wer  in der Schweiz welche Art von Grundstücken oder Wohnungen kaufen darf  – und unter welchen Bedingungen. In diesem Artikel erfährst du, was die Lex Koller ist, für wen sie gilt, welche Ausnahmen es gibt und was du beim Immobilienkauf als Ausländer unbedingt beachten musst. Zu unserem Onlinekurs gehts hier. Was ist die Lex Koller? Die Lex Koller ist das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland . Es trat 1983 in Kraft und wurde seitdem mehrfach angepasst. Ziel des Gesetzes ist es, die Überfremdung des einheimischen Immobilienmarkts zu verhindern . Das Gesetz beschränkt den Kauf von Immobilien durch ausländische Staatsangehörige, insbesondere bei Zweitwohnungen , Ferienwohnungen  und nicht selbst genutztem Eigentum . Wer gilt als „Person im Ausland“? Laut Lex Koller gelten folgende Personen als ausländisch: Bürgerinnen und Bürger von Drittstaaten ohne Wohnsitz in der Schweiz EU- und EFTA-Staatsangehörige ohne Wohnsitz in der Schweiz Ausländer mit Kurzaufenthaltsbewilligung (L) Nicht betroffen  sind in der Regel: Ausländer mit Niederlassungsbewilligung (C-Bewilligung) EU-/EFTA-Bürger mit Aufenthaltsbewilligung (B) , sofern sie in der Schweiz wohnen und die Immobilie selbst bewohnen In der Schweiz domizilierte Firmen mit ausländischer Kapitalmehrheit, sofern kein Erwerb von Wohnraum erfolgt Was darf man als Ausländer kaufen? Personen, die der Lex Koller unterliegen, dürfen nicht frei  in der Schweiz investieren – insbesondere nicht in Wohnimmobilien. Es gelten folgende Einschränkungen: Was ist erlaubt? Erwerb einer Ferienwohnung  in Tourismusgemeinden (mit kantonaler Bewilligung, limitiert) Erwerb einer Erstwohnung , wenn der Käufer in der Schweiz lebt (B- oder C-Bewilligung) Erwerb von gewerblich genutzten Immobilien  (z. B. Büro, Lager, Hotels) – meist bewilligungsfrei Was ist nicht erlaubt? Kauf von Zweitwohnungen  ohne Eigenbedarf Kauf von Mehrfamilienhäusern  zur reinen Vermietung Erwerb von Immobilien durch ausländische Kapitalgesellschaften für Wohnzwecke Tipp: Wenn du wissen möchtest, wie der gesamte Prozess des Wohnungskaufs in der Schweiz abläuft findest du hier einen umfassenden, mehrsprachigen Leitfaden: Wohnung kaufen in der Schweiz – Schritt-für-Schritt Anleitung (Properstar) Welche Ausnahmen gibt es? Die Lex Koller sieht gewisse Ausnahmen  vor, die unter bestimmten Bedingungen gelten: Erbfall:  Immobilien, die durch Erbschaft an ausländische Erben gehen, unterliegen nicht der Lex Koller. Bewilligte Ferienwohnungen:  In Ferienregionen gibt es Kontingente für bewilligungsfähige Objekte (z. B. in Davos, Verbier oder Zermatt). Besondere wirtschaftliche Interessen:  In Ausnahmefällen kann ein Kanton eine Bewilligung erteilen, wenn das Projekt im öffentlichen Interesse liegt. Ablauf: Immobilienkauf unter Lex Koller Wenn du als ausländische Person eine Immobilie in der Schweiz kaufen willst und unter die Lex Koller fällst, läuft der Prozess wie folgt ab: Objekt prüfen:  Ist der Kauf überhaupt bewilligungsfähig? Antrag stellen:  Der Verkäufer oder Käufer stellt beim zuständigen kantonalen Amt einen Bewilligungsantrag. Behördliche Prüfung:  Das Amt prüft, ob die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Bewilligung erhalten:  Nur bei positiver Entscheidung darf der Kauf vollzogen und ins Grundbuch eingetragen werden. Ohne Bewilligung ist der Kauf nichtig  – selbst wenn ein Kaufvertrag unterschrieben wurde. Was passiert bei Verstößen? Ein Verstoß gegen die Lex Koller kann erhebliche Konsequenzen haben, darunter: Nichtigkeit des Kaufvertrags Bußgelder Zwangsveräußerung  der Immobilie Daher ist es unerlässlich, sich vor dem Kauf rechtlich beraten zu lassen , um keine unzulässigen Geschäfte einzugehen. Fazit Die Lex Koller schützt den Schweizer Wohnungsmarkt vor spekulativen Käufen aus dem Ausland. Wer als Ausländer in der Schweiz eine Immobilie kaufen möchte, muss sich genau mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen vertraut machen. Für EU-/EFTA-Bürger mit Wohnsitz in der Schweiz ist der Erwerb meist problemlos möglich – bei Ferienwohnungen oder reinen Kapitalanlagen gelten dagegen strenge Regeln. Mit der richtigen Vorbereitung und rechtlicher Unterstützung ist ein Immobilienkauf auch unter Lex Koller gut planbar – aber eben nicht grenzenlos möglich. Brauchst du Hilfe beim Thema Auswandern? Ich helfe dir in meinem Coaching . Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • Exit Tax, Funktionsverlagerung und Holdingstrukturen: Ein umfassender Leitfaden für internationale Unternehmensverlagerungen

    Die Globalisierung und Digitalisierung führen dazu, dass immer mehr Unternehmer ihre Firmenstrukturen über Grenzen hinweg neu ausrichten. Besonders beliebt sind Unternehmensverlagerungen aus Deutschland in Länder mit stabilen Rahmenbedingungen, geringeren Steuern oder internationaler Flexibilität – zum Beispiel in die Schweiz. Doch bevor ein Unternehmen seinen Sitz verlegt, stehen drei hochkomplexe Themen im Mittelpunkt jeder seriösen Planung: Exit Tax, Funktionsverlagerung und Holdingstrukturen . Wer diese Bereiche nicht im Detail versteht, riskiert erhebliche Steuernachzahlungen, Doppelbesteuerungen oder sogar strafrechtliche Konsequenzen. Dieser Artikel beleuchtet die drei zentralen Konzepte im Detail – mit fachlicher Tiefe, verständlichen Erklärungen und einem klaren Fokus darauf, wie sie praktisch zusammenspielen. Zum Onlinekurs gehts hier. 1. Exit Tax – die Wegzugsbesteuerung für Unternehmer und Gesellschaften Die deutsche Exit Tax  („Wegzugsbesteuerung“) wurde geschaffen, um zu verhindern, dass Unternehmer ihre Firmen oder Gewinne „ins Ausland verschieben“, ohne die in Deutschland entstandenen stillen Reserven zu versteuern. Sie betrifft sowohl natürliche Personen als auch Unternehmen. 1.1 Exit Tax bei natürlichen Personen Diese Regelung greift bei Gesellschaftern von Kapitalgesellschaften (z. B. GmbH, AG), die mit mindestens 1 %  am Unternehmen beteiligt sind. Sie wird ausgelöst, wenn: der Gesellschafter seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt, oder die Gesellschaft selbst ihren Sitz ins Ausland verlagert. Besteuert werden: stille Reserven , die im Anteil stecken, also der Unterschied zwischen: Verkehrswert des Anteils – Anschaffungskosten . Die Steuer entsteht, obwohl keine tatsächliche Veräusserung  stattgefunden hat. Warum ist das so? Der deutsche Staat argumentiert:Mit dem Wegzug entfällt die Möglichkeit, zukünftige Wertsteigerungen zu besteuern.Deshalb sollen stille Reserven so besteuert werden, als hätte ein Verkauf stattgefunden. 1.2 Stundung und Härtefallregeln Bei Wegzug in ein EU-/EWR-Land kann die Exit Tax unter Auflagen gestundet  werden – entweder: unbefristet (wenn Anteile weiterhin bestehen), oder fünf Jahre lang mit Ratenzahlung. Aber: Bei Wegzug in die Schweiz  gibt es keine automatische Stundung mehr.Das macht die Schweiz für Unternehmer attraktiv – aber steuerlich heikel. 2. Exit Tax für Unternehmen – stille Reserven im Betriebsvermögen Bei Unternehmen löst der Wegzug ebenfalls eine Exitbesteuerung aus. Diese wird ausgelöst durch: Sitzverlegung Verlagerung wesentlicher Betriebsgrundlagen Aufgabe einer deutschen Betriebsstätte Besteuert werden: immaterielle Werte (Marken, Know-how, Software) Kundenstämme Maschinen Vorräte Wertsteigerungen im Anlagevermögen Diese Besteuerung erfolgt auch dann, wenn: keine Gewinne realisiert wurden keine Liquidität vorhanden ist das Unternehmen operativ weitergeführt wird In der Praxis kann das zu massiven Liquiditätsproblemen  führen. 3. Funktionsverlagerung – der gefährlichste Stolperstein jeder Auslandsverlagerung Die Funktionsverlagerung ist die komplexeste und teuerste  Steuerfalle bei internationalen Unternehmensstrukturen.Sie ist im deutschen Außensteuergesetz geregelt und schützt den deutschen Fiskus vor Wertverschiebungen ins Ausland. 3.1 Was ist eine Funktionsverlagerung? Eine Funktionsverlagerung liegt vor, wenn: Ein Unternehmen eine wirtschaftliche Funktion (z.B. Produktion, Entwicklung, Vertrieb) inklusive Chancen, Risiken und Know-how auf eine ausländische Gesellschaft überträgt. Typische Beispiele: Der gesamte Vertrieb wird in die Schweiz verlagert Das Management zieht ins Ausland um Produktentwicklung wird ausgelagert Der Firmengründer zieht weg und arbeitet künftig von der Schweiz aus Der Kundenstamm wird auf die Schweizer Gesellschaft übertragen Deutschland betrachtet diese Vorgänge als fiktiven Verkauf einer „Funktionseinheit“. 3.2 Steuerliche Konsequenzen Die Auswirkungen sind gravierend: Es wird ein Transferpaketpreis  berechnet Dieser basiert auf Marktwerten  der gesamten Funktion Oft wird ein Goodwill-Wert  angenommen Die Steuerpflicht entsteht sofort , auch ohne tatsächlichen Verkauf Das heisst:Deutschland besteuert Werte, die das Unternehmen nie realisiert hat , aber theoretisch realisieren könnte. 3.3 Die Bewertung einer Funktionsverlagerung Deutschland nutzt dabei Methoden wie: DCF-Verfahren (Discounted Cashflow) hypothetische Lizenzmodelle Vergleichspreismethoden Renditeerwartungen zukünftiger Märkte Je höher die erwarteten Gewinne im Zielland, desto höher die steuerliche Belastung in Deutschland. 4. Holdingstrukturen – steuerliche Gestaltung ohne Missbrauch Holdingstrukturen sind ein legales und sehr effektives Mittel, internationale Unternehmen steuerlich zu optimieren, zu schützen und Nachfolgeplanung zu vereinfachen. Die Schweiz ist eines der attraktivsten Holdingländer Europas. 4.1 Vorteile einer Schweizer Holding Eine schweizerische Holdinggesellschaft profitiert von: geringen Steuersätzen auf Dividenden Steuerbefreiung für Beteiligungserträge Steuervorteilen beim Verkauf von Tochtergesellschaften stabiler Rechtslage planbaren Rahmenbedingungen einfachem internationalen Bankenzugang hervorragender Reputation Viele internationale Konzerne sind deshalb in der Schweiz angesiedelt. 4.2 Holdingstrukturen zur Risikominimierung bei Exit Tax und Funktionsverlagerung Eine Holding kann: operative Tätigkeiten und Vermögenswerte voneinander trennen immaterielle Werte in einer Holding schützen Firmenkäufe und -verkäufe steuerlich optimieren internationale Tätigkeiten strukturieren Sie kann aber keine  Exit Tax verhindern, wenn: ein Gesellschafter persönlich aus Deutschland wegzieht wesentliche Funktionen nachweisbar ins Ausland verlagert werden Eine Holding ist also kein Ausweg – aber ein Planungsinstrument , um Risiken zu minimieren. 5. Zusammenspiel der drei Themen – der „Dreiklang“ der steuerlichen Auswanderung Wenn ein Unternehmen seinen Schwerpunkt ins Ausland verlagert, wirken Exit Tax, Funktionsverlagerung und Holdingstrukturen oft gleichzeitig. Beispiel: Ein Unternehmer zieht in die Schweiz und gründet dort eine AG. Er möchte künftig dort operativ arbeiten. Was passiert? Er verliert seinen Wohnsitz in Deutschland  → Exit Tax. Er überträgt Know-how in die Schweizer AG  → Funktionsverlagerung. Er möchte Beteiligungen besser schützen  → Holdingstruktur erforderlich. Die deutsche Gesellschaft verliert zentrale Funktionen  → weitere Bewertungsmodelle. Deutschland fordert Besteuerung stiller Reserven  → Liquiditätsbedarf. Jede unüberlegte Entscheidung kann zu Doppelbesteuerungen führen oder sogar als Gestaltungsmissbrauch gelten. 6. Wie professionelle Strukturierung aussieht – Best Practices Damit eine internationale Verlagerung steuerlich sauber verläuft, braucht es: 1. Frühzeitige Planung (mind. 6–18 Monate vor Wegzug) Je später man beginnt, desto teurer werden Korrekturen. 2. Juristische und steuerliche Begleitung Grenzüberschreitende Strukturierungen sind nie DIY-Projekte. 3. Wertgutachten vor allem bei immateriellen Werten (IP, Marke, Software, Kundenstamm). 4. Saubere Dokumentation damit Finanzbehörden die Prozesse nachvollziehen können. 5. Holdingkonzept als Dachstruktur zur langfristigen Steuer- und Vermögensplanung. 6. Ausschluss von Scheinverlagerungen (Firmenadresse in der Schweiz, aber Tätigkeit weiterhin in Deutschland – das führt zu Betriebsstättenrisiken.) Fazit: Nur wer Exit Tax, Funktionsverlagerung und Holdingstrukturen versteht, kann international erfolgreich expandieren Internationale Unternehmensverlagerungen bieten enorme Chancen – steuerlich, wirtschaftlich und strategisch.Doch ohne exakte Planung gehören sie zu den riskantesten Entscheidungen , die Unternehmer treffen können. Exit Tax besteuert stille Reserven, Funktionsverlagerung bewertet ganze Geschäftsmodelle, und Holdingstrukturen sind das Werkzeug, um internationale Tätigkeiten sauber zu organisieren. Auswanderung oder Auslandsstrukturen sind keine Steuerflucht , sondern ein rechtlich legitimer Prozess – wenn er sauber, transparent und professionell durchgeführt wird. Mit der richtigen Vorbereitung wird aus einer potenziellen Steuerfalle ein strategischer Vorteil. Hast du Fragen zu der Thematik? Dann schreibe uns gern eine Mail an auswandernschweiz.ch@gmail.com Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • Eine Firma aus Deutschland in die Schweiz übertragen: Ein umfassender Leitfaden für Unternehmer, die den Standort wechseln wollen

    Der Schritt, ein Unternehmen aus Deutschland in die Schweiz zu übertragen, gehört zu den komplexesten Formen der internationalen Umstrukturierung. Es handelt sich dabei nicht um einen simplen Umzug oder eine Verlagerung des Geschäftssitzes – sondern um einen rechtlichen, steuerlichen, organisatorischen und strategischen Gesamtprozess , der sorgfältige Planung erfordert. Unternehmer entscheiden sich aus verschiedenen Gründen dafür, in die Schweiz zu gehen: niedrigere Unternehmenssteuern, attraktive Rahmenbedingungen, stabile politische Verhältnisse, ein innovationsfreundliches Umfeld und exzellente Infrastruktur. Doch der Weg dorthin ist anspruchsvoll und sollte nie unterschätzt werden. Dieser ausführliche Leitfaden zeigt im Detail, welche Schritte, Entscheidungen und rechtlichen Grundlagen notwendig sind , wenn du ein bestehendes Unternehmen aus Deutschland in die Schweiz übertragen möchtest. Zum Onlinekurs gehts hier. 1. Grundsatzfrage: Umzug oder Neugründung? Der wichtigste Schritt kommt oft zu Beginn: das Grundverständnis , dass eine "Übertragung" einer Firma nach Schweizer Recht nicht  im deutschen Sinn eines Umzugs möglich ist. Unternehmen in Deutschland sind an ihre Rechtsordnung gebunden ; dasselbe gilt für die Schweiz. Eine GmbH oder AG kann nicht einfach „umziehen“, weil juristische Personen nicht mobil sind wie natürliche Personen. Es gibt daher nur drei reale Wege , eine deutsche Firma in die Schweiz zu überführen: Option 1: Neugründung in der Schweiz + Übertragung der Geschäftstätigkeit Die häufigste Variante:Man gründet eine Schweizer Firma (GmbH oder AG) und überträgt: Verträge Kunden Markenrechte Assets Mitarbeitende (wenn möglich) laufende Projekte Die deutsche Firma bleibt bestehen oder wird später liquidiert. Option 2: Grenzüberschreitende Verschmelzung Dank EU/EFTA-Recht kann eine deutsche GmbH auf eine Schweizer AG/GmbH verschmolzen werden.Das ist seit 2020 möglich, aber extrem komplex , teuer und nur in bestimmten Fällen sinnvoll. Option 3: Verkauf oder Share Deal an Schweizer Firma Du gründest eine Schweizer Gesellschaft und überträgst die deutschen Unternehmensanteile oder Assets in diese. Praxis: Über 90 % aller erfolgreichen Firmenübertragungen laufen über Option 1 , weil sie steuerlich, organisatorisch und rechtlich am saubersten ist. 2. Wahl der passenden Rechtsform in der Schweiz In der Schweiz stehen zwei Hauptrechtsformen zur Verfügung: GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) Mindestkapital: 20'000 CHF Gesellschafter öffentlich im Handelsregister sichtbar Ideal für KMU, Dienstleister, Selbständige AG (Aktiengesellschaft) Mindestkapital: 100'000 CHF (davon 50'000 einzahlbar) Aktionäre nicht öffentlich sichtbar Bessere Reputation bei Banken und Investoren Ideal für grössere Firmen, Holdingstrukturen, internationale Geschäfte Wichtig: Der Verwaltungsrat muss mindestens eine Person mit Wohnsitz in der Schweiz  enthalten.Dieser kann ein Treuhänder oder ein externer Verwaltungsrat sein. 3. Steuerliche Konsequenzen für die deutsche Firma Bevor eine Übertragung stattfindet, müssen die steuerlichen Folgen in Deutschland exakt analysiert werden.Vor allem drohen: 1. Exit Tax (Wegzugsbesteuerung) Wenn wesentliche Betriebsgrundlagen ins Ausland übertragen werden, löst dies in Deutschland eine fiktive Versteuerung stiller Reserven  aus. Das betrifft: Maschinen Marken Kundenstämme IP-Rechte Vorräte Unternehmenswerte Selbst wenn keine Gewinne realisiert wurden, verlangt Deutschland eine Steuer auf den "theoretischen Wertzuwachs". 2. Funktionsverlagerung Wenn Funktionen, Chancen, Risiken oder Know-how ins Ausland verlagert werden, greift das deutsche Außensteuergesetz. Das kann extrem teuer werden, wenn nicht sauber geplant. 3. Liquidationsbesteuerung Wenn das deutsche Unternehmen geschlossen wird, entsteht eine Liquidationsbesteuerung auf: Vermögenswerte Rücklagen stille Reserven Praxis: Unternehmer müssen zwingend einen erfahrenen Steuerberater einbeziehen, der grenzüberschreitende Restrukturierungen kennt.Viele scheitern, weil sie steuerliche Folgen unterschätzen. 4. Steuerliche Vorteile in der Schweiz – aber nur bei richtiger Planung Die Schweiz kennt nicht die deutsche Wegzugsbesteuerung, dafür aber klare Regeln bei der Besteuerung von Unternehmensgewinnen. Vorteile der Schweiz: Unternehmenssteuer zwischen 11 % und 14 % (je nach Kanton) Keine Gewerbesteuer Keine komplizierten Außensteuergesetze Möglichkeit, Holdingprivilegien zu nutzen Attraktive Privatbesteuerung Geringe Bürokratie Doch aufgepasst: Wenn Deutschland den Vorgang als „Steuerflucht“ wertet, drohen: Doppelbesteuerungen Sperrfristen Nachversteuerungen Verlust von Abschreibungsrechten Deshalb ist die Steuerplanung vorab  entscheidend, nicht erst nach der Gründung. 5. Übertragung von Verträgen, Kunden und Mitarbeitenden Ein Unternehmen besteht nicht nur aus Kapital, sondern aus Beziehungen. 1. Kundenverträge Diese müssen neu mit der Schweizer Gesellschaft abgeschlossen werden.Eine automatische Übertragung ist rechtlich meist nicht möglich. 2. Mitarbeitende Wenn Mitarbeitende in Deutschland bleiben, muss geklärt werden: deutsches Arbeitsrecht Sozialversicherung in Deutschland B2B-Modelle oder Remote-Strukturen Wenn Mitarbeitende mit in die Schweiz gehen: Arbeitsvertrag nach Schweizer Obligationenrecht Anmeldung bei AHV/IV/EO BVG (Pensionskasse) Unfallversicherung (UVG) Quellensteuer 3. Lieferantenverträge Viele Lieferanten verlangen für Schweizer Firmen: neue Bonitätsprüfungen separate Verträge neue Preislisten Besonders in der EU ist die Schweiz kein  EU-Land – also gelten andere Einfuhr- und Zollbestimmungen. 6. IP, Markenrechte und Firmenname – Schutz und Übertragung Wenn deine deutsche Firma Marken, Logos, Patente oder Software besitzt, müssen diese rechtlich übertragen werden. Schweizer Markenrecht: Eine neue Schweizer Gesellschaft benötigt einen Eintrag beim IGE  (Institut für Geistiges Eigentum), wenn der Name geschützt werden soll. Übertragung von IP: IP kann übertragen werden durch: Asset Deal Lizenzvertrag Einbringung ins Stammkapital Share Deal Achtung:Eine IP-Übertragung kann in Deutschland als verdeckte Gewinnausschüttung  gelten, wenn sie nicht marktkonform bewertet wird. 7. Bankkonto und Finanzierung in der Schweiz Für die Gründung einer Schweizer Firma benötigst du: ein Kapitaleinzahlungskonto (für 20'000 bzw. 50'000 CHF) später ein Firmenkonto Banken prüfen: Geschäftsmodell Reputation Finanzhistorie Herkunft der Mittel („Source of Funds“) Wohnsitz des Inhabers Im Gegensatz zu Deutschland sind Schweizer Banken strenger  und verlangen umfangreiche Compliance-Dokumente. 8. Immobilie oder Betriebsstätte in der Schweiz Viele Unternehmen benötigen: Büroräumlichkeiten Lager Produktionsflächen Achtung:Für Nicht-Schweizer gelten Einschränkungen beim Erwerb von Immobilien (Lex Koller). Oft mieten Unternehmen zunächst und kaufen später über eine Schweizer AG. 9. Administrative Anforderungen: Von AHV bis UID Eine Schweizer Firma benötigt: AHV-Nummer (Sozialversicherung) MWST-Registrierung (falls Umsatz > 100’000 CHF weltweit) UID (Unternehmensidentifikationsnummer) Unfallversicherung (UVG) Berufliche Vorsorge (BVG) Arbeitsrechtliche Dokumente Statuten, HR-Eintrag, Genehmigungen Jede Branche hat eigene Regulierungen (z. B. Fintech, Gastro, Medizin, Bau). Fazit: Eine Firmenübertragung in die Schweiz ist machbar – aber sie erfordert exakte Planung Der Transfer eines deutschen Unternehmens in die Schweiz gehört zu den anspruchsvollsten grenzüberschreitenden Projekten überhaupt. Wer ihn richtig angeht, profitiert jedoch langfristig von: stabilen Rahmenbedingungen geringen Steuern hohem Wohlstandsniveau ausgezeichneter Infrastruktur einer wirtschaftsfreundlichen Politik Doch Fehler in der Planung – vor allem steuerlicher Art – können kostspielig werden und die ganze Struktur gefährden. Mit der richtigen Vorbereitung, guter Beratung und einer klaren Strategie ist der Schritt jedoch absolut machbar  und für viele Unternehmer eine echte Chance. Hast du Fragen zu der Thematik? Dann schreibe uns gern eine Mail an auswandernschweiz.ch@gmail.com Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • Berufsprofil: Aerobic-Instruktor/in (Schweiz)

    Zum Onlinekurs gehts hier. 🧩 Berufsbezeichnung & Einordnung Bezeichnungen : Aerobic-Instruktor/in Group Fitness Instructor Aerobic-Trainer/in Kursleiter/in Fitness Bereich : Fitness, Gesundheit, Bewegung, Prävention Arbeitsorte : Fitnessstudios, Gesundheitszentren, Vereine, Tanzstudios, Rehabilitationszentren, Hotels & Resorts, Kurhäuser, Migros Fitnessparks, Activ Fitness, etc. Aerobic-Instruktor/innen leiten Gruppenlektionen im Bereich Ausdauer, Rhythmus und Koordination. Sie motivieren Teilnehmende, gestalten Trainingsprogramme und sorgen für eine sichere, effiziente und energievolle Trainingsumgebung. Tätigkeiten & Aufgaben Aerobic-Instruktor/innen führen eigenständig Aerobic-Kurse durch – von klassischen Choreografien bis zu modernen Group-Fitness-Formaten. Typische Aufgaben Planung und Durchführung von Aerobic-Lektionen (Cardio-Workouts, Step-Aerobic, Dance-Aerobic, Low Impact etc.) Entwicklung und Vermittlung von Choreografien Motivieren und Anleiten der Gruppe Korrektur der Bewegungen zur Verletzungsprävention Musikauswahl und Beat-Anpassung Vermittlung von Trainingsgrundlagen (Atmung, Haltung, Belastungssteuerung) Betreuung von Einsteiger/innen und Fortgeschrittenen Durchführung von Warm-up, Cool-down und Stretching Überwachung von Sicherheit & Hygiene im Trainingsraum Verwaltung von Kurslisten, Teilnehmenden, Studio-Richtlinien Je nach Betrieb übernehmen sie auch: Social-Media-Auftritte Kundenberatung Mitarbeit bei Events (Fitness-Partys, Workshops) Ausbildung Aerobic-Instruktor/in ist kein staatlich geregelter Beruf , sondern ein praxisorientierter Weiterbildungsweg im Fitness- und Bewegungsbereich. Typische Ausbildungswege Zwischen 120 und 300 Ausbildungsstunden  (je nach Anbieter) Praxisworkshops und Lehrgänge bei anerkannten Institutionen: BGB Schweiz SAFS AG SFGV fitnessinstruktor.ch Academia Balance Private zertifizierte Trainerakademien Inhalte der Ausbildung Grundlagen der Trainingslehre Anatomie & Physiologie Musiklehre (Beats, Takte, Rhythmus) Methodik & Didaktik im Unterricht Choreografie-Aufbau Sicherheit & Prävention Kommunikation & Motivation Aufbau verschiedener Aerobic-Formen (High/Low, Step, Dance, Latino etc.) Voraussetzungen Freude an Bewegung, Rhythmus & Musik Gute Fitnessgrundlage Kontaktfreudigkeit, Motivationstalent Bereitschaft, regelmässig aufzutreten Kein formaler Schulabschluss notwendig Weiterbildungsmöglichkeiten Aerobic bildet die Basis für viele Group-Fitness-Richtungen: Group Fitness Instructor  (erweitert) Pilates-Instruktor/in Zumba® Instructor Bodypump®, CxWorx®, GRIT® (Les Mills) Functional Training Coach Yoga Instructor Personal Trainer/in Fitness-Instruktor/in mit eidg. Fachausweis Leiter/in Erwachsenensport (ESA) Auf höherer Stufe: Dipl. Fitness-Trainer/in HF Fitness und Gesundheit (Höhere Fachschule) Bachelor Bewegungswissenschaften / Sport Arbeitsumfeld Aerobic-Instruktor/innen arbeiten hauptsächlich: in Fitnessstudios in Gesundheitszentren in Sportvereinen in Tanzschulen im betrieblichen Gesundheitsmanagement in Hotels, Spa-Anlagen, Wellnessbereichen Viele arbeiten Teilzeit oder auf Stundenbasis . Vollzeitstellen gibt es vor allem in grossen Studios oder Institutionen mit breitem Kursangebot. Arbeitszeiten Abends und am Wochenende besonders gefragt Frühmorgen-Kurse (z. B. 6:30 Uhr) möglich Bei Vollzeit: Mischung aus Kursen, Vorbereitungen, Administration Die Tätigkeit erfordert flexible Arbeitszeiten . Gehalt (Lohn) in der Schweiz Da viele Aerobic-Instruktor/innen auf Honorarbasis arbeiten, variieren die Löhne stark. Richtwerte (Stundenlohn) Einsteiger/innen : CHF 30 – 50 pro Lektion Erfahrene Instruktoren : CHF 50 – 80 Top-Instruktoren / gefragte Studios : CHF 80 – 120 Vollzeitstellen (Festanstellung) CHF 4’000 – 5’200 brutto/Monat (Einsteiger/innen) CHF 5’200 – 6’200+ (mit Erfahrung / Zusatzqualifikationen) Leitende Positionen: CHF 6’200 – 7’500+ Zusatzangebote wie Personal Training können das Einkommen deutlich erhöhen. Jobchancen & Zukunftsperspektiven Sehr gute Perspektiven , weil: Fitness- und Gesundheitsbranche wächst kontinuierlich Nachfrage nach Kursen wie Aerobic, Dance Fitness & Low-Impact steigt Prävention & Gesundheit gewinnen gesellschaftlich an Bedeutung Viele Studios suchen qualifizierte Instruktoren Besonders gefragt sind Instruktoren, die mehrere Kursformate unterrichten können. Anforderungen & Herausforderungen Anforderungen Hohe Fitness und Körperbewusstsein Musikalisches Taktgefühl Fähigkeit, Gruppen zu motivieren Klare Kommunikation pädagogische Fähigkeiten Herausforderungen Hohe körperliche Belastung Unregelmässige Arbeitszeiten Starke Konkurrenz in urbanen Gebieten Bedarf an ständiger Weiterbildung (Trends ändern sich schnell) Stärken des Berufs Sehr abwechslungsreich Soziale und motivierende Arbeit Kreatives Arbeiten mit Musik und Bewegung Sofortiges Feedback durch Kursgruppe Ideal als Hauptberuf oder Nebenjob Fazit Der Beruf Aerobic-Instruktor/in  eignet sich ideal für Menschen, die Fitness, Musik und Menschen begeistern möchten. Es ist ein stark wachsendes Tätigkeitsfeld mit flexiblen Arbeitsmodellen, guten Karrierechancen und vielseitigen Weiterbildungsmöglichkeiten. Ob als Hauptjob oder Ergänzung – der Beruf kombiniert Bewegung, Kreativität und soziale Interaktion auf einzigartige Weise. Brauchst du Hilfe beim Thema Auswandern? Ich helfe dir in meinem Coaching . Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • Auswandern als Schweizer: Was du unbedingt beachten musst, bevor du die Schweiz verlässt 🇨🇭✈️

    Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer ziehen in Betracht, ihren Lebensmittelpunkt dauerhaft ins Ausland zu verlegen. Gründe dafür gibt es viele: berufliche Chancen, günstigere Lebenshaltungskosten, ein wärmeres Klima, familiäre Veränderungen oder einfach der Wunsch nach einem Neuanfang. Doch ein Wegzug aus der Schweiz ist kein einfacher Verwaltungsakt. Er zieht umfangreiche rechtliche, finanzielle, versicherungstechnische und steuerliche Konsequenzen nach sich, die vielen erst bewusst werden, wenn es bereits zu spät ist. Dieser ausführliche Leitfaden zeigt dir Schritt für Schritt, was du beachten musst, bevor du die Schweiz verlässt – und wie du typische Fehler vermeidest, die viele Auswanderer erst Jahre später teuer zu stehen kommen. Zum Onlinekurs gehts hier. 1. Die Abmeldung in der Schweiz – der rechtliche Startpunkt aller Konsequenzen Der offizielle Prozess beginnt mit der Abmeldung bei deiner Wohngemeinde. Erst durch diese Abmeldung wird dein Wohnsitzwechsel rechtskräftig. Ohne sie bleibst du formal in der Schweiz wohnhaft – mit allen steuerlichen und versicherungstechnischen Verpflichtungen. Was du bei der Abmeldung beachten musst: Du musst deine neue Adresse im Ausland  angeben – sonst wird die Abmeldung oft nicht akzeptiert. Du erhältst eine Abmeldebestätigung , die du später für Banken, Versicherungen, Behörden oder Arbeitgeber benötigst. Mit der Abmeldung endet dein zivilrechtlicher Wohnsitz , was weitreichende Folgen hat: Steuerpflicht, Krankenversicherungspflicht, Abdeckung durch die Sozialversicherungen, Stimmberechtigung, Militärpflicht etc. Viele Auswanderer unterschätzen, dass die Abmeldung nicht rückwirkend  möglich ist. Das Datum entscheidet eindeutig über steuerliche Pflichten, Versicherungsstatus und AHV-Beiträge. 2. Krankenversicherung – eines der heikelsten und gleichzeitig wichtigsten Themen Die Schweizer Grundversicherung endet automatisch mit dem Verlust des Wohnsitzes. Was viele nicht wissen: Die Kündigung ist nicht optional – du musst  aus der Grundversicherung austreten, sobald du die Schweiz verlässt. Doch damit beginnt erst die eigentliche Herausforderung: Im Ausland gelten völlig andere Gesundheitssysteme, andere Kostenstrukturen und andere Aufnahmebedingungen. Was du unbedingt klären musst: Welche Krankenversicherung ist im Zielland vorgeschrieben? Wird deine Schweizer Zusatzversicherung im Ausland weitergeführt? Ist eine internationale Krankenversicherung sinnvoll? Welche deregulierten Gesundheitskosten könnten auf dich zukommen? Benötigst du eine Rückkehrversicherung , falls du später wieder in die Schweiz zurückkehren möchtest? Besonders bei Auswanderungen in Länder ohne umfassende oder bezahlbare Gesundheitsversorgung (z. B. USA, Thailand) kann dieses Thema existenziell werden. Ohne saubere Vorbereitung kann ein einziger Unfall finanzielle Katastrophen auslösen. Falls du unsicher bei dem Thema bist, dann melde dich für eine kostenlose Beratung über unser Formular an. 3. AHV/IV – Ansprüche sichern, Lücken vermeiden, Pflichten verstehen Die AHV begleitet dich auch ins Ausland – aber nur, wenn du aktiv darum kümmerst.Viele Schweizer erleben nach Jahren im Ausland überraschend, dass sie massive Rentenlücken  haben. Zwei grundsätzliche Möglichkeiten: Du trittst aus der AHV aus  – dann stoppt deine Beitragszeit. Die spätere Rente reduziert sich spürbar. Du bleibst freiwillig versichert  – möglich für Schweizer ausserhalb der EU/EFTA. Die freiwillige AHV hat klare Voraussetzungen: Schweizer Bürger oder Doppelbürger Wohnsitz ausserhalb der EU/EFTA Anmeldung innerhalb eines Jahres nach Wegzug Wer diese Frist verpasst, verliert sein Recht – unwiderruflich. Warum viele unterschätzen, wie wichtig AHV bleibt: Rentenlücken lassen sich später kaum korrigieren Fehlende Beitragsjahre reduzieren lebenslang die Rente Die AHV dient auch als Versicherung gegen Invalidität Viele Auswanderer kümmern sich primär um die Krankenversicherung und vergessen, dass die AHV eines der tragenden Elemente ihrer späteren Altersvorsorge bleibt. 4. Pensionskasse und Säule 3a – der grosse finanzielle Übergang Ein entscheidender Punkt für die meisten ist die Frage, was mit ihrem Vorsorgekapital passiert. Pensionskasse (BVG) Beim Wegzug gelten unterschiedliche Regeln – je nach Zielland: Wegzug ausserhalb der EU/EFTA: Du darfst deine gesamte Pensionskasse auszahlen lassen. Wegzug in die EU/EFTA: Du darfst nur den überobligatorischen Teil  beziehen.Der obligatorische Teil bleibt in der Schweiz auf einem Freizügigkeitskonto blockiert. Wichtig: Die Pensionskassenauszahlung unterliegt in der Schweiz einer Kapitalauszahlungssteuer , die kantonal sehr unterschiedlich ausfällt. Eine strategische Planung des Auszahlungszeitpunkts kann mehrere Tausend Franken sparen. Säule 3a Die Säule 3a ist im Vergleich deutlich unkomplizierter: Sie darf bei Auswanderung immer  bezogen werden – unabhängig vom Zielland. Doch auch hier gilt: Eine unüberlegte Auszahlung kann steuerlich deutlich unattraktiver sein als nötig. 5. Steuern – eines der komplexesten Themen beim Wegzug Mit der Abmeldung endet deine unbeschränkte Steuerpflicht  in der Schweiz. Das bedeutet aber nicht, dass du ab sofort keine Steuern mehr in der Schweiz zahlst. Welche Steuern bleiben? Steuern auf Schweizer Immobilien Quellensteuern auf Vorsorgeauszahlungen Ertragssteuern aus Schweizer Unternehmen In einigen Kantonen weiterhin Kirchensteuerpflicht Wichtige Schritte: Finale Steuererklärung im Wegzugsjahr Hinweis auf Wohnsitzaufgabe Klärung von Steuerschulden und Steuerguthaben Meldung an ausländische Steuerbehörden (je nach Doppelbesteuerungsabkommen) Fehler bei der Steuerabmeldung können zu Problemen bei Immobilien, Vermögenssteuer, Doppelbesteuerungen und Quellensteuern führen. 6. Schweizer Bankkonten – behalten oder schliessen? Viele Schweizer möchten ihr Bankkonto behalten – und das ist grundsätzlich erlaubt.Aber längst nicht jede Bank akzeptiert Kundinnen und Kunden mit ausländischem Wohnsitz. Manche verlangen höhere Gebühren oder schränken Dienstleistungen ein. Man sollte frühzeitig klären: Ob die eigene Bank den neuen Wohnsitz akzeptiert Ob Hypotheken weitergeführt werden dürfen Ob Einlagensicherung für Ausländer weiterhin gilt Ob ein Konto für AHV, PK und Vermietungen sinnvoll ist Viele Auswanderer behalten mindestens ein Schweizer Konto für: Mieteinnahmen Steuerabrechnungen Rentenzahlungen Geldüberweisungen zwischen Ländern 7. Versicherungen – vieles endet automatisch, aber nicht alles Mit Wegzug enden gewisse Versicherungen automatisch, aber andere laufen unerwartet weiter und verursachen hohe Kosten. Enden automatisch: Grundversicherung (KVG) Unfallversicherung (UVG über Arbeitgeber) Hausrat- und Privathaftpflicht Laufen weiter, falls du nicht kündigst: Zusatzversicherungen Lebensversicherungen Rechtsschutz Risikoversicherungen Reiseversicherungen Jede Police muss einzeln geprüft werden. Die meisten Versicherer verlangen die Abmeldebestätigung der Gemeinde. 8. Post, Behörden und Dokumente – die organisatorische Basis im Ausland Viele Auswanderer erleben Chaos, weil sie einfache organisatorische Schritte übersehen haben. Was vor der Abreise unbedingt zu erledigen ist: Postumleitung ins Ausland oder zu einer Vertrauensperson E-Umzug/Adressänderung online Vollmachten für jemanden in der Schweiz Online-Zugänge für Steuer- und Behördenportale sichern Wichtige Dokumente digitalisieren Behördenpost nicht zu erhalten kann Steuerstrafen, Mahngebühren oder verpasste Fristen nach sich ziehen. 9. Immobilien in der Schweiz – behalten oder verkaufen? Immobilienbesitzer stehen bei der Auswanderung vor zentralen Entscheidungen. Wenn du behältst: Mieteinnahmen bleiben in der Schweiz steuerpflichtig Hypotheken müssen oft neu verhandelt werden Banken prüfen Eigentümer mit Auslandswohnsitz strenger Wenn du verkaufst: Grundstückgewinnsteuer fällt an Verkauf während des Wegzugsjahres kann steuerlich günstiger oder ungünstiger sein Emotionale und finanzielle Aspekte abwägen Eine Immobilie in der Schweiz kann im Ausland ein wertvolles Standbein sein – oder eine finanzielle Belastung. 10. Leben im Ausland – von der Aufenthaltsbewilligung bis zum Alltag Auch wenn du Schweizer Bürger bist: Im Ausland gelten für dich dieselben Regeln wie für alle anderen Einwanderer. Wichtige Punkte: Aufenthaltsbewilligung rechtzeitig beantragen Arbeitsgenehmigung klären Mindestverdienst oder Versicherungsnachweise bereithalten Konto im Ausland eröffnen Mietverträge und Wohnungsmarkt verstehen Viele Länder verlangen: polizeiliches Führungszeugnis internationale Geburtsurkunden Gesundheitsnachweise Nachweis über Vermögen oder Einkommen Diese Dokumente solltest du bereits in der Schweiz einholen, denn später ist es oft mühsamer. Fazit: Eine Auswanderung aus der Schweiz verlangt Vorbereitung – aber sie ist machbar Die Schweiz zu verlassen bedeutet weit mehr, als eine neue Adresse im Ausland zu haben. Es geht um Vorsorge, Steuern, Versicherungen, Vermögen, Rechtliches und den gesamten persönlichen Neustart. Wer all diese Themen frühzeitig angeht, vermeidet unnötige Kosten minimiert Risiken sichert seine Rentenansprüche und sorgt dafür, dass der Neustart im Ausland wirklich gelingt Eine gut geplante Auswanderung ist kein Sprung ins Ungewisse, sondern ein Übergang mit Struktur, Klarheit und Perspektive. Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

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