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  • Auswandern Schweiz Pensionskasse: Was passiert mit deinem Vorsorgekapital?

    Das Thema „auswandern Schweiz Pensionskasse“  ist für viele Menschen, die die Schweiz verlassen möchten, besonders relevant. Die Pensionskasse ist ein zentraler Bestandteil der Schweizer Altersvorsorge. Wer aus beruflichen oder privaten Gründen in ein anderes Land zieht, stellt sich zwangsläufig die Frage: Was passiert mit meinem angesparten Kapital?  In diesem Artikel erklären wir Schritt für Schritt, welche Möglichkeiten es gibt, worauf du achten solltest und welche steuerlichen Aspekte eine Rolle spielen. Zum Onlinekurs gehts hier. 1. Die Pensionskasse in der Schweiz – ein Überblick Die Schweizer Altersvorsorge basiert auf drei Säulen: Erste Säule (AHV)  – staatliche Alters- und Hinterlassenenversicherung Zweite Säule (Pensionskasse)  – berufliche Vorsorge Dritte Säule  – private Vorsorge, z. B. Säule 3a Wenn du in der Schweiz arbeitest, bist du automatisch in der Pensionskasse  versichert. Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen gemeinsam Beiträge ein. Dein Kapital dient der Altersrente, der Invalidenversicherung oder der Hinterbliebenenabsicherung. Beim Auswandern aus der Schweiz  ist besonders die zweite Säule entscheidend, da sie einen erheblichen Teil deiner Altersvorsorge ausmacht. 2. Auswandern Schweiz Pensionskasse: Was passiert beim Wegzug? Beim Auswandern Schweiz Pensionskasse  gibt es grundsätzlich zwei Szenarien: a) Umzug in ein EU- oder EFTA-Land Wenn du in ein Land der EU oder EFTA ziehst, kannst du dein angespartes Pensionskassengeld in eine vergleichbare Vorsorgeeinrichtung im neuen Land übertragen . Direkte Auszahlung ist in der Regel erst mit Rentenbeginn möglich . Die Übertragung ermöglicht es, das Kapital weiterhin steuerlich privilegiert anzulegen. Dank bilateraler Abkommen zwischen der Schweiz und EU/EFTA-Ländern bleibt dein Vorsorgekapital geschützt. b) Umzug außerhalb der EU/EFTA Ziehst du in ein Land außerhalb der EU oder EFTA, z. B. in die USA, Kanada oder Australien, hast du meist die Möglichkeit, dein Pensionskassengeld einmalig auszahlen zu lassen . Diese Auszahlung unterliegt einer Quellensteuer , die je nach Kanton zwischen 5–15 % liegen kann. Nach der Auszahlung bist du selbst für deine Altersvorsorge verantwortlich. Beachte: Mit der Auszahlung verlierst du den Versicherungsschutz für Invalidität und Hinterbliebene. 3. Optionen beim Auswandern Schweiz Pensionskasse Wenn du die Schweiz verlässt, gibt es drei gängige Möglichkeiten für dein Pensionskassengeld: Kapital bei der bisherigen Pensionskasse belassen Dein Geld bleibt bis zur regulären Pensionierung gesperrt. Vorteil: Steuerbegünstigt und weiterhin verzinst. Nachteil: Kein Zugriff vor Rentenbeginn. Übertragung auf eine Freizügigkeitsstiftung Besonders sinnvoll für Auswanderer, die ihr Geld nicht sofort benötigen. Kapital bleibt steuerfrei und verzinst sich weiter. Du kannst es später für eine Schweizer Rente oder bei endgültigem Verlassen der Schweiz beziehen. Einmalige Auszahlung Meist nur bei Umzug außerhalb der EU/EFTA möglich. Unterliegt Quellensteuer. Vorteil: Sofortiger Zugriff auf das Geld. Nachteil: Verlust des Versicherungsschutzes und Steuerabzug. 4. Steuerliche Aspekte beim Auswandern Die Pensionskasse ist ein steuerlich privilegiertes Kapital. Deshalb gelten beim Bezug ins Ausland bestimmte Regeln: Auszahlung : Quellensteuer abhängig vom Kanton, meist 5–15 %. Übertragung auf Freizügigkeitskonto : Keine Steuer, Kapital bleibt steuerbegünstigt. Belassen bei Pensionskasse : Steuerlich neutral, bis Rentenbezug. Für viele Auswanderer ist es daher oft sinnvoll, das Geld zunächst auf ein Freizügigkeitskonto  zu übertragen, um steuerliche Nachteile zu vermeiden. 5. Absicherung von Hinterbliebenen und Invalidität Ein weiterer wichtiger Punkt beim Auswandern Schweiz Pensionskasse  ist der Versicherungsschutz: Bei direkter Auszahlung entfällt der Schutz für Invalidität und Hinterbliebene . Wer das Kapital auf einem Freizügigkeitskonto  belässt oder überträgt, behält diese Absicherung in der Regel. Das ist besonders wichtig, wenn du Familie hast oder langfristig eine sichere Altersvorsorge gewährleisten möchtest. 6. Praktische Tipps für Auswanderer Frühzeitig informieren : Nimm rechtzeitig Kontakt mit deiner Pensionskasse auf. Steuerberater einbeziehen : Vor allem bei Auszahlung ins Ausland. Freizügigkeitskonto nutzen : Sicher und steuerlich günstig, wenn du das Kapital nicht sofort brauchst. Neue Vorsorge prüfen : Prüfe die Altersvorsorge im neuen Land und mögliche Übertragungen. Dokumentation bereitstellen : Alle Unterlagen wie Austrittsleistung, Versicherungsnachweise und AHV-Nummer zusammenstellen. 7. Auswandern Schweiz Pensionskasse – Fazit Wer in die Schweiz auswandert oder die Schweiz wieder verlässt, sollte die Pensionskasse nicht vernachlässigen . Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Altersvorsorge. Innerhalb EU/EFTA : Kapital kann meist steuerfrei übertragen werden. Außerhalb EU/EFTA : Auszahlung möglich, aber mit Quellensteuer verbunden. Alternative : Freizügigkeitskonto zur sicheren Aufbewahrung nutzen. Mit der richtigen Planung kannst du dein Pensionskassenkapital sichern und gleichzeitig flexibel in dein neues Leben starten. Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • Wie viele Ausländer gibt es in der Schweiz? - Ein Überblick über Migration und Bevölkerung

    Die Schweiz ist ein Land, das seit Jahrzehnten für seine wirtschaftliche Stabilität, hohe Lebensqualität und kulturelle Vielfalt bekannt ist. Ein prägendes Merkmal der Schweizer Bevölkerung ist der hohe Anteil von Ausländerinnen und Ausländern. Doch wie viele Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit leben tatsächlich in der Schweiz, und wie hat sich diese Zahl im Laufe der Jahre entwickelt? Zum Onlinekurs gehts hier. Aktuelle Zahlen: Anteil der Ausländer in der Schweiz Laut dem Bundesamt für Statistik (BFS)  betrug der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung der Schweiz im Jahr 2024 rund 26,4 % . Das bedeutet, dass etwa 2,3 Millionen Menschen ohne Schweizer Pass  im Land leben. Die Schweiz gehört damit zu den europäischen Ländern mit dem höchsten Anteil an Ausländern im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung. Es ist interessant zu beobachten, dass dieser Anteil in städtischen Gebieten noch deutlich höher liegt. In Städten wie Zürich, Genf oder Basel liegt der Anteil der ausländischen Bevölkerung teilweise über 30 % , während in ländlicheren Regionen der Anteil deutlich niedriger ist. Herkunftsländer der Ausländer in der Schweiz Die Ausländer in der Schweiz stammen aus vielen verschiedenen Ländern. Die häufigsten Staatsangehörigkeiten sind: Italien  – historische Arbeitsmigration in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Deutschland  – viele Berufspendler und Fachkräfte. Portugal  – seit den 1960er Jahren stark vertreten. Frankreich  – vor allem in Grenzregionen. Balkanländer  – insbesondere Serbien, Kosovo und Bosnien-Herzegowina. Weitere große Gruppen kommen aus der Türkei, Spanien, Österreich und zunehmend auch aus asiatischen Ländern. Entwicklung der Ausländerzahl über die Jahre Die Zahl der Ausländer in der Schweiz ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen. In den 1960er Jahren lag der Ausländeranteil noch bei rund 10 % , während er heute über ein Viertel der Bevölkerung ausmacht. Diese Entwicklung hängt eng mit der wirtschaftlichen Dynamik, der Nachfrage nach Arbeitskräften und den internationalen Migrationsbewegungen zusammen. Gründe für den hohen Ausländeranteil Mehrere Faktoren tragen zum hohen Anteil an Ausländern in der Schweiz bei: Arbeitsmarkt:  Die Schweiz zieht hochqualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland an aufgrund der hohen Löhne. Bildung:  Internationale Studierende bleiben oft nach dem Studium im Land. Familiennachzug:  Viele Migrantinnen und Migranten holen ihre Familienangehörigen nach. Flucht und Asyl:  Politische Konflikte und Kriege führen zu einer Zunahme von Flüchtlingen, die Schutz in der Schweiz suchen. Auswirkungen auf die Schweizer Gesellschaft Die hohe Zahl an Ausländern hat vielfältige Auswirkungen auf die Schweiz: Kulturelle Vielfalt:  Städte profitieren von mehrsprachiger Kultur, internationaler Gastronomie und interkulturellem Austausch. Arbeitsmarkt:  Ausländische Arbeitskräfte sichern die Versorgung in wichtigen Branchen wie Bau, Pflege oder IT. Soziale Integration:  Gleichzeitig stellt die Integration der ausländischen Bevölkerung eine Herausforderung für Bildung, Sprache und soziale Teilhabe dar. Fazit: Schweiz als Einwanderungsland Die Schweiz ist eindeutig ein Einwanderungsland. Rund 1 von 4 Einwohnern  besitzt keine Schweizer Staatsangehörigkeit, und dieser Anteil steigt in den urbanen Zentren noch stärker an. Für die Zukunft bleibt die Frage, wie Integration und Chancengleichheit weiter gefördert werden können, um die Gesellschaft nachhaltig zu stärken. FAQ: Wie viele Ausländer gibt es in der Schweiz? 1. Wie hoch ist der Ausländeranteil in der Schweiz? Etwa 26,4 %  der Schweizer Bevölkerung haben keine Schweizer Staatsangehörigkeit. 2. Aus welchen Ländern kommen die meisten Ausländer? Die größten Gruppen kommen aus Italien, Deutschland, Portugal, Frankreich und den Balkanländern. 3. Warum zieht die Schweiz so viele Ausländer an? Hauptgründe sind die wirtschaftliche Stabilität, der Arbeitsmarkt, die hohe Lebensqualität und die Bildungschancen. Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • Das Arbeitszeugnis in der Schweiz: Rechte, Pflichten und juristische Fallstricke

    Das Arbeitszeugnis ist in der Schweiz ein zentrales Dokument in der beruflichen Laufbahn. Es begleitet Arbeitnehmende durch ihre Karrieren und spielt eine wichtige Rolle bei Stellenwechseln und Bewerbungsverfahren. Gleichzeitig bestehen rund um das Zeugnis viele Unsicherheiten: Welche Formulierungen sind erlaubt? Welche Ansprüche bestehen? Und wie kann man sich gegen ein unvorteilhaftes Zeugnis zur Wehr setzen? Dieser Artikel liefert eine umfassende juristische Orientierung zum Thema Arbeitszeugnis in der Schweiz. Er richtet sich an Arbeitnehmende, Arbeitgeber und HR-Fachpersonen. Zum Onlinekurs gehts hier. Gesetzliche Grundlage: Das sagt das Obligationenrecht Der Anspruch auf ein Arbeitszeugnis ist in der Schweiz gesetzlich verankert – und zwar in Artikel 330a des Obligationenrechts (OR). Dort heisst es: „Der Arbeitnehmer kann jederzeit vom Arbeitgeber ein Zeugnis verlangen, das sich über die Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses sowie über seine Leistungen und sein Verhalten ausspricht.“ Daraus ergeben sich zwei zentrale Punkte: Arbeitnehmende haben einen gesetzlichen Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Dieser Anspruch besteht jederzeit, also auch während des laufenden Arbeitsverhältnisses (zum Beispiel in Form eines Zwischenzeugnisses). Arten von Arbeitszeugnissen In der Praxis wird zwischen verschiedenen Zeugnisarten unterschieden: Vollzeugnis (qualifiziertes Zeugnis): Dies ist die übliche und vollständige Form. Es enthält Informationen zur Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses, zur Funktion und den Aufgaben sowie zur Beurteilung von Leistung und Verhalten. Optional kann auch der Austrittsgrund genannt werden. Einfaches Zeugnis (Arbeitsbestätigung): Dieses beschränkt sich auf eine Bestätigung der Anstellung mit Funktion und Beschäftigungsdauer. Eine Beurteilung von Leistung oder Verhalten erfolgt nicht. Diese Form wird meist auf Wunsch der Arbeitnehmenden oder bei kürzeren Einsätzen ausgestellt. Zwischenzeugnis: Ein Zwischenzeugnis kann während eines laufenden Arbeitsverhältnisses ausgestellt werden – etwa bei einem Vorgesetztenwechsel, einer neuen Position oder bei einer Bewerbung. Es hat den gleichen Aufbau wie ein Vollzeugnis und dient zur Zwischenbilanz. Grundsätze: Wahrheit, Wohlwollen und Vollständigkeit Die Schweizer Rechtsprechung hat klare Anforderungen an Arbeitszeugnisse definiert: Wahrheitspflicht: Das Zeugnis muss den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen. Es darf weder übertrieben loben noch verschleiern oder bewusst falsch darstellen. Wohlwollensgebot: Das Zeugnis darf die künftige berufliche Entwicklung nicht unnötig erschweren. Auch bei kritischer Beurteilung müssen Formulierungen respektvoll und sachlich bleiben. Vollständigkeit: Wichtige Aspekte des Arbeitsverhältnisses – etwa Führungsverantwortung, zentrale Projekte oder langjährige Verdienste – müssen erwähnt werden. Eine gezielte Auslassung kann bereits als Abwertung gelten. Klarheit: Versteckte Andeutungen oder sogenannte „Geheimcodes“ sind in der Schweiz unzulässig. Das Zeugnis soll für Dritte transparent und eindeutig verständlich sein. Typischer Aufbau eines Schweizer Arbeitszeugnisses Ein korrektes Arbeitszeugnis umfasst in der Regel folgende Elemente: Einleitung:  Angaben zur Person, Funktion und Dauer der Anstellung Aufgabenbeschreibung:  Aufzählung und Beschreibung der Tätigkeiten und Verantwortungsbereiche Leistungsbeurteilung:  Bewertung von Arbeitsqualität, Arbeitsweise, Effizienz und Engagement Verhaltensbeurteilung:  Aussagen zum Sozialverhalten gegenüber Vorgesetzten, Mitarbeitenden und Kunden Austrittsgrund (optional):  Freiwillig, auf eigenen Wunsch, betriebsbedingt etc. Schlusssatz:  Dank, Bedauern über das Ausscheiden, Zukunftswünsche Ort, Datum und Unterschrift Korrektur und Anspruch auf Änderung Arbeitnehmende haben das Recht, ein fehlerhaftes oder missverständliches Zeugnis korrigieren zu lassen. Voraussetzung ist, dass sie plausibel begründen können, warum eine Formulierung unrichtig oder irreführend ist. Der übliche Weg verläuft wie folgt: Schriftliche Kontaktaufnahme mit dem Arbeitgeber mit konkretem Korrekturwunsch Vorlage eines Gegenvorschlags mit neutraler oder alternativer Formulierung Bei Uneinigkeit: Anrufung der Schlichtungsstelle oder des zuständigen Arbeitsgerichts Gerichte verlangen keine „guten“ Zeugnisse, aber sie prüfen, ob das ausgestellte Zeugnis objektiv wahr und wohlwollend ist. Der Anspruch auf ein Zeugnis verjährt nach zehn Jahren – jedoch sollte man bereits beim Erhalt sofort aktiv werden. Juristische Besonderheiten und Streitpunkte Negative Ereignisse: Ein einmaliges Fehlverhalten darf in der Regel nicht aufgeführt werden, sofern es keinen prägenden Einfluss auf das gesamte Arbeitsverhältnis hatte. Anders ist es bei systematischen Verstössen oder schweren Vorfällen – etwa bei Diebstahl, grober Pflichtverletzung oder langanhaltender ungenügender Leistung. Krankheit und Unfall: Angaben zu Krankheiten oder gesundheitlichen Einschränkungen dürfen grundsätzlich nicht erwähnt werden. Eine Ausnahme besteht, wenn die Krankheit das Arbeitsverhältnis wesentlich geprägt hat und die Erwähnung sachlich gerechtfertigt ist. Beendigungsgrund: Die Angabe des Austrittsgrundes ist nicht verpflichtend. Falls sie erfolgt, sollte sie korrekt und neutral formuliert sein. Bei fristlosen Kündigungen empfiehlt sich Zurückhaltung, um die weiteren Chancen der betroffenen Person nicht unnötig zu belasten. Formulierungsfreiheit und Beurteilungsspielraum: Arbeitgeber haben innerhalb des rechtlichen Rahmens gewisse Spielräume bei Formulierungen. Bei Streitigkeiten ist entscheidend, wie die Aussagen von einem objektiven Dritten verstanden werden – insbesondere von künftigen Arbeitgebern. Typische Formulierungen und ihre Bedeutung In der Praxis haben sich in der Schweiz bestimmte Formulierungsstandards etabliert, die im Subtext eine Bewertung transportieren. Ein Beispiel: „stets zu unserer vollsten Zufriedenheit“ → sehr gut „zu unserer vollen Zufriedenheit“ → gut „zu unserer Zufriedenheit“ → befriedigend „er hat sich bemüht“ → ungenügend Besonders heikel ist es, wenn der Schlussabschnitt karg oder unvollständig ausfällt, etwa ohne Dank, ohne Bedauern und ohne Zukunftswünsche. Dies kann als Zeichen eines Konflikts oder einer schlechten Trennung gewertet werden – auch wenn der Inhalt formal korrekt ist. Was tun bei unvorteilhaftem Arbeitszeugnis? Zuerst das Gespräch suchen – viele Formulierungen lassen sich im Dialog klären. Den Text mit früheren Zwischenzeugnissen oder internen Beurteilungen vergleichen. Gegebenenfalls den Rechtsweg prüfen – insbesondere bei schwerwiegenden Abwertungen oder falschen Tatsachenbehauptungen. Unterstützung durch Fachpersonen (HR-Experten, Arbeitsrechtler, Gewerkschaften) einholen. Ein wohlformulierter Vorschlag für eine alternative Version ist oft der beste Einstieg in eine gütliche Lösung. Fazit: Das Arbeitszeugnis ist mehr als ein Formalakt Ein Arbeitszeugnis kann Türen öffnen oder verschließen. Es dokumentiert die berufliche Leistung, den Umgang im Team und das Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kunden. Deshalb sollten Arbeitnehmende ihr Zeugnis stets sorgfältig prüfen und bei Unstimmigkeiten konsequent handeln. Auch Arbeitgeber profitieren von klaren, professionellen und rechtlich einwandfreien Zeugnissen. Sie helfen, Missverständnisse zu vermeiden, Rechtsstreitigkeiten vorzubeugen und einen respektvollen Abschluss eines Arbeitsverhältnisses zu ermöglichen. Brauchst du Hilfe beim Thema Auswandern? Ich helfe dir in meinem Coaching . Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • Jobhopping in der Schweiz: Warum häufige Jobwechsel das Gehalt deutlich steigern können

    In der Schweiz zeigt sich ein klarer Trend: Wer regelmäßig den Arbeitgeber wechselt, erzielt häufig deutlich höhere Gehälter als jene, die über Jahre hinweg loyal bei einem Unternehmen bleiben. Während die Lohnerhöhungen bei interner Betriebszugehörigkeit oft marginal ausfallen, können gezielte Jobwechsel zu Sprüngen von 15–25 % führen – pro Wechsel. Zum Onlinekurs gehts hier. Lohnentwicklung: Treue zahlt sich kaum aus Die durchschnittliche jährliche Lohnerhöhung in der Schweiz liegt bei etwa 1.5 bis 2 Prozent  – in manchen Branchen sogar darunter. In Zeiten von stagnierendem Reallohnindex (+0.7 % seit 2021 laut Bundesamt für Statistik) führt dies dazu, dass langfristig angestellte Fachkräfte inflationsbereinigt kaum mehr verdienen als vor mehreren Jahren . Demgegenüber berichten viele Fachkräfte, die gezielt alle ein bis zwei Jahre den Arbeitgeber wechseln, von deutlichen Gehaltszuwächsen: Erster Wechsel : +40 % Zweiter Wechsel : +15–20 % Dritter Wechsel : +20–25 % Ein solcher Verlauf kann sich zu einer jährlichen Differenz von über CHF 60'000  summieren – verglichen mit dem Gehalt, das bei interner Treue erzielt worden wäre . Warum wird Loyalität nicht belohnt? Dass Arbeitgeber extern mehr zahlen als intern, hat mehrere Gründe: 1. Neue Talente erhalten frisches Budget Für externe Rekrutierungen wird oft ein separates Gehaltsbudget freigegeben, das über den internen Lohnbändern liegt. Neue Mitarbeitende bringen externes Wissen mit und gelten als strategisch wichtige Investition. 2. Interne Lohnsysteme sind oft starr Betriebsinterne Gehaltsstrukturen sind häufig an Lohnklassen, Dienstalter oder Gesamtbetriebsvereinbarungen gebunden. Leistung, Erfahrung oder Weiterbildung führen intern oft nicht  zu marktgerechten Anpassungen. 3. Externe Bewerber haben eine stärkere Verhandlungsposition Wer sich neu bewirbt, kann seinen Marktwert besser argumentieren, mehrere Angebote vergleichen und mit realen Vergleichszahlen verhandeln. Intern ist diese Dynamik oft nicht gegeben. Strategisches Jobhopping: Nicht nur aus finanziellen Gründen sinnvoll Obwohl das finanzielle Argument oft im Vordergrund steht, wechseln viele Arbeitnehmende auch aus anderen Gründen: Wunsch nach mehr Verantwortung Interesse an neuen Branchen oder Produkten Bessere Unternehmenskultur Geografische oder familiäre Veränderungen Entwicklungsmöglichkeiten, die intern fehlen In der Regel gehen berufliche Weiterentwicklung und Gehaltssprung Hand in Hand , wenn der Wechsel strategisch geplant erfolgt. Wichtig ist jedoch, nicht ausschließlich das Gehalt als Wechselgrund zu sehen – ein höherer Lohn allein kann Defizite in Unternehmenskultur, Arbeitsklima oder Aufgabenprofil nicht ausgleichen. Risiken und Herausforderungen des Jobhoppings Trotz der klaren finanziellen Vorteile kann häufiges Wechseln auch kritisch betrachtet werden: Wirkung im Lebenslauf:  Zu viele kurze Stationen können als mangelnde Verlässlichkeit interpretiert werden. Einarbeitungszeit:  Ständige Neuanfänge sind mit höherem Aufwand verbunden. Kulturelle Passung:  Nicht jeder Wechsel ist ein Treffer – bei falschem Fit leidet oft die Zufriedenheit trotz besserer Bezahlung. Ein durchdachter Wechsel alle 2–3 Jahre wird meist positiv gewertet – häufige, unmotivierte Wechsel im Jahresrhythmus  hingegen eher negativ. Fazit: Wer in der Schweiz mehr verdienen will, muss sich bewegen Der Schweizer Arbeitsmarkt belohnt in der Regel Bewegung, nicht Beständigkeit . Wer strategisch wechselt, steigert nicht nur sein Einkommen, sondern oft auch seine Karrierechancen und persönliche Entwicklung. Loyalität mag inhaltlich wertvoll sein – finanziell bringt sie oft nur wenig ein. Daher gilt für viele: Nicht bleiben und hoffen – sondern vergleichen, verhandeln und wenn nötig den Wechsel wagen. Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • Deutsche oder Schweizer Krankenversicherung? - Unterschiede für Grenzgänger verständlich erklärt

    Wer in Deutschland wohnt und in der Schweiz arbeitet, steht früher oder später vor einer der wichtigsten Entscheidungen als Grenzgänger: Welche Krankenversicherung ist die richtige, die deutsche oder die schweizerische? Denn anders als bei Wohnsitz und Arbeitsplatz im selben Land haben Grenzgänger ein Optionsrecht : Innerhalb von drei Monaten nach Arbeitsbeginn in der Schweiz können sie wählen, wo sie sich versichern möchten: in der deutschen gesetzlichen (GKV) oder privaten Krankenversicherung (PKV)  oder in der obligatorischen Schweizer Krankenversicherung nach KVG . Diese Wahl ist nicht nur rechtlich bindend, sie hat auch langfristige Folgen für dein Einkommen, deine medizinische Versorgung und deine Familie. In diesem Beitrag erfährst du: Wie sich das System der Krankenversicherung in Deutschland und der Schweiz unterscheidet Was das für Kosten, Leistungen und Flexibilität  bedeutet Und worauf Grenzgänger unbedingt achten sollten, bevor sie sich festlegen Zum Onlinekurs gehts hier. Grundlagen: Wie funktioniert die Krankenversicherung in Deutschland und der Schweiz? Die Gesundheitssysteme beider Länder beruhen auf sehr unterschiedlichen Prinzipien und das zeigt sich auch in der Krankenversicherung. Unterschiede im Versicherungssystem: GKV, PKV vs. KVG In Deutschland gibt es zwei große Systeme: Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV)  ist das solidarische Standardmodell für die meisten Arbeitnehmer. Die Beiträge richten sich nach dem Einkommen, Familienangehörige sind kostenlos mitversichert. Die private Krankenversicherung (PKV)  ist vor allem für Gutverdiener, Selbstständige oder Beamte interessant. Hier zählen Alter, Gesundheitszustand und gewählte Leistungen. Familienversicherung ist nicht vorgesehen. In der Schweiz hingegen gibt es nur eine obligatorische Grundversicherung (KVG) . Sie ist gesetzlich vorgeschrieben, wird aber von privaten Anbietern umgesetzt. Jeder Versicherte schließt seine Police individuell ab. Dabei ist die Prämie unabhängig vom Einkommen, variiert aber je nach Kanton, Versicherer und Modell. Solidarprinzip vs. Eigenverantwortung Das deutsche System basiert auf Solidarität : Besserverdiener zahlen mehr, damit Schwächere weniger zahlen müssen. In der GKV wird das solidarische Prinzip auch durch den Arbeitgeberanteil  unterstützt. Die Schweiz setzt hingegen stärker auf Eigenverantwortung : Jeder zahlt den gleichen Beitrag (Kopfprämie), unabhängig vom Einkommen. Arbeitgeber beteiligen sich nicht an den Prämien, was bedeutet: Der volle Beitrag liegt beim Arbeitnehmer. Kostenvergleich: Wie teuer ist die Krankenversicherung in Deutschland und der Schweiz? Gerade für Grenzgänger sind die monatlichen Beiträge ein entscheidender Faktor bei der Wahl der Krankenversicherung. Dabei unterscheiden sich die Systeme stark in der Art der Beitragsberechnung und darin, wie Familien und Arbeitgeber beteiligt werden. Beitragssystem: Einkommensabhängig vs. Kopfprämie System Beitragsberechnung Arbeitgeberanteil Familienversicherung Schweiz (KVG) Kopfprämie, unabhängig vom Einkommen Kein Anteil des Arbeitgebers Jeder muss einzeln versichert werden Deutschland (GKV) Prozentsatz vom Bruttogehalt 50 % Arbeitgeberanteil Ehepartner & Kinder meist beitragsfrei Deutschland (PKV) Nach Risiko, Alter, Leistungen Anteil oft möglich Familienmitglieder separat versichern In der Schweiz zahlen alle Versicherten die volle Prämie selbst , unabhängig vom Einkommen. Je nach Wohnort (Kanton), Versicherungsmodell (z. B. HMO, Telmed) und Anbieter kann die Prämie stark schwanken. In Deutschland richtet sich der Beitrag zur GKV  nach dem Einkommen. Der durchschnittliche Beitrag liegt bei etwa 14-16 % vom Bruttolohn , wobei der Arbeitgeber die Hälfte übernimmt . In der PKV  wird der Beitrag nach Alter, Risiko und gewählten Leistungen berechnet. Bei höherem Alter oder Vorerkrankungen kann es deutlich teurer werden. Kosten für Familien: Schweizer Krankenversicherung deutlich teurer Ein entscheidender Vorteil der GKV ist die Familienversicherung : Ehepartner und Kinder ohne eigenes Einkommen sind beitragsfrei mitversichert. In der Schweiz hingegen müssen alle Familienmitglieder separat versichert  werden, das kann die Kosten für Familien vervielfachen. Beispielhafte Monatsbeiträge (2025): Versicherungsform Einzelperson (ab 26 J.) Familie mit 2 Kindern Schweiz (KVG)* 211-350 CHF 800-1.300 CHF Deutschland (GKV) ca. 300-450 EUR (hälftig AG/AN) kaum Zusatzkosten bei Familienversicherung * abhängig von Kanton, Modell und Anbieter Du möchtest wissen, mit was für Kosten du bei den verschiedenen Krankenversicherungs-Modellen rechnen kannst? Dann empfehle ich dir, dich kostenfrei von einem Experten für Grenzgänger-Krankenversicherungen  beraten zu lassen, damit du beste Wahl für dich treffen kannst Leistungsumfang: Welche Versicherung bietet mehr? Nicht nur die Kosten unterscheiden sich, auch die Frage, welche Leistungen du im Krankheitsfall bekommst und wo du behandelt werden kannst, ist für Grenzgänger besonders wichtig. Behandlung in beiden Ländern: Was gilt für Grenzgänger? Wer sich für die Schweizer Grundversicherung (KVG)  entscheidet, erhält eine europaweit anerkannte Krankenversicherung. Grenzgänger mit Wohnsitz in Deutschland dürfen sich damit sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland behandeln lassen . Möglich macht das das sogenannte E106- oder S1-Formular , das die Leistungsausweitung auf den Wohnsitzstaat erlaubt. Wer sich dagegen für die deutsche GKV oder PKV  entscheidet, kann sich problemlos in Deutschland behandeln lassen, in der Schweiz jedoch nur eingeschränkt oder gegen Vorabgenehmigung . Gerade im Notfall kann das zu Unsicherheiten führen. Unterschiede bei Selbstbehalt, Franchise, Zuzahlungen System Selbstbeteiligung Schweiz (KVG) Selbstbeteiligung Deutschland (GKV/PKV) Franchise mind. 300 CHF jährlich (frei wählbar) keine feste Franchise Selbstbehalt 10 % bis max. 700 CHF / Jahr Zuzahlungen bei Medikamenten, Hilfsmitteln Behandlung in D Kein Selbstbehalt für Grenzgänger  bei Arztbesuch in Deutschland Normaler Eigenanteil nach deutschem Recht Besonders praktisch für Grenzgänger mit KVG: Behandlungen im Wohnsitzstaat Deutschland sind vom Schweizer Selbstbehalt befreit , du zahlst also keine Franchise oder 10 %-Beteiligung für deutsche Ärzte oder Kliniken. Anders sieht es aus, wenn du dich in der Schweiz behandeln lässt, dann greift das Schweizer System mit Franchise und Selbstbehalt. In der GKV gibt es Zuzahlungen für Medikamente, Heilmittel, Reha etc. , meist begrenzt auf 2 % des Bruttojahreseinkommens. In der PKV hängt die Eigenbeteiligung vom gewählten Tarif ab. Einige Tarife haben keine, andere verlangen Selbstbehalte von mehreren Hundert Euro im Jahr. Zusatzversicherungen: Komfort & Kosten In beiden Systemen kannst du den Leistungsumfang durch Zusatzversicherungen erhöhen, etwa für Chefarztbehandlung, Einzelzimmer im Krankenhaus oder alternative Heilmethoden. In der Schweiz sind viele Leistungen (z. B. Zahnbehandlung, Brillen, Auslandschutz) nur über Zusatzpolicen  abgedeckt und das kann schnell teuer werden. Optionsrecht für Grenzgänger: Was du bei der Wahl beachten musst Als Grenzgänger hast du einen klar definierten Zeitraum, in dem du dich für eine Krankenversicherung entscheiden musst. Dieses sogenannte Optionsrecht  ist gesetzlich geregelt und deine Wahl hat langfristige Folgen. Wer darf wählen und bis wann? Wenn du in Deutschland wohnst und neu in der Schweiz zu arbeiten beginnst , hast du drei Monate Zeit , um dich für eines der drei Krankenversicherungsmodelle zu entscheiden: Schweizer Grundversicherung (KVG) Gesetzlich vorgeschrieben für alle in der Schweiz Erwerbstätigen Grenzgänger dürfen sie mit E106/S1-Formular auch in Deutschland nutzen Deutsche gesetzliche Krankenversicherung (GKV) Für Angestellte möglich, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind Vorteil: Familienmitversicherung und Arbeitgeberanteil Deutsche private Krankenversicherung (PKV) Nur für Gutverdiener oder Selbstständige empfehlenswert Beitrag je nach Alter, Gesundheitszustand, Leistungen Nach Ablauf der Frist gilt automatisch die Versicherungspflicht nach KVG und ein späterer Wechsel ist nur in Ausnahmen  möglich. Wann ist ein Wechsel noch möglich? Grundsätzlich ist die Entscheidung bindend, aber es gibt einige Situationen , in denen ein Wechsel zulässig ist: Wechsel des Arbeitgebers  (auch innerhalb der Schweiz) Wohnsitzverlegung  in ein anderes Land Arbeitsunterbrechung  (z. B. Elternzeit, längere Krankheit, Arbeitslosigkeit) Wechsel von Arbeitnehmer zu Selbstständigkeit – oder umgekehrt Ein Wechsel erfordert in jedem Fall eine erneute Prüfung durch die zuständigen Behörden . Häufig ist auch eine neue Frist zu beachten. Grenzgänger-Spezialfall: Behandlung in Deutschland und der Schweiz Unabhängig vom Modell solltest du beachten: Mit der KVG hast du automatisch grenzüberschreitenden Versicherungsschutz , mit GKV oder PKV nur eingeschränkt . Wenn dir also Flexibilität bei der Arztwahl in beiden Ländern wichtig ist, kann die KVG die bessere Lösung sein. Vor- und Nachteile der Krankenversicherungen im Überblick: Schweizer KVG vs. deutsche GKV/PKV Damit du als Grenzgänger schnell vergleichen kannst, welche Versicherung für deine persönliche Situation die besten Konditionen bietet, haben wir die wichtigsten Vor- und Nachteile beider Systeme  gegenübergestellt. Schweizer Grundversicherung (KVG) Vorteile: Versicherungsschutz gilt in der Schweiz und in Deutschland Keine Gesundheitsprüfung oder Alterszuschläge Freie Wahl unter Schweizer Anbietern (jährlicher Wechsel möglich) Keine Selbstbeteiligung bei Behandlung in Deutschland Leistungskatalog klar gesetzlich geregelt Nachteile: Keine Familienversicherung:  jedes Familienmitglied braucht eigene Police Kein Arbeitgeberanteil  → gesamte Kosten liegen beim Arbeitnehmer Franchise (Selbstbehalt) + 10 % Eigenanteil bei Behandlung in der Schweiz Beitragshöhe unabhängig vom Einkommen  → ungünstig für Geringverdiener Zusatzversicherungen oft teuer und notwendig (z. B. Zahnbehandlung) Deutsche gesetzliche Krankenversicherung (GKV) Vorteile: Familienversicherung inklusive  (Ehepartner, Kinder beitragsfrei) Arbeitgeber zahlt 50 % des Beitrags Beitragshöhe einkommensabhängig Gute Versorgung in Deutschland, teils auch Schweiz (mit Einschränkungen) Weitreichende gesetzliche Leistungen, kaum Franchise Nachteile: Behandlung in der Schweiz eingeschränkt (ggf. Genehmigung erforderlich) Kein direkter Zugang zu Schweizer Gesundheitsdienstleistern Wechsel nur in engen Grenzen möglich (nach Optionsfrist kaum noch) Deutsche private Krankenversicherung (PKV) Vorteile: Häufig umfassenderer Leistungsumfang (Einzelzimmer, Chefarzt etc.) Tarife individuell wählbar Gute Absicherung auch im Ausland (je nach Vertrag) Nachteile: Beiträge steigen mit Alter, Gesundheitszustand, Leistungsumfang Keine Familienversicherung  – jedes Mitglied eigene Police notwendig Rückkehr in GKV später oft schwierig oder unmöglich Beitragshöhe nicht einkommensabhängig → für Geringverdiener teuer Fazit: Welche Krankenversicherung ist für Grenzgänger die beste Wahl? Die Entscheidung zwischen der Schweizer KVG und der deutschen GKV oder PKV ist keine reine Kostenfrage, sondern hängt stark von deiner persönlichen Lebenssituation ab: Bist du alleinstehend oder mit Familie? Wie hoch ist dein Einkommen? Und ist dir Flexibilität bei der Arztwahl in beiden Ländern wichtig? Wann sich die Schweizer KVG lohnt: Du möchtest dich in Deutschland und der Schweiz behandeln lassen , ohne komplizierte Genehmigungsverfahren Du bist jung, gesund und alleinstehend Du schätzt die klare Struktur mit gesetzlichen Leistungen  und jährlichem Anbieterwechsel Du arbeitest z. B. in Basel, wohnst in Südbaden und willst unkomplizierten Zugang zu Ärzten in beiden Ländern Wann die deutsche GKV besser passt: Du hast Familie  (die beitragsfreie Mitversicherung ist ein großer finanzieller Vorteil) Dein Gehalt ist durchschnittlich oder unterdurchschnittlich  → einkommensabhängige Beiträge entlasten dich Du nutzt vor allem das deutsche Gesundheitssystem Du willst die Sicherheit einer Solidargemeinschaft mit Arbeitgeberbeteiligung Wann die PKV interessant ist: Du verdienst sehr gut und hast hohe Ansprüche an Komfort und Zusatzleistungen Du bist jung und gesund  → günstige Einstiegstarife möglich Du brauchst nur selten medizinische Leistungen, willst im Ernstfall aber erstklassig abgesichert sein Unser Tipp: Für Grenzgänger ist es besonders wichtig, sich rechtzeitig nach Arbeitsbeginn beraten zu lassen . Das Optionsrecht läuft nach drei Monaten ab, danach ist ein Wechsel oft nur noch sehr schwer oder gar nicht mehr möglich. Ein professioneller Vergleich spart nicht nur Geld, sondern verhindert auch böse Überraschungen im Leistungsfall. Lass dich von erfahrenen Grenzgänger-Experten  beraten, bevor du dich entscheidest. FAQ: Krankenversicherung für Grenzgänger Wo muss ich mich als Grenzgänger krankenversichern, wenn ich in der Schweiz arbeite und in Deutschland wohne? Wenn du in der Schweiz arbeitest und in Deutschland wohnst, unterliegst du der sogenannten Versicherungspflicht in der Schweiz. Du hast aber ein spezielles Optionsrecht : Innerhalb von drei Monaten nach Arbeitsbeginn kannst du dich entscheiden, ob du die Schweizer Grundversicherung (KVG), die deutsche gesetzliche Krankenversicherung (GKV) oder eine deutsche private Krankenversicherung (PKV) wählst. Nach Ablauf dieser Frist bist du automatisch in der Schweiz versichert, und ein Wechsel ist in der Regel nicht mehr möglich. Ist die Krankenversicherung in der Schweiz teurer als in Deutschland? Ja, insbesondere für Familien ist die Schweizer Krankenversicherung (KVG)  in der Regel teurer. In der Schweiz zahlt jede Person ihre eigene Prämie , unabhängig vom Einkommen. Es gibt keine kostenlose Familienversicherung und auch keinen Arbeitgeberanteil . In Deutschland hingegen beteiligt sich der Arbeitgeber an den Kosten, und Kinder oder Ehepartner sind in der GKV kostenlos mitversichert. Für Singles mit hohem Einkommen kann die Schweizer Lösung dagegen günstiger sein. Kann ich mit meiner Schweizer Krankenversicherung in Deutschland zum Arzt gehen? Ja, als Grenzgänger mit einer Schweizer Grundversicherung (KVG) kannst du dich auch in Deutschland behandeln lassen . Voraussetzung ist, dass du bei deiner Krankenkasse das sogenannte E106-Formular  (auch S1-Formular genannt) beantragst. Damit meldest du dich bei einer deutschen Krankenkasse an und kannst Leistungen wie ein gesetzlich Versicherter in Deutschland nutzen, ohne zusätzliche Kosten  oder Selbstbehalte. Kann ich meine deutsche Krankenversicherung behalten, wenn ich in der Schweiz arbeite? Ja, du kannst deine deutsche Krankenversicherung (GKV oder PKV) behalten, aber nur, wenn du innerhalb von drei Monaten nach Arbeitsbeginn aktiv davon Gebrauch machst  (Optionsrecht). Entscheidest du dich nicht rechtzeitig, wirst du automatisch der Schweizer Grundversicherung (KVG) zugewiesen. Ein späterer Wechsel zurück nach Deutschland ist dann meist nur bei besonderen Ereignissen (z. B. Jobwechsel oder Wohnsitzverlagerung) möglich. Was kostet eine Grenzgänger-Krankenversicherung in der Schweiz? Die Kosten variieren je nach Alter, Versicherungsmodell, Kanton und Anbieter. Für Erwachsene ab 26 Jahren liegt die monatliche Prämie in der Schweizer Grundversicherung (KVG) zwischen ca. 210 und 350 CHF . Dazu kommt eine jährliche Franchise (mind. 300 CHF)  sowie ein Selbstbehalt von 10 % bis maximal 700 CHF pro Jahr , allerdings nur bei Behandlungen in der Schweiz. Für Familien mit Kindern summieren sich die Beiträge schnell auf ein Vielfaches. Kann man in der Schweiz wohnen und in Deutschland krankenversichert sein? Nein. Wenn du in der Schweiz wohnst, musst du auch dort krankenversichert sein . Das Optionsrecht gilt nur für Grenzgänger mit Wohnsitz in Deutschland. Wer umzieht und seinen Hauptwohnsitz in die Schweiz verlegt, verliert das Recht auf eine deutsche Krankenversicherung und muss sich zwingend in der Schweiz versichern lassen , meist mit der obligatorischen KVG-Grundversicherung. Ist eine private Krankenversicherung für Grenzgänger in der Schweiz sinnvoll? Eine private Krankenversicherung (PKV)  kann für junge, gesunde und gutverdienende Grenzgänger  eine attraktive Option sein, vor allem, wenn dir Leistungen wie Chefarztbehandlung, Einzelzimmer oder kurze Wartezeiten wichtig sind. Familien mit mehreren Mitgliedern oder Menschen mit Vorerkrankungen sollten dagegen eher zur GKV oder KVG greifen, da die PKV keine kostenlose Familienversicherung bietet und Beiträge im Alter stark steigen können. Funktioniert die deutsche Krankenversicherung auch in der Schweiz? Nur eingeschränkt. Wenn du in der deutschen GKV  versichert bist, hast du durch das europäische Sozialversicherungsabkommen zwar Zugang zu notwendigen Leistungen  in der Schweiz, aber nur in Notfällen oder mit vorheriger Genehmigung. Eine reguläre, unkomplizierte Behandlung in der Schweiz ist mit einer deutschen GKV oder PKV nicht ohne Weiteres möglich . Die Schweizer KVG bietet dir als Grenzgänger mehr Flexibilität bei der Arztwahl in beiden Ländern. Kann ich als Grenzgänger die Krankenkasse wechseln? Wenn du dich für die Schweizer KVG entschieden hast , kannst du einmal jährlich den Anbieter wechseln (Kündigungsfrist: drei Monate). Das gilt nicht für einen Wechsel des Versicherungssystems selbst (z. B. von KVG zu GKV), denn dieser ist nur bei bestimmten Lebensveränderungen möglich , wie Jobwechsel, Wohnortwechsel oder Arbeitslosigkeit. In der GKV kannst du ebenfalls regelmäßig wechseln, aber nicht in eine andere Systemart ohne triftigen Grund. Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • Auswandern Schweiz im Südkurier | Roman Welzk

    Zum Onlinekurs gehts hier. Auswandern in die Schweiz – wie ich zum Ansprechpartner für viele wurde Im Jahr 2019 habe ich meinen Lebensmittelpunkt in die Schweiz verlegt. Ich komme ursprünglich aus dem Spreewald, war früher Leistungssportler und bin vor meinem Umzug viel gereist – auch um herauszufinden, wie und wo ich eigentlich leben möchte. Die Schweiz war am Ende keine spontane Entscheidung, sondern das Ergebnis vieler Überlegungen: Sicherheit, Natur, Stabilität, gute Perspektiven. Ich wollte Klarheit, Struktur – und einen Neuanfang. Hier gehts zum Artikel Was ich damals nicht wusste: Dass mein eigener Weg irgendwann auch anderen helfen würde, die ebenfalls über einen Umzug in die Schweiz nachdenken. Wie alles anfing Nach meinem Umzug habe ich angefangen, meine Erfahrungen aufzuschreiben und zu teilen – zunächst ganz einfach auf YouTube, später in einem Blog und in meiner Facebook-Gruppe. Es kamen immer mehr Fragen: „Wie hast du das gemacht?“, „Was muss ich bei der Anmeldung beachten?“, „Wie finde ich eine Wohnung?“. Mit der Zeit wurden daraus konkrete Inhalte, Listen, Videos und schließlich ein strukturierter Onlinekurs. Heute erreichen mich jede Woche Nachrichten von Menschen, die denselben Schritt gehen möchten. Viele davon sind Deutsche, die beruflich oder persönlich nach mehr Lebensqualität suchen – oder einfach das Gefühl haben, in der Schweiz neu durchstarten zu können. Was viele unterschätzen Ein Umzug in die Schweiz klingt auf den ersten Blick vielleicht einfach – immerhin gibt es keine Sprachbarriere, das Land liegt direkt neben Deutschland, und die Bürokratie scheint überschaubar. Aber genau hier liegt das Problem: Viele gehen den Schritt zu unvorbereitet an. Sie unterschätzen den Aufwand bei der Jobsuche, die Unterschiede im Mietrecht, die Bedeutung der Krankenversicherung oder die Frage nach den richtigen Papieren. Deshalb habe ich angefangen, mein Wissen so aufzubereiten, dass es anderen konkret hilft. Keine Theorie, sondern einfache, ehrliche Hinweise aus meiner eigenen Erfahrung. Die Schweiz ist kein Aussteigerparadies – aber ein Ort für Neuanfänge Für mich war die Schweiz kein Ort zum „Aussteigen“, sondern ein Ort für einen echten Neuanfang. Ich wollte nicht einfach weg aus Deutschland – ich wollte in ein neues System hinein. Die Schweiz ist in vielen Bereichen anders: Das Gesundheitssystem, die Steuern, die Denkweise im Alltag. Vieles ist direkter, manches nüchterner – aber auch sehr effizient. Ich habe schnell gelernt, dass man sich hier ein gutes Leben aufbauen kann, wenn man bereit ist, sich einzubringen. Die Schweiz verlangt Eigenverantwortung – dafür gibt sie auch viel zurück. Medienaufmerksamkeit? Hätte ich nicht erwartet Dass mein Weg und meine Arbeit einmal in der Zeitung landen würden, hätte ich nie gedacht. Der Südkurier hat im Juli 2025 über meinen Werdegang berichtet – unter der Überschrift: „Das konnte ich kaum glauben“ – Wie Roman Welzk zum Auswanderer-Guru für die Schweiz wurde. Ich musste beim Lesen ein bisschen schmunzeln – ich sehe mich nicht als „Guru“, sondern eher als jemand, der einfach offen über das spricht, was funktioniert und was nicht. Aber ich freue mich natürlich, wenn mein Weg anderen Mut macht. Was ich heute weitergebe Ich habe über die Jahre viele Inhalte entwickelt: einen Onlinekurs  mit dem Titel „Die 7 Schritte in die Schweiz“ eine Facebook-Gruppe , in der sich mittlerweile über 23.000 Leute austauschen und YouTube-Videos , in denen ich zeige, wie man Schritt für Schritt vorgeht Ich versuche, alles so praxisnah wie möglich zu halten: von der Jobsuche über die Wohnungssuche bis zur Integration. Es gibt viele kleine Dinge, die den Unterschied machen – zum Beispiel wie man Bewerbungen schreibt, wie man mit der Krankenkasse verhandelt oder was es bei Banken und Steuern zu beachten gilt. Fazit: Es ist machbar – aber Vorbereitung ist alles Wenn ich heute zurückblicke, bin ich froh, dass ich den Schritt gegangen bin. Die Schweiz ist nicht perfekt, aber für mich war sie genau richtig. Ich lebe gern hier – wegen der Ruhe, der Struktur, der Landschaft und der Mentalität. Mein Rat an alle, die denselben Weg gehen wollen: Bereite dich gut vor.  Nicht alles ist hier so, wie man es aus Deutschland kennt. Aber mit einem klaren Plan, etwas Geduld und einem offenen Blick lässt sich der Umzug gut bewältigen. Und wenn du Fragen hast oder jemanden brauchst, der dir den Weg ein bisschen leichter macht – ich teile gern, was ich gelernt habe. Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • Finanzierungsmöglichkeiten für Immobilien in der Schweiz: Was Ausländer wissen müssen

    Zum Onlinekurs gehts hier. Wer als Ausländer in der Schweiz eine Immobilie kaufen möchte, steht früher oder später vor der Frage: Wie kann ich eine Hypothek bekommen und welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Gerade für Personen ohne Schweizer Pass gelten besondere Regeln und Voraussetzungen, insbesondere bei der Aufnahme einer Hypothek. In diesem Artikel erfährst du nicht nur, welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt, sondern auch, wie wir dir mit unserer Hypothekarberatung für Ausländer  konkret weiterhelfen können – und welche Informationen wir dafür von dir benötigen. Immobilienfinanzierung für Ausländer in der Schweiz: Die Grundlagen In der Schweiz ist der Erwerb von Immobilien durch Ausländer grundsätzlich möglich, allerdings mit Einschränkungen: Bürger aus der EU und EFTA (z. B. Deutschland, Österreich) mit Wohnsitz in der Schweiz können unter denselben Bedingungen Immobilien kaufen wie Schweizer Bürger. Personen mit einer Aufenthaltsbewilligung B oder C haben je nach Kanton ebenfalls Zugang zu Hypotheken. Für Personen ohne festen Wohnsitz in der Schweiz gelten strengere Regeln (Lex Koller), hier werden häufig nur Ferienimmobilien oder bestimmte gewerbliche Immobilien genehmigt. Entscheidend für die Finanzierung ist: 👉 Die Bank oder der Hypothekarvermittler muss deine Bonität und deine finanzielle Situation genau kennen. Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es konkret? In der Schweiz stehen Ausländern im Wesentlichen dieselben Hypothekarmodelle offen wie Schweizern, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind: Festhypothek:  Fester Zinssatz, fixe Laufzeit (z. B. 5 oder 10 Jahre). SARON-Hypothek:  Zins angepasst an den Schweizer Geldmarktzins (flexibler, aber schwankend). Variable Hypothek:  Ohne feste Laufzeit, dafür höhere Zinssätze. Kombinationsmodelle:  Mischformen zwischen fester und flexibler Hypothek. Welche Variante für dich am sinnvollsten ist, klären wir gerne in einem persönlichen Gespräch im Rahmen unserer Hypothekarberatung für Ausländer . Was wir für eine Hypothekarberatung brauchen Damit wir dir schnell und konkret eine realistische Einschätzung geben können, benötigen wir folgende Informationen von dir: 1. Einkommen der Personen Monatliches Brutto- und Nettoeinkommen (inklusive 13. Monatslohn, falls vorhanden) Bei Selbstständigen: Letzte Steuererklärung und Jahresabschlüsse 2. Verbindlichkeiten Laufende Leasingverträge (z. B. Auto) Kleinkredite oder Konsumkredite Unterhaltszahlungen/Alimente Je transparenter diese Angaben sind, desto realistischer können wir den Finanzierungsrahmen abstecken. 3. Vermögen Säule 3a (gebundene Vorsorgekonten) Kontoguthaben (Schweiz und Ausland) Wertschriften (Aktien, Fonds) Guthaben in der Pensionskasse (2. Säule) Diese Vermögenswerte dienen häufig auch als Eigenkapital und beeinflussen die Hypothekarbedingungen positiv. Warum wir besonderen Fokus auf diese Punkte legen Die Schweizer Banken verlangen in der Regel mindestens 20 % Eigenkapital  beim Kauf einer Immobilie. Das bedeutet, wenn du eine Wohnung für 1 Million Franken kaufen möchtest, solltest du mindestens 200.000 Franken Eigenkapital mitbringen. Zudem kalkulieren Banken mit der sogenannten Tragbarkeit: Maximal 33–35 % deines Bruttoeinkommens dürfen für Zins, Amortisation und Nebenkosten verwendet werden. Dabei wird häufig ein theoretischer Zinssatz von 5 % angesetzt, um Spielraum für Zinsänderungen einzurechnen. Je besser deine finanzielle Situation dokumentiert ist, desto einfacher und schneller läuft der gesamte Prozess ab. Besonderheiten für Ausländer bei der Immobilienfinanzierung Bonitätsprüfung ist strenger:  Banken prüfen bei Ausländern genauer, insbesondere bei Bewilligung B oder bei kurzen Aufenthaltszeiten in der Schweiz. Währungsrisiko:  Wer Einkommen nicht in Schweizer Franken erhält, muss oft höhere Eigenkapitalquoten erfüllen. Schweizer Wohnsitz:  Für eine Standard-Hypothek ist ein offizieller Wohnsitz in der Schweiz in den meisten Fällen Voraussetzung. Unser Service: Hypothekarberatung für Ausländer Wir unterstützen dich dabei, die optimale Finanzierung für dein Immobilienprojekt in der Schweiz zu finden – unkompliziert und persönlich. ✅ Einschätzung deiner finanziellen Möglichkeiten ✅ Vergleich von Hypothekarangeboten verschiedener Banken ✅ Unterstützung bei der Zusammenstellung der Unterlagen ✅ Hilfe bei der Vorbereitung auf Bankgespräche oder du überlässt dies uns Und: Für die erste Einschätzung reichen uns bereits deine Angaben zu Einkommen, Verbindlichkeiten und Vermögen. Fazit: Immobilienfinanzierung für Ausländer ist möglich – mit der richtigen Vorbereitung Wenn du als Ausländer in der Schweiz eine Immobilie kaufen möchtest, ist eine gute Vorbereitung der Schlüssel. Die wichtigsten Faktoren dabei sind: Dein Einkommen Deine Verbindlichkeiten Dein Vermögen Mit diesen Angaben können wir dir in einer ersten Analyse sofort sagen, was für dich realistisch ist und bei welcher Bank du die besten Chancen hast. 👉 Kontaktiere uns gerne für eine unverbindliche Hypothekarberatung! Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • Arbeiten bei deutschen Firmen in der Schweiz – Chancen, Vorteile und Besonderheiten

    Immer mehr Fachkräfte aus Deutschland zieht es in die Schweiz – auf der Suche nach besseren Löhnen, hoher Lebensqualität und spannenden Karrieremöglichkeiten. Besonders attraktiv sind dabei deutsche Firmen mit Sitz in der Schweiz , denn sie verbinden internationale Standards mit kultureller Vertrautheit. In diesem Artikel erfährst du, warum das Arbeiten bei deutschen Unternehmen in der Schweiz so beliebt ist, welche Vorteile dich erwarten und worauf du als Bewerber achten solltest. Zum Onlinekurs gehts hier. Warum arbeiten Deutsche bei deutschen Firmen in der Schweiz? Der Wechsel in die Schweiz bietet viele Chancen – sowohl beruflich als auch privat. Wer dabei bei einem deutschen Unternehmen in der Schweiz  arbeitet, profitiert oft doppelt: Kulturelle Nähe:  Sprache, Arbeitskultur und Strukturen sind vertraut Attraktive Löhne:  Schweizer Gehälter liegen im Schnitt deutlich über denen in Deutschland Internationale Karrierechancen:  Viele deutsche Firmen agieren weltweit Verlässliche Arbeitgeber:  Deutsche Konzerne haben in der Schweiz oft stabile Standorte Besserer Einstieg:  Besonders für Auswanderer ohne Schweizer Erfahrung ist der Einstieg über ein deutsches Unternehmen oft einfacher In welchen Branchen sind deutsche Firmen in der Schweiz aktiv? Deutsche Firmen sind in der Schweiz breit aufgestellt. Besonders stark vertreten sind sie in folgenden Bereichen: Maschinen- und Anlagenbau  (z. B. Bosch, Siemens, Thyssenkrupp) Pharma und Chemie  (z. B. Bayer, BASF) Automobilindustrie  (z. B. Mercedes-Benz, BMW) Finanzdienstleistungen  (z. B. Deutsche Bank) Software und IT  (z. B. SAP) Konsumgüter und Handel  (z. B. Henkel, Lidl, Aldi) Diese Firmen betreiben in der Schweiz Vertriebszentren, Produktionsstätten oder Verwaltungsbüros – viele mit internationaler Ausrichtung. Vorteile für Arbeitnehmer bei deutschen Firmen in der Schweiz 1. Bessere Gehälter Die Schweiz hat ein hohes Lohnniveau – besonders in Fach- und Führungspositionen. Deutsche Unternehmen zahlen in der Regel marktgerechte Schweizer Gehälter. 2. Soziale Sicherheit und Steuervorteile Das Schweizer System kombiniert starke Sozialversicherungen mit oft niedrigeren Steuern – vor allem bei höheren Einkommen. 3. Karrieresprungbrett Viele deutsche Konzerne nutzen die Schweiz als Drehscheibe für internationale Märkte. Dadurch entstehen spannende Aufstiegschancen. 4. Angenehmes Arbeitsumfeld Kleine Teams, flache Hierarchien und moderne Arbeitsmodelle sind bei vielen deutschen Arbeitgebern Standard. 5. Einfache Integration Wer bereits in einem deutschen Unternehmen gearbeitet hat, fühlt sich schnell zuhause – und profitiert von einem vertrauten Umfeld in neuem Land. Tipps für Bewerber aus Deutschland Schweizer Bewerbung anpassen Auch wenn du dich bei einem deutschen Unternehmen bewirbst: Deine Bewerbungsunterlagen sollten dem Schweizer Standard  entsprechen. Dazu zählen: Bewerbungsdossier mit Deckblatt, Lebenslauf, Zeugnisse Zurückhaltende, höfliche Tonalität Fokus auf Berufserfahrung und Qualifikation Kein zu langes Motivationsschreiben – klar und sachlich Aufenthalt und Arbeitserlaubnis klären Als deutsche/r Staatsbürger/in benötigst du für eine Arbeitsaufnahme in der Schweiz eine B-Bewilligung  (Aufenthalt mit Erwerbstätigkeit). Diese beantragt in der Regel der Arbeitgeber beim zuständigen Kanton. Lohnniveau realistisch einschätzen Informiere dich über kantonale Unterschiede bei Lebenshaltungskosten . Zürich oder Genf sind deutlich teurer als Bern oder Luzern – auch wenn die Löhne angepasst sind. Fazit Das Arbeiten bei deutschen Firmen in der Schweiz ist für viele deutsche Fachkräfte ein idealer Einstieg in den Schweizer Arbeitsmarkt . Es verbindet vertraute Strukturen mit neuen Perspektiven – und bietet oft bessere Verdienstmöglichkeiten, internationale Karriereschritte und ein hohes Maß an Lebensqualität. Wer professionell vorbereitet ist, sich mit den Schweizer Eigenheiten vertraut macht und gezielt bewirbt, hat gute Chancen auf einen erfolgreichen Karrierestart in der Schweiz – mit deutschem Arbeitgeber und Schweizer Lebensgefühl. Brauchst du Hilfe beim Thema Auswandern? Ich helfe dir in meinem Coaching . Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • 🧩 Berufsprofil: Active Sourcer/in / Social Recruiter/in

    Zum Onlinekurs gehts hier. Berufsbezeichnung & Einordnung Bezeichnungen : Active Sourcer/in Talent Sourcer/in Social Media Recruiter/in Talent Acquisition Specialist mit Fokus Active Sourcing Bereich : Personalwesen / Human Resources (HR), spezialisierter Teilbereich des Recruitings Arbeitsfeld : Unternehmen mit eigener HR-Abteilung, Personalvermittlungen, Headhunter-Agenturen, Startups und Konzerne Was macht ein/e Active Sourcer/in? Active Sourcer/innen suchen aktiv  nach qualifizierten Fachkräften – meist für schwer zu besetzende Positionen. Anders als klassische Recruiter warten sie nicht auf Bewerbungen, sondern sprechen Kandidat/innen direkt an , insbesondere über digitale Plattformen  wie LinkedIn, XING, GitHub oder spezialisierte Jobnetzwerke. Kernaufgaben Zielgerichtete Suche nach passenden Kandidat/innen ("Sourcing") mittels: Boolean Search, X-Ray Search, semantische Suchtechniken Recherche auf Business-Netzwerken, Fachplattformen und in Datenbanken Direkte Ansprache (Direct Approach), meist via LinkedIn oder E-Mail Aufbau und Pflege eines Talent Pools (auch als „Talent Relationship Management“) Enge Zusammenarbeit mit HR, Recruitern und Hiring Managern Marktanalysen & Erstellung von Suchstrategien Teilnahme an Messen, Online-Veranstaltungen, Communities Kommunikation von Arbeitgebermarke (Employer Branding) über Social Media Messung von KPIs wie Antwortquote, Time-to-Hire, Qualität der Kandidaten Ausbildung & Voraussetzungen Typische Wege in den Beruf KV-Abschluss  mit Weiterbildung im HR-Bereich (z. B. HR-Fachfrau/-mann mit eidg. Fachausweis) Bachelor-Studium in Psychologie, Kommunikation, Wirtschaft oder Personalmanagement Quereinstieg über Marketing, Kommunikation, IT (besonders im Tech Recruiting) Zusatzausbildungen oder Zertifikate in Active Sourcing (z. B. bei SAQ, ZGP, HSG oder privaten Anbietern) Wichtige Fähigkeiten Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit  und Einfühlungsvermögen Sehr gute digitale Kompetenz Kenntnis von Social-Media-Algorithmen und Plattformmechanismen Analytisches Denken und strukturierte Arbeitsweise Kreativität bei der Ansprache von Kandidat/innen Kenntnisse in HR-Software , ATS-Systemen und CRM-Lösungen Vertrautheit mit DSGVO und Datenschutz im Recruiting Arbeitsumfeld & Arbeitsweise Typischerweise im HR-Team angesiedelt, teilweise als externe Dienstleistung (RPO) Arbeit erfolgt stark digital , oft im Homeoffice  oder hybrid Schnittstellenfunktion zwischen HR, Fachabteilungen, Marketing und Unternehmenskommunikation Gehalt (Lohn) in der Schweiz Die Löhne variieren nach Berufserfahrung, Branche, Region und Unternehmensgrösse: Erfahrungsstand Monatslohn brutto (Richtwerte) Einsteiger (0–2 Jahre) CHF 5’000 – 6’500 Erfahrener Sourcer (3–5 J.) CHF 6’500 – 8’500 Senior / Lead Sourcer CHF 8’500 – 10’500+ 💡 Im Tech- oder Life-Science-Recruiting (z. B. Pharma, IT) sind teils deutlich höhere Gehälter möglich. Karrierechancen & Weiterentwicklung Spezialisierung Tech Sourcing (z. B. für Softwareentwickler, Data Scientists) Executive Sourcing (z. B. für Führungskräfte, C-Level) Internationales Sourcing (Mehrsprachigkeit & Marktkenntnisse) Karrierepfade Senior Talent Sourcer Team Lead Sourcing Talent Acquisition Manager Employer Branding Specialist HR Business Partner Einstieg ins strategische HR oder Personalmarketing Weiterbildungen CAS Talent Acquisition / Employer Branding (z. B. ZHAW, HWZ) Zertifikatslehrgänge in Active Sourcing (z. B. XING E-Recruiting, HSG) Weiterbildung in HR-Analytics, Kommunikation, Psychologie, Interviewtechnik Jobchancen & Markttrend ✅ Sehr gute Zukunftsperspektiven , weil: Fachkräftemangel  in der Schweiz stetig zunimmt Klassische Stelleninserate immer weniger Resonanz erzeugen Unternehmen ihre Recruiting-Strategie zunehmend proaktiv  gestalten Active Sourcing fester Bestandteil moderner HR-Strategien  wird Hybrid- und Remote-Arbeiten  auch neue Recruiting-Kanäle und Profile erfordern Stark nachgefragt in: Tech/IT Ingenieurwesen Pharma und Medtech Gesundheitswesen Banken/Versicherungen Bildung und öffentliche Verwaltung Herausforderungen im Beruf Hoher Aufwand bei der Recherche und Kandidatenansprache Zunehmender Wettbewerb um dieselben Talente („Candidate Fatigue“) Schwierige Profile mit geringer Rücklaufquote Erwartung schneller Besetzungen bei gleichzeitig hoher Qualität Technische Weiterentwicklung der Tools und Algorithmen Vorteile des Berufs Vielseitig, digital, zukunftsorientiert Hohe Selbstverantwortung und Gestaltungsspielraum Abwechslungsreich durch verschiedene Branchen und Zielgruppen Schnittstelle zwischen HR, Kommunikation und Technologie Gut vereinbar mit Homeoffice und Teilzeitmodellen Fazit Active Sourcer/innen  und Social Recruiter/innen  zählen zu den wichtigsten Akteuren im modernen Recruiting. Sie bringen Menschen und Unternehmen aktiv zusammen, bevor überhaupt ein Bewerbungsprozess startet. Wer kommunikativ ist, sich in digitalen Welten wohlfühlt und systematisch denken kann, findet hier einen zukunftssicheren, gut bezahlten und sinnstiftenden Beruf. Brauchst du Hilfe beim Thema Auswandern? Ich helfe dir in meinem Coaching . Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • 🧩 Berufsprofil: Abteilungsleiter/in (alle Branchen)

    Zum Onlinekurs gehts hier. Berufsbezeichnung & Allgemeines Funktion : Abteilungsleiter/in, Bereichsleiter/in, Teamleiter/in (je nach Betrieb) Branchen : Industrie, Handel, Gesundheit, Verwaltung, Bildung, IT, Bau, Logistik, Dienstleistung, u. v. m. Hierarchieebene : Mittleres bis oberes Management Abteilungsleiter/innen  übernehmen die Verantwortung für eine bestimmte Organisationseinheit innerhalb eines Unternehmens oder einer Institution. Sie führen Mitarbeitende, setzen strategische Ziele operativ um und steuern die Prozesse innerhalb ihres Verantwortungsbereichs. Typische Aufgaben (branchenübergreifend) Führung & Organisation Personelle und fachliche Leitung eines Teams oder Bereichs Förderung, Entwicklung und Beurteilung der Mitarbeitenden Ressourcenplanung (Personal, Zeit, Budget) Strategie & Umsetzung Umsetzung von Unternehmenszielen auf Abteilungsebene Erarbeitung und Überwachung von Kennzahlen, Reports und Qualitätsstandards Einführung neuer Prozesse oder Technologien Kommunikation & Schnittstellenmanagement Kommunikation mit Geschäftsleitung, Kunden, Partnern Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen Vertretung der Abteilung intern und extern Fachaufgaben Je nach Branche: z. B. Projektmanagement, Angebotswesen, Pflegeprozesse, Logistikabläufe, IT-Projekte, Qualitätskontrollen etc. Voraussetzungen & Qualifikationen Bildung & Erfahrung Abgeschlossene Berufsausbildung, Fachausweis oder Hochschulabschluss (je nach Branche) Weiterbildung in Betriebswirtschaft, Leadership, Management oder branchenspezifisch (z. B. NDS HF, CAS, MAS) Mehrjährige Berufs- und Führungserfahrung Projektmanagement- und IT-Kenntnisse (je nach Funktion) Wichtige Kompetenzen Führungspersönlichkeit mit Vorbildfunktion Organisatorisches Talent und unternehmerisches Denken Kommunikationsstärke und Konfliktfähigkeit Entscheidungsfreude und Verantwortungsbewusstsein Fähigkeit zur Motivation und Entwicklung von Mitarbeitenden Arbeitsumfeld Büroarbeitsplätze, Besprechungsräume, gelegentliche Aussendienste Hoher Anteil an Koordination, Besprechungen, strategischer Arbeit Schnittstelle zwischen Mitarbeitenden und Geschäftsleitung Typische Branchenbeispiele Branche Abteilungstypen Gesundheitswesen Pflege, Administration, Therapie, OP, HR IT & Digitalisierung Softwareentwicklung, Support, IT-Infra Industrie & Technik Produktion, Qualitätssicherung, Instandhaltung Verwaltung & Bildung Personal, Finanzen, Bildung, Soziales Detailhandel Verkauf, Logistik, Kundenservice Arbeitszeiten 40–45 Stunden/Woche (üblicherweise Gleitzeit oder Vertrauensarbeitszeit) Je nach Branche auch Wochenend- oder Schichtverantwortung (z. B. Pflege, Industrie) Meetings, Zielgespräche und Planung machen einen grossen Teil des Arbeitsalltags aus Lohn (Gehalt) in der Schweiz Der Lohn variiert stark je nach Branche, Region, Unternehmensgrösse, Verantwortung und Ausbildung. Branchenüberblick (monatlich brutto, Vollzeit, Richtwerte) Erfahrungsstand Kleinbetrieb Mittelbetrieb Grossunternehmen Einstieg (mit Erfahrung) CHF 6’500 – 8’000 CHF 7’500 – 9’500 CHF 9’000 – 11’500 Erfahren (5–10 Jahre) CHF 8’500 – 10’000 CHF 10’000 – 12’000 CHF 11’500 – 14’000 Mit Führungsverantwortung (30+ MA) CHF 10’000 – 13’000 CHF 12’000 – 15’000+ bis CHF 16’000+ je nach Branche 💡 In Banken, Versicherungen und Pharma sind teils höhere Löhne üblich. Im Sozialwesen oder in der öffentlichen Verwaltung tendenziell niedrigere Löhne. Karrierechancen & Weiterentwicklung Vertikale Entwicklung Bereichsleiter/in Geschäftsleitung / COO / CEO Projektleitung auf Unternehmensebene Verwaltungsratstätigkeit Horizontale Entwicklung Branchenwechsel mit Führungskompetenz Spezialist/in für Change Management, HR, Qualitätsmanagement Dozent/in, Coach, Mentor Weiterbildungsmöglichkeiten CAS/DAS/MAS in Leadership, Management, Kommunikation Executive MBA oder HF/NDS-Bildungsgänge Branchenspezifische Führungsausbildungen (z. B. Führungsseminare Gesundheitswesen, Produktionsmanagement etc.) Jobchancen & Trends Aktuelle Entwicklungen Fachkräftemangel  in vielen Führungspositionen Hoher Bedarf an Führungskräften mit digitalen Kompetenzen Nachfrage nach agilen Führungspersönlichkeiten mit Change-Erfahrung Flexiblere Arbeitsmodelle (Hybridführung, Remote Teams) Berufsaussichten Sehr gut  für erfahrene Fachleute mit Führungswillen Queraufstieg aus Fachebene weiterhin möglich mit Weiterbildung Besonders gesucht: Führungskräfte im Gesundheitswesen, IT, Bau, Bildung, Soziales Herausforderungen des Berufs Hoher Verantwortungsdruck und Zielverantwortung Führung von heterogenen Teams mit unterschiedlichen Bedürfnissen Balance zwischen strategischer Führung und operativer Umsetzung Digitalisierung, Fachkräftemangel und sich wandelnde Erwartungen an Führung Stärken des Berufs Vielfältige, sinnstiftende Aufgaben mit Gestaltungsspielraum Einfluss auf Teamentwicklung, Unternehmenskultur und Prozesse Gute bis sehr gute Entlöhnung mit Entwicklungsperspektive Möglichkeiten, interdisziplinär zu arbeiten und neue Wege zu gestalten Fazit Die Rolle als Abteilungsleiter/in  ist eine anspruchsvolle, aber chancenreiche Position für Personen, die gerne führen, organisieren und gestalten. Branchenunabhängig ist sie ein Karrierebaustein mit stabiler Nachfrage und interessanten Entwicklungsmöglichkeiten – ob in der Wirtschaft, dem Gesundheitswesen oder der öffentlichen Verwaltung. Brauchst du Hilfe beim Thema Auswandern? Ich helfe dir in meinem Coaching . Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • 🧩 Berufsprofil: Abklärer/in IV

    Berufsbezeichnung & Umfeld Funktion : Abklärungsfachperson oder Fallverantwortliche der Invalidenversicherung (IV) Arbeitgeber : Regional- und Zentralstellen der Schweizerischen Ausgleichskasse (SVA), kantonale IV-Stellen Aufgaben & Tätigkeiten Abklärer/innen IV koordinieren den Prozess der beruflichen und medizinischen Abklärung von versicherten Personen: Führen Erstgespräche  mit Versicherten, Erfassen der medizinischen und beruflichen Situation Beauftragung externer Abklärungen , z. B. bei Ärzt/innen, Therapien oder Berufstrainings Koordination von Massnahmen : Ergotherapie, Umschulung, berufliche Wiedereingliederung Begleitung im Fallmanagement : Verfolgung des IV-Verfahrens, gesetzliche Fristen Zusammenarbeit mit Leistungserbringern : Ärzt/innen, Kantone, Arbeitgeber, Schule, Sozialdienste Erstellung von Berichten und Entscheiden  gemäss Bundesgesetz Gewährleistung der Qualität und Wirksamkeit  der IV-Leistungen 🔹 Der Beruf vereint Beratungs-, Koordinations‑ und Dokumentationsaufgaben im Sozialversicherungsbereich. Ausbildung & Voraussetzungen Höhere Fachschule  oder Bachelor-Niveau  (Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Pflege, Betriebswirtschaft mit HR, Recht o. Ä.) Mehrjährige praktische Erfahrung in der Fallführung , idealerweise im Sozialbereich Kenntnisse Sozialversicherungsrecht (IV, AHV, EL) und Fallmanagement Kompetenzen in Kommunikation , Verhandlungsführung , interdisziplinärem Arbeiten Empathie , Belastbarkeit und organisatorisches Talent 💡 Oft wird der Einstieg über Quereinstiege mit einer Weiterbildung/fachspezifischen Ausbildung gemacht. Weiterbildungsmöglichkeiten CAS / DAS in Sozialversicherungsrecht , Case Management IV , Interdisziplinäre Begleitung Fachleiter/in IV , Team- oder Bereichsverantwortung Karrieremöglichkeiten: Fallverantwortliche/r IV , Leiter/in IV-Abklärung , Stabsstelle Führung , Fachberater/in IV Arbeitsumfeld Büro und Sitzungsarbeit , regelmässiger Austausch mit anderen Fachstellen Multidisziplinäres Arbeiten in internen und externen Teams Feste Arbeitszeiten (Montag–Freitag), mit Flexibilität bei Fristen Arbeitszeiten & Arbeitsort Typisch: 40–45 Stunden pro Woche  im Büro oder Homeoffice Hybridmodelle werden zunehmend angeboten Kaum Überstunden – eher projekt- oder fristenbezogene Mehrarbeit Gehalt Einstieg (mit Ausbildung und Praxis) : CHF 6 500 – 8 000 brutto/Monat Mit Erfahrung und Verantwortung : CHF 8 000 – 10 500 Leitungspositionen : bis CHF 12 –13 500 und mehr möglich ➡︎ Variiert je nach Kanton, Verantwortung und Erfahrung Jobchancen Sehr gut  – wachsende Nachfrage aufgrund: demografischer Entwicklung (mehr Fälle bei IV) Gesetzesänderungen (mehr Prävention, Rückkehrförderung) Fachkräftemangel speziell bei Erfahrener Abklärungspersonen Auch im Bereich IV-Beratung, Prävention, Rückkehrmanagement und Case Management bestehen zahlreiche Möglichkeiten. Anforderungen & Herausforderungen Empathie  und klare, professionelle Kommunikation mit Beeinträchtigten Sicherer Umgang mit rechtlichen Grundlagen und Fristen Dokumentation  in vielfältigen IT-Systemen Fähigkeit zur Koordination zwischen unterschiedlichen Anspruchsgruppen Entscheidungsfähigkeit  und Neutralität bei Konflikten Stärken des Berufs Sinnstiftende Arbeit mit Aha-Effekt – Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützen Ausgleich zwischen persönlichem Kontakt, Büroarbeit und interdisziplinärer Zusammenarbeit Solide Karriere- und Weiterbildungschancen  im Sozialversicherungsbereich Fazit Der Beruf Abklärer/in IV  ist ideal für Menschen mit sozialem Interesse, Beratungskompetenz und einem guten Sinn für Organisation und Recht. Er bietet in der Schweiz stabile Anstellungen, attraktive Bezahlung und die Möglichkeit, Karriere zu machen – von Fallführung bis in Leitungs- oder Stabsfunktionen. Brauchst du Hilfe beim Thema Auswandern? Ich helfe dir in meinem Coaching . Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

  • Abdichtungspraktiker/in mit eidgenössischem Berufsattest (EBA)

    Berufsbild und Tätigkeiten Abdichtungspraktiker/innen EBA unterstützen Fachleute beim Abdichten von Bauwerken gegen Wasser, Feuchtigkeit und Witterung. Sie führen einfache, praktische Arbeiten im Team aus – hauptsächlich im Bereich Flachdächer, Keller, Terrassen, Parkdecks oder Brücken. Ihr Ziel: Gebäude vor Schäden durch eindringende Nässe zu schützen. Typische Aufgaben: Mithilfe beim Verlegen von Bitumen- und Kunststoffbahnen Reinigen und Vorbereiten von Untergründen Auftragen von Voranstrichen und Abdichtungsschichten Zuschneiden und Lagern von Abdichtungsmaterialien Hilfe beim Montieren von Dämmungen Bedienung einfacher Werkzeuge und Maschinen Einhalten von Sicherheitsvorgaben auf Baustellen Die Arbeiten finden unter freiem Himmel oder in Rohbauten statt – oft im Team mit Abdichtern EFZ, Dachdeckern oder anderen Bauprofis. Die Tätigkeit ist körperlich anstrengend und erfordert Einsatzfreude, Wetterfestigkeit und praktisches Geschick. Ausbildung Die Ausbildung zum/zur Abdichtungspraktiker/in EBA dauert 2 Jahre  und richtet sich vor allem an praktisch begabte Jugendliche. Duale Ausbildung Betrieb : Praktische Arbeit im Abdichtungs- oder Bauunternehmen Berufsschule : 1 Tag pro Woche, mit Fächern wie Fachkunde, Mathematik und Allgemeinbildung Überbetriebliche Kurse (ÜK) : Erwerb grundlegender Arbeitstechniken in Schulungszentren Voraussetzungen Abgeschlossene obligatorische Schulzeit Handwerkliches Interesse und Freude an körperlicher Arbeit Gute Gesundheit und Belastbarkeit Keine Höhenangst und Schwindelfreiheit Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit Ein Schnupperpraktikum  ist sehr empfehlenswert, oft sogar Voraussetzung für einen Ausbildungsplatz. Unterschied zum EFZ-Beruf Kürzere Ausbildung (2 statt 3 Jahre) Einfachere Tätigkeiten und weniger Verantwortung Kein Anschluss an höhere Fachprüfungen direkt nach EBA Dafür aber ein solider Einstieg in die Baubranche Weiterbildungsmöglichkeiten Ein EBA-Beruf ist kein Sackgasse! Mit genügend Berufserfahrung und Motivation kannst du: Die verkürzte EFZ-Lehre zur/zum Abdichter/in EFZ  nachholen (verkürzt auf 2 Jahre) Kurse im Bereich Abdichtung, Flachdach oder Dämmtechnik  besuchen Spezialisierungen  erwerben (z. B. Flüssigkunststoffe, Umwelttechnik) Dich in verwandte Bauberufe weiterentwickeln (z. B. Dachdeckerpraktiker/in, Baupraktiker/in) Arbeitsumfeld Abdichtungs- und Gebäudehüllenfirmen Flachdachbauunternehmen Baufirmen mit Spezialgebieten Sanierungs- und Umbaufirmen Die Arbeit findet in der Regel draussen auf Baustellen statt, bei jedem Wetter. Schutzkleidung, Teamarbeit und Sicherheitsregeln sind Standard. Arbeitszeiten Montag bis Freitag, meist von ca. 07:00 bis 17:00 Uhr Überstunden oder Samstage sind möglich, abhängig vom Baufortschritt Wintersaison: Witterungsbedingte Unterbrechungen möglich Lohn (Gehalt) in der Schweiz Während der Ausbildung (Lehrlingslohn) Lehrjahr: CHF 800 – 1’000 pro Monat Lehrjahr: CHF 1’100 – 1’400 pro Monat Einstiegslohn nach der Lehre CHF 4’200 – 4’600 brutto pro Monat Mit Berufserfahrung CHF 4’800 – 5’400 brutto pro Monat Die Löhne richten sich nach Gesamtarbeitsverträgen (GAV) im Baugewerbe, der Region und dem Arbeitgeber. Jobchancen und Zukunftsperspektiven Sehr gut.  In der Schweiz herrscht ein hoher Bedarf an Fachkräften im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe. Besonders im Bereich Abdichtung gibt es: Viele Sanierungsprojekte (z. B. Flachdächer, Kellerabdichtung) Neubauten mit erhöhten Anforderungen an Dämmung und Dichtigkeit Wachsende Bedeutung von Umweltschutz und Energieeffizienz Wer motiviert ist und sich gut ins Team integriert, hat langfristige Anstellungsmöglichkeiten – oft auch eine Festanstellung nach der Lehre. Besondere Anforderungen und Herausforderungen Arbeit bei Sonne, Wind und Regen Umgang mit Klebern, Bitumen und Brennern Arbeiten auf Dächern oder Gerüsten Teamarbeit, klare Anweisungen und Disziplin Körperliche Belastung, vor allem Rücken und Knie Was man mitbringen sollte Freude an körperlicher Arbeit Robuste Gesundheit Handwerkliches Geschick Disziplin und Pünktlichkeit Wille, mit anzupacken und dazuzulernen Fazit Der Beruf Abdichtungspraktiker/in EBA ist ideal für praktisch veranlagte Menschen, die gerne im Team draussen arbeiten. Die zweijährige Lehre bietet einen guten Einstieg in die Baubranche mit echtem Entwicklungspotenzial – sowohl persönlich als auch beruflich. Wer dranbleibt, kann später ins EFZ wechseln oder sich in anderen Bauberufen weiterentwickeln. Brauchst du Hilfe beim Thema Auswandern? Ich helfe dir in meinem Coaching . Hier findest du mehr über uns und kannst dich vernetzen: YouTube ►► Auswandern Schweiz Über uns ►► Das sind wir Instagram ►► @auswandernschweiz   TikTok  ►► auswandernschweiz.ch Facebook-Gruppe ►► Auswandern Schweiz   Podcast ►► Auswandern Schweiz   Komm in Deutschlands größte Community zum Thema Auswandern Schweiz!

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